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      NVA

 

     S 125   SA 3

       

      S200   SA 5

       S 75    SA 2

       PATRIOT       

   

                      S125 NEVA  ist ein Luftabwehrsystem der bodengebundenen Luftverteidigung.

 

NEVA wird zentral geführt.

Die Führung erfolgt über das     Regiment    ( bei reinrassigen NEVA Systemen )

                                                            Brigade        ( bei gemischten Systemen )

 

NEVA S 125 / SA 3 arbeitet mit folgenden Systemen der LV Zusammen:

                                                         S 75 Wolchow / Wolga // SA2

                                                         S 200 WEGA    // SA5

                                                         Ankoppelung an S 300 PMU    //  SA10 bis in die 90er    Jahre 

 

Die Brigade wird vom Gefechtstand der Luftverteidigungsdivision geführt.

Die zentrale Luftlage der Division und der Funktechnischen Truppen wird durch das AFS , automatische Führungssystem genutzt. Zusätzlich wird diese zentrale Luftlage über Funk abgehört und gezeichnet. Diese zentrale  Luftlage ist wichtiges Orientierungsmittel. Der Abgleich der eigenen mit der zentralen Luftlage ist kompliziert, da sich die zentrale LL von der realen durch die Feuerabteilung um Minuten unterscheidet

Datenverbund :  Koppelkabine 5Ja63  zum Austausch der Antennensteuerungsdaten.

Rechner in der Brigade führt nach Analyse der Luftlage automatische Zielzuweisungen an den S 125 durch.

Über Richtfunk erfolgt die Zusendung der Daten um die Antenne UNW automatisch auf den Höhen und Seitenwinkel auf das Luftziel zu stellen. Die Entfernung wird zusätzlich übertragen. Nach Zuschalten des Senders erscheint das Ziel auf den Leitsichtgeräten.

 

Die Feuerabteilung erstellt ihre eigene Luftlage. Dazu werden eigene Luftraumaufklärungsmittel genutzt.

P12 und P15 werden zur Luftlagedarstellung genutzt. Das P15 RADAR gibt es mit Höhenmast zur besseren Beurteilung der Luftlage in geringen Höhen .   Deutsche S125 nutzen keinen separaten Höhenfinder ( PRW11 /17)

Die Luftlage wurde von den RBS  P15 / P12  ( Rundblickradar ) auf das Tochtersichtgerät in der Leitkabine UNK gegeben. Die RBS waren im Einsatz unbesetzt und durch den Schiessenden ( oder Chef FÜK von hier fern gesteuert )

 

Schutzobjekte :

Systeme der LV decken im Verbund als Brigade und LV Division politische , administrative , militärische und wirtschaftliche Objekte und Räume.

Der heute oft behauptete Begriff der Objektsicherung ist ( war ) den Truppen der LV  unbekannt. die LV betreibt keine Objektsicherung.  Das ist Aufgabe der Truppenluftabwehr des Heeres.

Truppen der LV arbeiten im Schichtsystem im diensthabenden System und sind ( waren ) in der Lage aus dem Stand Luftabwehrschläge gegen überraschende Luftgegner  zu führen. Diese Fähigkeit musste bis zum Aufbau der allg. LV gehalten werden. Die zentrale Luftlage wurde bis in die Feuereinheit ( hier allerdings nicht ständig ) ausgewertet und bei Besonderheiten über die diensthabenden Feuereinheiten mit deren Luftraumaufklärungsmitteln präzisiert.

 

 

 

Wichtig:

NEVA ist konstruktionsbedingt für Bekämpfung von  ( anfliegenden  ) Zielen in geringen Höhen bis minimal 20 m über Grund geeignet. Das zeichnet  den S 125 NEVA aus. Nicht mehr , aber auch nicht weniger. NEVA ist eigenständig und auch so entwickelt worden . Neva bekämpft Ziele in geringen Höhen. Dafür ist seine Vernichtungsreichweite geringer. Oft wird von Laien behauptet , gerade diese geringe Reichweite befähige NEVA sich in die Lücken der "großen " Systeme zu stellen. Oft wird behauptet , NEVA wäre als Deckung solcher Systeme geeignet. Solche Taktiken sind der Luftverteidigung nicht bekannt . ( dem Autor dieses Artikels nach langjähriger Tätigkeit am S 125 NEVA auch nicht )

NEVA wird im flachen Land , an Küsten , Wüsten und Steppen und in tieffluggefährdeten Anflugrichtungen aufgebaut.

