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      NVA

 

     S 125   SA 3

       

      S200   SA 5

       S 75    SA 2

       PATRIOT       

   

 Entwicklung

1958 begannen beim ALMAZ Konzern und Hersteller : http://www.raspletin.ru/ erste Entwicklungsarbeiten für ein Luftabwehrsystem großer Reichweite . Das erste System sollte  einkanaligsein . Die paralelle Entwicklung des System S 175 "Dal" wurde zugunsten des neuen "S 200"
eingestellt. Der S 175 kam über die Entwicklungsstufe nicht heraus. Jetzt wurde auch endgültig über das Lenkverfahren, die Selbstlenkung auf das Ziel , entschieden.

Die erste Version des S 200 unterschied sich vom heutigen Modell: bis zu 5 Kanäle zum Schiessen waren vorhanden. Das System konnte auf ein Ziel bis zu 6 Raketen lenken .

Das Schiessen basierte auf dem Verfahren : Feuereröffnung und den Rest macht die Maschine. Beleuchten des Zieles während des Raketenfluges war notwendig. Die Reflexionsfläche war für 1/3 der einer MIG 17 berechnet .Ua. gab es technische Probleme am Suchkopf der Rakete und die Reichweite war nicht zufrieden stellend.

Man entschied sich nun für einen Schritt " rückwärts " und   "kombinierte Lenkung".

Im Januar 1960 war das System für die erste Erprobung vorgesehen. ( Platz # 35 ) Der Ort hieß Schari Sagan und war 100 Km vom eigentlichen Polygon #40 entfernt .Hier wurden in der Vergangenheit Versuche der Raketenabwehr durchgeführt .   Dort wurden bereits der S 175 und S 75 erprobt. Die Schiessversuche erfolgten aus den Feuerstellungen der S 175 und S 75 Systeme.

Unter Leitung von Ing. Raspletin wurden die   Versuche begonnen . Nach Raspletin ist der Hersteller der Systeme S 75 , S 125 , S 200   und S 300 ( SA 2,3, 5, 10 )  ALMAZ Konzern benannt.  http://www.raspletin.ru/

Ab Mai 1961 begannen Werkserprobungen und Erprobungen der Aufklärungs- und Zielzuweisungsmittel. Das Radar P14 " Lena " wurde als erstes erprobt. Dieses wurde aber nur für Versuche benötigt. Später wurde die P37 " Oberona " eingeführt. ( 5N84A )

Die Erprobung der Fla Rakete W860 begann ebenfalls in dieser Zeit und endete im Sommer 1962.

Während der Erprobungen wurde mehrmals am Lenkverfahren gearbeitet und teilweise umgearbeitet.( Anmerkung : "Im Kreis des weißen Feuer " , ein Buch über russ. Raketentechnik in Romanform ist das nachzulesen. Probleme über Probleme. Autor)

Gleichzeitig wurden auch der S 75 "Dwina" und S 125 "Neva " erprobt und modernisiert. Auch ein neuer  "Dal "  S 175 war in Erprobung.   Der S 25 "Berkut "  wurde modernisiert. 5 Systeme waren gleichzeitig auf diesem Versuchspolygon in Erprobung oder Modernisierung.

Die Erprobungen des gesamten System S 200 begannen 1964. Im Winter 1965 /66 kam es zu einer Explosion von Boostern bei 2 Raketen im Moment des Starts . Untersuchungen zogen sich ein halbes Jahr hin...

1964 waren mit dem neuen Suchkopf 5G23 alle Versuche endlich abgeschlossen. Insgesamt wurden 86 Fla Raketenstarts durchgeführt. 38 Luftziele wurden vernichtet. . Am 6. November gab die staatliche Abnahmekommission die Empfehlung , das System S 200  in die Bewaffnung aufzunehmen. Für die Erprobung des S 200 wurden ua. life Ziele a  2 Flugzuge T 16 M und  2 Jagdflugzeuge MIG 19 M  verbraucht.

Das erste System wurde S 200 A ( ANGARA ) benannt . ( siehe auch Bezeichnung von russ. Luftabwehrsystemen )

1967 wurde das System in die Truppen der Luftverteidigung des Landes eingeführt.( Russland ) Die Modernisierung 1970 brachte das System S 200 W ( WEGA ) hervor. 1975 entstand der S 200 D ( DUBNA ).

