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                                                                            PRW 17

           wpe3.jpg (96849 Byte)  PRW Höhenfinder 17           Bild :privat für Peters-ada

         " Peredatschik Rasrabotkie Wiesatü "  oder auch    "  Podviznij Radiolokacionnij Wisotomer  "

 

Innerhalb der Kabine K2 befindet sich links vom Schiessenden das abgesetzte Sichtgerät vom   PRW 17.

Der Funkorter/Obertechniker des Höhenmessers PRW-17 saß neben dem Schießenden der FRAG in der Kabine K-9. Nach Aufgabenstellung durch den Schiessenden konnte im Sektor der Höhenbereich gezielt abgesucht werden. Nach Auffassen durch den Höhenfinder konnten die digitalen Zielinformationen an die Zielkanäle durchgereicht werden. Mit diesen Daten konnten die Zielkanäle ihre zugewiesenen Ziele besser, schneller und exakter finden und erfassen.

Digitale Signalverarbeitung. Frequenzsprünge möglich und ausgeprägter Störschutz.

 

 

 

                                                         OBORONA-P14

             Quelle : Westik PWO und ALMAZ Konzern / www. vko.ru

           Quelle : Westik PWO und ALMAZ Konzern / www. vko.ru

 

           Meterwellen-Funkmeßstation mit einer maximalen Auffassentfernung  von über 750 Km

 

 

         Planzeichnergruppe  *

Die Planzeichner der FLA- Raketenabteilung rekrutierten sich aus wehrpflichtigen Soldaten.
Der Gruppenführer war ein Unteroffizier mit einer verpflichteten Dienstzeit von drei Jahren, von denen er ein halbes Jahr zur fachlichen Ausbildung an der Unteroffiziersschule verbrachte.

In den allerersten Anfängen wurde noch ein Planchette auf einem Tisch genutzt, auf dem der Planzeichner sich zwischen dem Stabschef und dem Operativen Offizier durchdrängelnd mit Fettstiften auf einer Piacrylplatte, die auf einer normalen Generalsstabskarte lag, den gemeldeten Standort von Flugzeugen zeichnete. Nach dieser Zeit wurde oft noch obwohl unkorrekt der Name „Planchette” für die Luftlagekarte genutzt.

Die Luftlagekarte war eine senkrecht montierte durchsichtige Piacryl- Karte, auf die ein Koordinatennetz, das Flugmeldenetz 64, Staatsgrenzen, Vernichtungs- und Startzone aufgetragen war. Sie besaß einen Rahmen mit eingebauten Leuchtstoffröhren, dass die aufgetragenen Informationen aufleuchteten.
Der Planzeichner stand vor einem dunklen Hintergrund hinter dieser Karte und musste die über einen Kopfhörer gemeldeten Standorte der Ziele mit einem weißen oder gelben Fettstift in Spiegelschrift auftragen. Gute Planzeichner schafften dabei ein Tempo von bis zu 12 Zielen pro Minute. Vor dieser
Karte saßen der Stabschef oder einer der Gefechtsstandsoffiziere, lasen die Zielstandorte in Polarkoordinaten ab und riefen sie dem Schießenden zu.

         

01 - Störträger

21 - Eigener
31 - Kontrollziel
41 - Ballon
51 - Luftraumverletzer
61 - Verletzer der Flugordnung
71 - Übungsziel
81 - Luftgegner
91 - Ziel ohne Kennung

 

                                                               Luftlagekarte

 

Die über Kopfhörer übermittelten Informationen hatten einen bestimmten Rhythmus von einstelligen und zweistelligen Ziffernfolgen (Beispielansage: „Vier null zwo, siebenundvierzig sieben drei neun acht, null fünfzig, einundzwanzig, vierzig”), so dass durch den Planzeichner jeder Zahl die Bedeutung zugeordnet werden konnte. Das Muster der Standortcodierung (47 7 3 9 8) kennzeichnete einen Standort im Flugmeldenetz, zwei dreistellige Zahlen würden einen Standort in Polarkoordinaten definieren.
Der übermittelte Standort wurde durch einen Punkt gekennzeichnet und mit einem kurzen Strich die Zuordnung zu den vorherigen Werten markiert. Die Höhenangabe (050) wurde unter dem Strich des Zieles, darüber die Uhrzeit (12:36) der Zielanmeldung gezeichnet. Der Index im Beispiel 21 (Einzelziel mit Kennung ) und 92 (zwei Ziele ohne Kennung) stand über der Zielnummer (402). Der Wertevorrat der Zielnummern in der Abteilung lag bei 01...99, die Vier davor kennzeichnete die vierte Abteilung. Die Kodierung der Luftlagekarte (die grünen Zahlen im Bild) wurden in regelmäßigen Abständen geändert.

 

Planzeichner.  ( Uffz. und Wehrpflichtige , Mannschaften ). In Spiegelschrift wird die zentrale Luftlage ( Funk ) grafisch dargestellt. Diese Informationsquelle hat den Vorteil, dass alle Ziele in einem einheitlichen Koordinatensystem gelesen und dargestellt werden. Trainierte PZ stellten bis zu 12 Ziele gleichzeitig dar. ( Flugmelde-Netz 61 )

Oft klopfte der PZ mit dem Stift an die Tafel und der Schiessende nickte dankbar zurück.

* aus einer Vielzahl von Funknetzen musste das richtige ( mit der richtigen Frequenz ) zur richtigen Zeit eingestellt werden. Der Oberleutnant der FührungsKp. hatte alle Frequenzen zur richtigen Zeit an Funkgeräten einzustellen. Die russ. Luftlage konnte auch gehört werden. Länger als 2 Stunden war dieser Job nicht auszuhalten.    

Richtungsoffizier : Uffz, Fw, Lt / Olt. Abwicklung Sprechverkehr mit Gefechtsstand Brigade. Meldetätigkeiten , Reporte , Aber auch Feuerverbote oder Zielzuweisungen evtl. möglich .

 

            *  Siehe auch FÜK  und Planzeichnergruppe