NEVA wird immer im Verbund mit anderen NEVA oder anderen LV Systemen eingesetzt. Der Verbund beinhaltet Datenaustausch im Verbund. Gegenseitige Deckung ist weniger wichtig , vielmehr aber Abdeckung von Sektoren in denen Ziele in geringen Höhen anfliegen können. Systeme wie S 75 / SA2 können auch Ziele in diesen Höhenbereichen bekämpfen. NEVA ist aber dafür optimiert.

                     Luft und kosmische Abwehr. russ. No.5 (18) 2004

Typische Szene aus den Nahostkriegen. Die blauen Fla Raketeneinheiten ( S 125 NEVA ) decken einen Korridor von 10 Km Breite gegen Ost. Links und rechts befinden sich ( rote ) Fla Raketeneinheiten S 75 Wolchow.SA2 .    NEVA werden   ( typischerweise ) nicht mit SA 2 / S 75 Fla Raketeneinheiten gemischt. Der Begriff  " Objektschutzes ist den Fla Raketentruppen ( der Luftverteidigung ) unbekannt . LV deckt Räume und handelt im Cluster.

 

Kampfführung

      Zentral          von Brigade

             automatisches Führungssystem

             Sprache

      Autonom       Verantwortlichkeit der Feuerstaffel

 

NEVA wird typischerweise mit dem System SENESCH geführt. Eine Vielzahl von RADAR-Posten liest die Luftlage über Draht , Funk und Richtfunk in Rechenmaschinen ein.

Die Brigade führte die Feuerabteilungen via Sprache oder automatisiert. Das AFS automatische Führungssystem stellte an den Feuerleitantennen automatisch Entfernung , Seiten - und Höhenwinkel ein. Zielsuche wurde erheblich vereinfacht. Das System SENESCH ( so der Hersteller Name aus Russland ) konnte im Verbund mit Jagdfliegerkräften der Luftverteidigung zusammen wirken. Innerhalb der NVA war das so nicht vorgesehen, die Jagdfliegerkräfte wurde unabhängig von den Fla Raketentruppen geführt. Technisch wäre es aber möglich gewesen.

Die Gefechtsarbeit und DHS wurden automatisiert ( halbautomatisch oder vollautomatische Zielzuweisung durch die Rechenmaschine ) , via Sprache , Sektor, Höhenband oder Zeitfenster durchgeführt. Lokale  und selbständige Abarbeitung der Luftlage mit Zielvernichtung war möglich. Das AFS ( automatische Führungssystem war in den 60er und 70er Jahren für den gemeinsamen Einsatz von Fla Raketentruppen und Jagdfliegern der Luftverteidigung konzipiert worden .

Sehr wohl war aber das Zusammenwirken in der Vorschrift geregelt : 10 Km Sicherheitsabstand zu den Eigenen  beim Schiessen mit Fla Raketen , Handeln nach Höhenschichten , Sektoren und zeitlicher Beschränkung.      " Kowjör " war theoretisch bekannt.

Senesch kann 17 FRA gleichzeitig führen :  S75 , S125 ,   S 200  und    S300   mit insgesamt    24 Zielen  gleichzeitig . 50 Ziele können ebenso und gleichzeitig in einem LV Verbund mit den Fla Raketentruppen  für MIG 21 ,  MIG 23    und MIG 25 Abfangjäger führen .

Das Vorhandensein von Richtfunkanlagen Kabine 5Ja62 ist ein Indiz dafür , dass dieses Fla Raketengerät am automatischen Führungssystem angebunden ist. Es wird aber auch von anderen Waffengattungen ( normal ) als Sprach und Datenübermittlung verwendet. 5Ja63 deutet auf Richtfunk hin , und kann nicht als Beweis für das Vorhandensein von Fla Raketentruppen der Luftverteidigung angesehen werden .