Modernisierungen beinhalteten ua. Vergrößerung der Reichweite der Fla Rakete 5W28 und die Möglichkeit des Schiessens im   Einhole-verfahren ( EHV , Vernichtungszone ) und Schiessen unter aktiven Störungen ( jamming )

Die Fla Raketen 5W21 , 5W28 und 5W28M wurden im Konstruktionsbüro und Hersteller OKB " Fakel " Die Zielaufhellstation ( RADAR ) im Werk ALMAZ und die Startrampen 5P72W im Spezialmaschinenbaukombinat hergestellt. ( St. Petersburg )

Das Gerät S 200 W (WEGA ) wurde als S 200 WE ( С-200ВЭ "Вега-Э" ) "E "  für Export nach Polen , DDR ,Slowakei ,Bulgarien , Ungarn , Nordkorea , Libyen und Syrien verkauft .         ( 80er Jahre )

1982 wurden 2 Systeme nach Syrien verkauft und von russ. Truppen betrieben. Nach dem ersten Einschalten hörte jegliche Aktivität der US Luftflotte im Mittelmehr auf. Israelische Flugzeuge flogen keine Aufklärung mehr. Der S 200 wurde von den syrischen Truppen weiter betrieben. Im Jahr 1982 schoss ein S 200 E WEGA einen  Aufklärer E2 C in einer Entfernung von 190 Km ab.

Anfang der 90er Jahre wurde der S 200 nach dem Iran verkauft. Die Exportversion hatte eine Kabine zur Lenkung der Fla Rakete weniger sowie Abänderungen an der Startrampe .

1989 / 90 wurde das System erneut modernisiert. Die Startrampen konnten in größerer Entfernung und abgesetzt platziert werden . Die Zielaufhellstation ( RPZ ) kann nun bis zu 140 Km von den Startrampen entfernt Luftziele beleuchten ( Anmerkung Übersetzter : die Vernichtungszone nimmt in den Ausmaßen zu. )   Zusätzlich wurde eine Kabine zur Verbindung zu den Startrampen eingeführt. Iran ließ seine S200 Systeme Anfang 2000 modernisieren und führte eigene Testschiessen durch.

(Anmerkung : Ähnliches findet man am PATRIOT Luftabwehrsystem : Abgesetzte Startrampen mit zusätzlichen Fernmeldekomponenten und Kabinen .Skarus)

 

Quellen: VKO , Westnik PWO und Raketnaja Technika. Es handelt sich um Augenzeugenberichte beteiligter Ingenieure und Soldaten. Im wesentlichen decken sich ( auch bei Überschneidungen ) viele Informationen. Es wurde nicht immer wörtlich übersetzt. ( sinngemäß , der Autor ist selber Muttersprachler russ. )

Übersetzter : Skarus
 2006    , 2009

 

Zahlen :

1968 wurden 40 Stellungen in Russland festgestellt.

1969 wurden 60 Stellungen

80er Jahre ca . 130 Stellungen  weltweit

                   Es wurden ca. 170 Systeme gebaut , davon 18 in das befreundete Ausland exportiert ( 18 Systeme )

 

                                                                                   

 

                                                                     Gefechtseinsatz

      

 

19. März 2012 .
UNO Resolution 1973 .

Die NATO fliegt Angriffe gegen Libyen.

Operation   "Odyssey Dawn"

 

Verluste :

Libyen

22 Objekte der Luftverteidigung             

1x  MIG 23 Flugzeug

1x   Erdkampfflugzeug GALEB

Zerstörung der Flugzeuge und Hubschrauber am Boden

 

Noch in der ersten Nacht :

Alle  SA 2 , SA 3 , SA 5  Fla Raketensysteme wurden vernichtet . ( S 75 , S 125 , S 200 )

SAM Systeme des Heeres : SA 8

 

  Allianz :

1x   F15 Flugzeug   USA   , technischer Defekt

 

Behauptet von Libyen

3 x Flugzeuge   aus  Frankreich

 

 


 

        Offizielle  Dokumente und Statements

 

            Briefing 20.3.2011

      Statement des amerikanischen Verteidigungsministeriums  

        Statement und Bilder

    Briefing 20.3.2011

 

Kurzfassung :

In den letzten 24 Stunden wurden bis zu 124 Marschflugkörper von Schiffen und U Booten aus dem Mittelmeer gestartet. Die Luftverteidigung der Libyer mit ihren  Systemen SA 5 , SA 2 und SA 3  wurde nachhaltig zerstört. Keine weiteren RADAR Emissionen aus diesen Bereichen wurden festgestellt.

