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                                      Kabine K 3

Steuerung der Startrampen, Vorbereitung FAR  ( Flugabwehrrakete )

Jede K3 ist von 6 Startrampen umgeben, jede SR hat 2 Lademaschinen zur automatischen Beladung.

         wpeB.jpg (84682 Byte)   Kabine : Foto :Peters-ada . Badingen 1993

        Image  K 3  Quelle :  Westnik PWO

         

         

          K3 im Bunker , Stellung Badingen FRAG 411            Quelle : www.S200.de

 

Die Kabine K-3 6 ,Startrampen und Lademaschinen bildeten zusammen die Startausrüstung, je eine Startrampe und zwei Lademaschinen einen Startplatz. Sechs Startplätze und die Startleitkabine bilden die  Startbatterie in einem      Kanal .  Historisch , in der Entwicklung des S 200 waren 4-5 Kanäle geplant. In der DDR / NVA gehörten 2 Kanäle zu einem System.

Die Kabine K-3 hat die Aufgabe, die Flugabwehrrakete zum Start vorzubereiten und  automatisch den  Lenkkopf nach den Winkelkoordinaten, nach der Geschwindigkeit und der Entfernung auf das Ziel zu richten und zu erfassen ( tracking ). Der Suchkopf "GSN " im Flugkörper muss die reflektierten Signale vom Ziel erfassen. Der Start der Fla Rakete erfolgt erst nach dem erfassen durch den Suchkopf.

Zielsuche wurde nach den Daten und Zielzuweisung der Kabine K2 durchgeführt. Am Suchkopf wurden alle Zielsignale beurteilt ( Sichtgerät ) Das Ziel mit dem besten Signal - Rauschverhältnis wurde ausgewählt und die entsprechende "beste Rakete" in Starterlaubnis geschaltet.

Technisch ist es möglich,  ohne Ziel-Erfassung zu starten und während des Fluges zu erfassen. Das kann bei jamming ( elektronischem Stören) von Vorteil sein, da sich die Entfernung zum Ziel verringert hat , bzw. der Suchkopf "bessere Sicht " hat. Flogbdas Ziel sehr langsam, konnte ssein , dass der Dopler das Ziel nicht sehen konnte ( Suchkopf der Fla Rakete ) konnte nach diesem Verfahren geschossen werden.Die Zielaufschaltung war bei bewegter fliegender Fla Rakete günstiger.

Dieses Verfahren wurde nur durch die russ. Streitkräfte auf dem Raketenschiessplatz in Ashuluk so durchgeführt.

Die Gefechtsbesatzung besteht  aus dem Offizier der Startausrüstung und  zwei Schaltmechanikern für das Startleitsystem.

Der Suchkopf GSN erfasste manchmal Satteliten in tiefen Bahnen 300 - 800 Km ( NVA , nach mündlichen glaubhaften Aussagen )

        


         Suchkopf GSN

Taktisch technische Daten und ausgewählte technische Probleme

                  

                Bild  :  Peenemünde .   www.S-200.de   

 

Suchkopf "GSN" sucht noch auf der Rampe am Boden das Ziel     ( empfangene Energie die von Zielaufhellung kommt , Kabine K1    und   K2 mit den Funkortern zur Zielbegleitung. )

Signale für Ruder werden durch diesen Kopf erarbeitet. Die Leitstation beleuchtet nur das Ziel.
Ein Geschwindigkeitsfolgesystem schaltet sich auf das Ziel und begleitet nach der Geschwindigkeit.
( Dauerstrich , hier: Veränderung der Phasengeschwindigkeit.)

Bei Abriss des Folgesystems nach der Geschwindigkeit detoniert das Gefechtsteil ( in unmittelbarer Zielnähe )
Dieses Verfahren erlaubt ohne Entfernungsbestimmung in Zielnähe das optimale Zündkommando zu bestimmen.

Bild :   HPASP

© 2004 Skarus      04/2005       04/2008   5/2012

 

          

 

 


 

 

                                               Startrampe:           5P72W

 


Die Startanlagen 5Ж51В    5 Sche 51W  bzw. 5 Sche 51  ( S 200 W , S 200 ) befinden sich kreisförmig um die Stellung und sind für

( Anmerkung : die NVA hatte sich für die Aufstellung in Hauptkampfrichtung und Sektor entschieden.)

Startvorbereitung der Fla Raketen notwendig und für das Nachladen zuständig ( Lademaschine  Die Kabine für die Startvorbereitung ,  und Stromversorgung   gehörten ebenfalls zu diesem System.

1964 - 66 wurde das System ( auch das Startsystem) in Schari Sagan  getestet.

Die Startrampe 5P72 wird elektrisch im Seitenwinkel gedreht. (   bis 179 ° in  35 sec ) Im Höhenwinkel wird  in 35 sec auf die Startposition von        48 °.                    ( elektrischer Antrieb + Hydraulik ) gedreht.

Die Lademaschine 5Ju24 lädt neue Fla Raketen automatisch auf die leere Rampe .Der Flugkörper wird auf Eisenbahnschienen aus dem benachbarten Bunker geholt und auf die Rampe transportiert.

Über die Kabine K3 wird der automatische Nachladevorgang der FlaRakete ( fertig montiert und betankt ) auf die Startrampe eingeleitet.

Zur Zielbekämpfung darf sich die jeweilige Fla Rakete nicht in der Verbotszone befinden .Dh. der Flugkörper darf nicht in Richtung der Sendeanlage K1 geschossen werden ( damit schießt man die eigene Antenne weg ... ) Das Signal "außerhalb der Verbotszone " gelangt in die Kabine K3 . Von hier erfolgt die Freigabe zum Start.

Die Programmierung erfolgt über zwei Anschlüße, im Vorder und Heckteil der Rakete.

 

                                      Nachladen :

automatisch mit der Lademaschine : 2 Minuten ( beginnend mit automatischem Öffnen der Tore und Beladung )

Manuell vom Transport und Ladefahrzeug : 6 Minuten

 

                                   

                      Bilder  von   www.S-200.de   mit freundlicher Genehmigung