Der Nachfolger für das System " Senesch " heißt ( 2010 ) " Baikal " und verfügt über Schnittstellen zur Anbindung von Fla Raketensystemen des Heers ( Truppenluftabwehr  TLA ) . Heeres Fla und Luftverteidigung arbeiten in Russland nicht zusammen. Technisch wäre Anbindung von TLA aber möglich. Seit ca 2005 wurden die Waffengattung Luftverteidigung in die Truppen der Luftstreitkräfte integriert. Die Truppen der LV gibt  es nicht mehr. Die Führung und Einsatzprinzipien werden deutlich von den Luftstreitkräften entwickelt. Zusammenwirken mit der Heeres Fla ist seit dem noch weniger angedacht bzw. wird praktisch nicht durchgeführt. 

 

 

     

 

Auf dem Tochtersichtgerät der P18 konnte der Schiessende die Luftlage beurteilen bzw. am Planschet der Planzeichner  großräumig   überprüfen.

Nach Kommando an den Leitoffizier schaltete dieser auf Arbeitregime Zielzuweisung.

Die Koppelkabine der FRA hatte die  Koordinaten auf   den eigenen Standort umgerechnet. Die Antenne ( Kabine PW ) dreht nun im Seitenwinkel sowie im Höhenwinkel auf das Ziel.

Die Entfernungsmarke an den Leitsichtbildschirmen des Leitoffiziers stellte sich auf die richtige Entfernung. Dieser schaltete nun die Antenne ein.

Im Regelfall war das Zielzeichen sofort auf dem Bildschirm des Leitoffizier.
Nach genauem Abdecken mit seinen 3 Handrädern übergab er es nun an die Funkorter.

Das System AFS war nicht verlegefähig .

Der Datenaustausch ( Zieldaten , Sprache , Signalisierung und Daten der FRA :  Raketenbestand und Meldungen über Zielvernichtung etc. erfolgt  über Drahtleitung oder Richtfunk.

5Ja 62 :    2 Spiegel        

5ja63 :      3 Spiegel.


Dazu gehört die Kabine + Mast mit Spiegel

Frequenzen 2- 20 GHz

28 Kanäle , Zeitmultiplex.

Kabine 5F20 : Rechnerkabine Diese Kabine steht max. 10 m entfernt von der Leitkabine UNK ( S125 NEVA ) in der selben Halle, während 5Ja63 ca. 300 m weg in der Stellung steht. Der Mast in von Hauptkampfrichtung abgewandter Seite , östlich.

wpeB.jpg (84682 Byte) 5F20 oder 5F24

Autor. Skarus  11/2005  4/2008  1/2010

  AFS  

 Automatisches  Führungssystem

Kabine 5F20. Anbindung : Draht ( Telefon )

oder Richtfunk System 5JA62

In jeder FRA befand sich die Koppel und  Rechenkabine. Diese rechnete Zielzuweisungen der Brigade an die Feuerabteilung um.

Eine solche Zielzuweisung war 3dimensional und auf die wahre Koordinate des  Luftzieles bezogen.

Die Datenerfassung erfolgte durch die Funktechnischen Truppen der LSK/LV.  (Luftstreitkräfte /Luftverteidigung).

An einem Sichtgerätearbeitsplatz wurde mit einem Griffel und Taster das Ziel "geklickt "und so in die Maschine übernommen.

 

 

 

1   Funktechnische Truppen erstellen
       Luftlage und speisen in AFS ein.

2   Weitergabe an Fla Raketenbrigade

3   Übermittlung an Rechner  in
        Fla Raketenbrigade

3-4   Rechner weist FRA Ziel zu.
Antenne PW wird in Seiten /Höhenwinkel
u. Entfernung ( Leitsichtgerät ) auf Ziel gerichtet.

3-5  Rechner weist anderer FRA 2. Ziel zu.

5-3-6  Mit der Antenne in 3 Koordinaten
begleitetes Ziel wird an FRA
6 weitergereicht.

 

 

 

 

Luftverteidigung Baltikum , ehemals Russland. Die " violetten"  sind S 125 NEVA . Es handelt sich um eine Darstellung der Luftverteidigung mit Fla Raketentruppen und fliegender Luftverteidigung. Nicht erfasst sich die funktechnischen Truppen. In diesem Raum handelte die 14. LVD.