 

          

 

          Gefechtseinsätze S 200          siehe auch    lokale Kriege der Luftverteidigung

Der S 200 ( SA5 ) war einige Male in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt. Je nach Ausbildungsstand der Bediener und Kampfwillen mehr oder weniger erfolgreich ... 

Einsatz 1986 in Libyen gegen Flugzeuge der 6 . US Flotte .
Die Hauptstadt Tripolis wurde bombardiert. Beim Überraschungsangriff ging ein Flugzeug F 111 durch Abschuss verlustig.

Ein diensthabender S 200 WEGA schoss auf eine Gruppierung Flugzeuge vom Flugzeugträger " SARATOGA"      . A7 und A6 Flugzeuge. Diese drangen in den Luftraum Libyens über dem Mittelmeer ein. Russ.  Militärspezialisten ( Berater ) sagten aus, dass die objektive Kontrolle am S 200 angibt : es wurden 3 Flugzeuge vernichtet. Bekannt ist aber auch : ein Flugzeug F 111 wurde abgeschossen und von den Russen geborgen. Eine angeschossene F111 konnte sich nach England retten... Auffällig war , dass im Bereich der Abschüsse Rettungshubschrauber beobachtet wurden ( RADAR ).

Der Hersteller des   S 200  " ALMAZ " ermittelte mit den Daten der objektiven Kontrolle in einer Computersimulation , dass die Killwahrscheinlichkeit für jedes Ziel bei  0,96 gelegen haben könnte. Der amerikanische Präsident Ronald Reagan leugnete sogar den Fakt der Feuereröffnung und den Beschuss amerikanischer Flugzeuge durch die libyschen Streitkräfte.

 

  • der erste Gefechtseinsatz des S 200 erfolgte 1982  durch  Syrien . In einer Entfernung von 180 Km wurde eine amerikanische
    E -2C " HAWKEYE " abgeschossen. ( 6. US Flotte ) 

 

  • russ. Truppen der LV hielten sich 1983/84 in Syrien   auf und leisteten   "Entwicklungshilfe " mit dem S 200 .

 

 

 

Einsatz russ. Truppen der Luftverteidigung in Syrien   1983 :

 

Nach Artikel der russ. Zeitschrift VKO "Wosduschnoje Kosmitschekaja Oberona " http://www.vko.ru/
befanden sich russische Truppen mit dem Luftabwehrkomplex S 200 und leisteten dort " Entwicklungshilfe" :

Von Juni 1983 bis November 1984 befanden sich Militärangehörige der 220. Luftabwehrraketenbrigade in Syrien. In  "Triumph des S200 "  wird in der Zeitschrift "Wlast " ,1999 #13 ebenfalls auf diesen Vorgang hingewiesen.

Im Juni 1982 führte die israelische Luftwaffe Schläge gegen den Libanon und Syrien. Die israelische Luftwaffe zerschlug praktisch die syrische Luftabwehr. Im Januar 1983 sollte sich die Lage aber entscheidend ändern. Russland installierte 3 Brigaden des System S 200 und 6000 russ. Militärangehörige.

 Nach dem allerersten Einschalten des RADAR der S 200 Systeme hörten die Einflüge nach Syrien sofort auf...

Nach umfangreicher Vorbereitung und Gefechtsschiessen auf dem Polygon in Russland begann der Seetransport nach Syrien .Zu jeder Brigade gehörten 2 Systeme S 200  ( NATO SA5 ) und der Luftabwehr-Raketenkomplex OSSA - AK ( NATO SA8 ) "Strehla - 3 " und " ZU 23-2 " Die Truppen der TLA                                       ( Truppenluftabwehr des Heeres ) waren allein mit 2500 Soldaten im Bestand. Im Falle eines Krieges sollten die russ. Truppen Aufgaben der Luftverteidigung Syriens wahrnehmen.

Die russ. Einheiten befanden sich weit von der Heimat unter ungewohnten klimatischen Bedingungen. Die Gefechtsnormen zur Einnahme der Gefechtsbereitschaft wurden immer erfüllt : 1,5 Minuten, Nachts : 3 Minuten. Alle Einheiten waren ständig in Bereitschaft und in der Lage kurzfristig Luftabwehrschläge zu führen.

Bis zur Ankunft der russ. Regimenter flog die israelische Luftwaffe 60 -80 Einsätze täglich. Die  Flüge und Luftraumaufklärung         wurde         mit ( AWACS ) E -2C " HAWKEYE " durchgeführt. Danach nahmen Flüge der AWACS und E -2C " HAWKEYE " über dem Libanon und über die Grenze von Syrien sofort ab . Die Aufklärungsflugzeuge hielten einen Abstand von mehr 250 km ein. Flüge über die Beekaebene wurden eingestellt.

Währenddessen führten die russ. Truppen intensive Gefechtsausbildung durch. Großer Wert wurde auf Verringerung der Abstrahlungen durch RADAR gelegt.

Im Mai 1984 konnten die Truppen am fliegenden Aufklärer SR-71  "üben ". Die SR 71 flog über dem Mittelmeer bei Zypern , Libanon , Ägypten und zurück und wurde durch den S200 geführt. Die Kommandeure und diensthabenden Kräfte konnte dabei  praktische Erfahrungen sammeln und lernen.

Im Oktober 1983 bereitetet die 6. US Flotte im Mittelmehr einen vernichtenden Schlag gegen die Syrer vor. Der Gefechtsauftrag für die russ. Truppen lautete: bei Einflug in die Vernichtungszone sind diese Flugzeuge zu vernichten. Doch dazu sollte es nicht kommen. Die Amerikaner operierten sehr vorsichtig und drangen nicht in die Startzone des S 200 ein.

Syrische Truppen der Truppenluftabwehr  vernichteten 2 amerikanische Flugzeuge . (  wahrscheinlich SA8  OSA ? ) Diese flogen über den Libanon in geringen Höhen ein. Ein Pilot wurde gefangen genommen, der 2. starb ( Ausstieg mit dem Schleudersitz) Die beiden "F16 " wurden von russ. Truppen aufgesammelt und nach Russland transportiert.  Israelische Hubschrauber setzten Diversanten aus , die gegen Objekte der Luftverteidigung handelten. Im Oktober 1984 wurden die Systeme S 200 den syrischen Streitkräften übergeben.

                                                                                 stark gekürzt

    © 2007  Skarus    

   Quelle :http://www.vko.ru/

 

 

                                                                                   

 

                                                           Derivate und Entwicklungen

 

S200           С-200 "АНГАРА"                                         Angara
S 200 W      С-200В "ВЕГА"                                           Wega
S 200  M     С-200М "ВЕГА-М"                                       Wega M
S 200  D      С-200Д "ДУБНА"                                        Dubna
S 200          С-200ВЭ "ВЕГА-Э"                                      Wega Ä      ( Export )


 

 

5W21 W-860 Reichweite ca. 150 km Flughöhe ca. 20000 km S-200 ANGARA SA-5A GAMMON Ab 1966 UdSSR
5W21A W-860P Reichweite ca. 150 km Flughöhe ca. 20000 km
5W21B W-860PW S-200 WEGA SA-5B GAMMON Wahrscheinlich eine Vorserienversion der 5W28
5W28 W-880 Reichweite ca. 250 km Flughöhe ca. 29000 km S-200 WEGA SA-5B GAMMON Ab 1969/1970 UdSSR Leistungsgesteigerte Version der 5W21
5W28E W-880E Reichweite ca. 250 km Flughöhe ca. 29000 km S-200 WEGA - E SA-5B GAMMON Ab 1985 in den Ländern des Warschauer Vertrages Vereinfachte Exportversion der 5W28
5W28N W-880N Reichweite ca. 250 km Flughöhe ca. 29000 km S-200 WEGA SA-5B GAMMON Ab 1969/1970 UdSSR Nukleare Version der 5W28
5W28M W-880M Reichweite ca. 300 km Flughöhe ca. 40000 km S-200 DUBNA SA-5C GAMMON Ab 1975 UdSSR Weitere Leistungssteigerung Verbesserung der Zielkontrolle
5W28MN W-880MN Reichweite ca. 300 km Flughöhe ca. 40000 km S-200 DUBNA SA-5C GAMMON Ab 1975 UdSSR Nukleare Version der 5W28M

                                                                                                                               Quelle :   www.S-200.de

                                                                                                              

technische Eigenschaften S-200А Angara S-200W Wega С-200D Dubna
Zielkanal * 1 1 1
Raketenkanäle 2 2 2
Vernichtungszone  Km 17-180 17-240 17-300
Zielhöhe 0,5-40 0,5-40 0,3-40
Länge Flugkörper   mm 10600 10800 10800
Durchmesser Flugkörper , Marschstufe  mm 860 860 860
Startmasse kg - 7100 8000
Gefechtsteil Kg 217 217 217
Zielvernichtung 0,45-0,98 0,66-0,99 0,72-0,99