Bild : Quelle PWO.ru

 

 

 

 

Regeln:

 

Alles was sich in der Vernichtungszone befindet wird bekämpft ( technische Vorgabe )

Schiessregeln sind ein Anhalt , nicht Gesetz ( Feuereröffnung , Leitmethode, Störschutz etc.  )

Vorgaben aus den Schiessregeln sind komplex, es besteht ein tiefer Zusammenhang zwischen Technik und Taktik.

Besonderheiten der Führung : Kommandos und Schlüsselworte sind möglich: Sektor, Höhenband  und Zeit sind  Kriterien für Bekämpfung oder Nichtbekämpfung von Zielen   .    z.B..   " Kawjöhr "  oder  "   Schienenstoß " . Die Sicherheit der eigenen Flieger wird eingehalten : 10 Km Abstand bei Detonation auf Luftziel.

Zusammengefasstes Feuer ist ausdrücklich erlaubt ( 2 Einheiten schießen auf  ein Ziel ). Optimal : Zielvernichtung an der fernen Grenze der Vernichtungszone ( 25 Km ). Aber auch : Zielvernichtung in der Tiefe der VZ      ( 10 Km vor FRA )

 

Reihenfolge der Zielbekämpfung :

Zugewiesen

KW Träger

Hoch und schnell fliegend

Träger passiver Störungen ( Chaff / Düppelwerfer )

ARM Shooter

Träger aktiver Störungen ( Jammer )

Gruppenziel

Einzelziel

 

Schiesszyklus  ununterbrochen , einschließlich Nachladen : 48          siehe auch Schiesszyklus bei Grundlagen

Bei einem Kampfsatz von 48 Fla Raketen ( fertig montiert und auf Nachladefahrzeugen ) , davon 16 auf 4 Rampen Vierling:        ununterbrochenes Schiessen a 2 Flugkörper  bis 48 Flugkörper verschossen sind.

Nachladezeit an Rampe : 1: 50 min. Es entstehen keine Lehrläufe , wenn die Zielvernichtung jeweils an der fernen        Grenze  der VZ erfolgt. Die Nachladezeit gewährleistet, dass keine Verzögerung wegen Warten auf neue Fla Raketen auftreten .

 

 

  Schutzobjekte :

Systeme der LV decken im Verbund als Brigade und LV Division politische , administrative , militärische und wirtschaftliche Objekte und Räume.

Der heute oft behauptete Begriff der Objektsicherung ( Begrifflichkeit  ist ( war ) den Truppen der LV  unbekannt. Die LV betreibt keine Objektsicherung sondern gestaffelte , in die eigene Tiefe reichende Luftverteidigung . ( Abnutzung der feindlichen Kräfte )

                         Struktur  der russ. S 125 Einheiten in Deutschland ( bis ca. 1994 )

Truppen der LV arbeiten im Schichtsystem im diensthabenden System und sind ( waren ) in der Lage aus dem Stand Luftabwehrschläge gegen überraschende Luftgegner  zu führen. Diese Fähigkeit musste bis zum Aufbau der allg. LV im Krieg und Kriese gehalten werden. Die zentrale Luftlage wurde bis in die Feuereinheit ( hier allerdings nicht ständig ) ausgewertet und bei Besonderheiten über die diensthabenden Feuereinheiten mit deren Luftraumaufklärungsmitteln präzisiert.

Die LV Einheiten decken Schutzobjekte. Taktisch werden die Feuereinheiten vor die Objekte und Räume platziert.

Feuereinheiten werden so platziert, das der Luftgegner an den Zugängen ( aus seiner Sicht ) der Schutzobjekte bis zu zur  Line der Aufgabenerfüllung ( aus Sicht des Gegners ) vernichtet werden kann.

NEVAs werden / sollen im Verbund nicht weiter als 12 Km ( max. Grenzparameter ) auseinander  stehen. NEVAs  sollen  nie  einzeln stehen. Ab 3 Systemen verbindet sich die Gefechtsordnung zu einer höheren Qualität, das System wird quasi   mehrkanalig.

Im Verbund lassen sich jetzt auch Massenanflüge von Marschflugkörpern ( 12 - 14  Stück ) ab 40 Km vollständig bekämpfen.