 


Versuche gegen ballistische Flugkörper. TBM

11- Oktober 1968

 

Ab dem Jahr 1968 bis ca. 1970 wurden Versuche geplant ,organisiert und wissenschaftlich begleitet .TBM Abwehr wurde bereits in den 60er Jahren als ein Schwerpunkt erkannt. Russland war führend auf dem Gebiet der taktischen ballistischen Flugkörper und suchte selbst nach Schutzmöglichkeiten gegen diese Waffe.

Das S 200 System wurde theoretisch auf die Abwehr ballistischer taktischer Flugkörper untersucht. Das S 200 System wurde auf die Bekämpfung von Zielen in großen Entfernungen mit wechselnden effektiven Reflexionsflächen konstruiert. Für die Bekämpfung ballistischer Flugkörper ist es technisch geeignet. Die technischen Aufklärungs- -und Zielzuweisungsmittel des Fla Raketenkomplexes S 200 waren  geiget selbstständig TBM geringer Reichweite aufzufassen und dem System zu übergeben.

Es wurden 10 Starts von ballistischen Flugkörper 8K11 ( SCUD A ) durchgeführt . Ein Start erfolgte mit dem Fla Raketentyp 5W21A ( S 200 ) Zeitraum : 4 -11 Oktober 1967.

Wesentliche Erkenntnisse waren ua. , dass Methoden der Telemetrie entwickelt werden konnten. Wesentlich war auch , dass die Entfernung laufend und genügend genau bestimmt werden musste. Schiesstechnisch war die Bestimmung der Entfernung im Suchkopf nicht vorgesehen und nicht notwendig .( S 200 System ) Außerdem wurden neue Erkenntnisse für der Begleitung ( AS , automatisches Regime nach den Winkeln und der Geschwindigkeit  bei Dauerstrich , Autor ) im Funkmesskanal ( RADAR ) gewonnen.

Die technischen Möglichkeiten der automatischen Zielzuweisung ( System AZURK ) wurden getestet. Für die Versuche wurde eine 2- kanalige Variante des Systems S 200 genutzt . ( Einheit Feldpost #03080 )

Die fernmeldetechnische Verbindung wurde telefonisch zwischen Startpunkt der TBM 8K11 und dem Gefechtstand S 200 gehalten. Die 3 stufigen Bereitschaftsstufen wurde auch so übermittelt.

Am 11. Oktober 1968 erfolgte mit dem Start Nr. 8 der Start der Fla Rakete 5W21A .

Als Ziel dieses Versuches wurde festgelegt : Überprüfung der Funktion des automatischen Folgesystems der Fla Rakete auf die TBM .Als zweiter Schwerpunkt wurde die Feststellung der Funktionsweise des Funkzünders der Fla Rakete festgelegt, ( 5E24F)

Festgestellt werden konnte , dass Erfassen durch den Suchkopf auf dem Flugkörper technisch möglich war. Leitmethode , notwendige aufzubringende Lastvielfache des Flugkörpers und berechnete Effektivität zeigten die technische Möglichkeit zur erfolgreichen Bekämpfung von TBM .

Der Fla Rakete wurde ohne Zielauffassung gestartet und bei ca. 88 Km Entfernung zur TBM auf das Ziel aufgeschaltet.Der Signal -Rauschabstand wurde mit 18 bis 20 dB während des Fluges der Fla Rakete festgestellt. Bei Auffassung vor dem Start betrug der S/N 38 dB. Die Radialgeschwindigkeit beider fliegender Objekte betrug 460 m/s , so lässt sich das schlechtere Ergebnis im Flug deuten .

Im Treffpunkt bei Schrägentferung 26,8 Km ( vom Startpunkt der Fla Rakete )  betrug die Abweichung in beiden Lenkebenen 4,7 und 3, 7 m unterhalb der TBM.

 Getestet wurde mit dem Fla Raketentyp W 860 PW.  ( 5W21A)

 

 

          Diese Dokumente lassen sich unter http://historykpvo.narod2.ru/  downloaden. Das Format DEJAVU ist mit  Linux PDF lesbar und bearbeitbar .