S 125 Systeme sollen ab 15 , besser 25 Km vor der Schutzzone aufgebaut sein. Die seitlichen Abstände zum nächsten System ( S 75 oder S200 ) sollten max. 12 Km betragen ( Parameter ).

Dieser Abstand lässt sich berechnen ( Handbuch für den Offizier der Luftverteidigung , 1985 Seite 340 )

Bei der Abwehr von Luftschlägen durch die Einheiten der LV werden Zielzuweisungen durch die Rechenmaschine sehr kurzfristig gegeben. Bei Führung durch erfahrene Schiessende der Brigade erfolgen Zielzuweisungen mündlich bereits bei 80 - 60 Km an die NEVA Feuereinheit. Die Zielsuche ( Antenne ) und Zielvernichtung bleibt dem Schiessenden der Feuereinheit und letztlich dem              ( erfahrenen ) Leitoffizier überlassen.

Die lokale Luftlage ( 30 - 50 Km ) um die Feuereinheit wird durch die Brigade nicht berücksichtigt, da diese hier unbekannt ist. Die zentrale LL erfasst nur Ziele über 500 m .

Die Feuereinheit weist auf wichtige und selbst aufgefasste Ziele hin und eröffnet das Feuer ( !   im Krieg )

Der Begriff der Objektsicherung ist der ( russ. ) Taktik fremd und wird in diesem Zusammenhang nie in den Schiessregeln der Waffensysteme erwähnt.

Die Deutschen ( NVA ) verwendeten diesen Begriff und diese Art der Taktik ebenfalls nicht. Dieser Begriff kam durch westliche Beschreiber des SA3 Systems auf. Hier wurde aus Unkenntnis westliche mit östlicher Taktik vermischt.

Truppen der LV ( SA 3 , 5 , 10 2 ) decken Räume als Cluster ab. Effektiv ist das "Schachbrettmuster " . Die Gefechtsordnung steht vor den Schutzobjekten. Die Riegelbildung  ( NATO bis 1990 ) wird  nicht praktiziert.

Typische Gefechtsordnung :    Cluster  im Mischverbund  von Systemen mit mittlerer Reichweite . Abdeckung tieffluggefährdeter Richtungen und Sektoren.  Abdeckung von toten Räumen , die von anderen Systemen nicht abgedeckt werden können . Allerdings deckt NEVA  nicht Zwischenräume solcher Systeme ab, da NEVA deren Gefechtseigenschaften  nicht aufbringt.   Typische Gefechtsordnung :   Nahostkriege

Es gibt auch reinrassige NEVA Regimenter  oder im Verbund mit anderen Systemen der LV.

NEVA erfüllt hier seine Spezialaufgabe ( dafür wurde es gebaut ) : schießen auf Ziele mit geringer effektiver Reflexionsfläche in geringsten Höhen ( min 20 m über Erde ) Dass die Vernichtungszone auf  nur  25 Km ausgedehnt ist , bedeutet nicht , das ein NEVA deswegen Zwischen 2  Systemen  S 75  / SA 2  stehen muss. ( das wurde so auch nicht praktiziert. ) Typisch ist folgende Option: S 75 / SA2 bekämpfen  alle Ziele ab 45 Km und Höhenbereichen bis 500 m.  Alles darunter "fischt " sich NEVA heraus.

Skarus 03/2008         1/ 2009

 

Die weitere Nutzung des NEVA SA3 durch die "Neuen "in der NATO ist sinnlos. Diese Länder bringen heute kein dichtes LV Netz auf. Einzelne NEVA Systeme lassen sich durch Überlastung ( 3 Marschflugkörper a 800 Km/h  ,  davon 2 nebeneinander , der 3.  mit 5 Km Abstand dahinter ) überrennen. Ein NEVA Regiment mit 5 Systemen sollte man schon aufbringen. ( je System 4 Rampen Vierling ) und Datenverbund über 5Ja63 und AFS ( Führungssystem ) sowie eigenes RADAR zur Luftlage : P15 Flatface ( mit Mast ) , optimal P18 .

 

 

                   siehe auch           Luftverteidigung Russland , Tendenzen