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automatisches Führungssystem

Das AFS ist ein Netzwerk von Radarsystemen im weiten Vorfeld der Luftverteidigung. ( 350- 500 kM ). Rechnergestützt erfolgt die Zielzuweisung an einzelne Feuerabteilungen. Das System dreht einzelne Antennen des Feuerleitradar auf den Seiten und Höhenwinkel und stellt die Entfernungsmarke auf die richtige Stelle am Sichtgerät. Nach Zuschalten des RADAR ist das Ziel in der Regel sofort ohne Zielsuche da und kann bekämpft werden.

Es ist möglich ohne RADAR zu arbeiten und Ziele sofort über den teleoptischen Kanal zu tracken.

" Rückwärts " arbeitet das System ebenso : Ein Feuerleitradar trackt ein Ziel in 3 Koordinaten. Diese Daten werden über den zentralen Rechner an eine andere Feuereinheit gegeben und begleitet das Ziel nun auch ohne Zielsuche und eröffnet ( überraschend ) das Feuer.

Der Datenaustausch erfolgt über die Koppel und Rechner Kabine 5F20 und über die Richtfunkanlage 5Ja63.

                      


       
           3 Spiegel.                         NVA Vorschrift


Dazu gehört die Kabine + Mast mit Spiegel
Frequenzen  5-6  GHz

28 Kanäle ,  Zeitmultiplex.  PPM   Puls Phasen Modulation , 24 Nutzkanäle



Kabine 5F20 : Rechnerkabine

Diese Kabine steht max. 10 m entfernt von der Leitkabine UNK ( S125 NEVA )
in der selben Halle, während 5Ja63 ca. 300 m weg in der Stellung steht. Der Mast in von Hauptkampfrichtung abgewandter Seite , östlich.

 

 

Auf dem Tochtersichtgerät der P18 konnte der Schiessende die Luftlage beurteilen bzw. am Planschet der Planzeichner  großräumig   überprüfen.

Nach Kommando an den Leitoffizier schaltete dieser auf Arbeitregime Zielzuweisung.

Die Koppelkabine der FRA hatte die  Koordinaten auf   den eigenen Standort umgerechnet. Die Antenne ( Kabine PW ) dreht nun im Seitenwinkel sowie im Höhenwinkel auf das Ziel.

Die Entfernungsmarke an den Leitsichtbildschirmen des Leitoffiziers stellte sich auf die richtige Entfernung. Dieser schaltete nun die Antenne ein.

Im Regelfall war das Zielzeichen sofort auf dem Bildschirm des Leitoffizier.
Nach genauem Abdecken mit seinen 3 Handrädern übergab er es nun an die Funkorter.

Das System AFS war nicht verlegefähig . ( 24  Stunden Abbauzeit )

Der Datenaustausch ( Zieldaten , Sprache , Signalisierung und Daten der FRA : Raketenbestand ,Meldungen über Zielvernichtung etc.) erfolgte über Drahtleitung oder Richtfunk.

  AFS  

 Automatisches  Führungssystem

Kabine 5Ja63 , Koppel - Rechenkabine und Richtfunkmast.

In jeder FRA befand sich die Koppel und  Rechenkabine 5F20 . Diese rechnete Zielzuweisungen der Brigade an die Feuerabteilung um. Dem Rechner ist die genauen Koordinaten der Feuerleitantenne auf 1 m Genauigkeit bekannt.

Eine solche Zielzuweisung war 3 dimensional und auf die wahre Koordinate des  Luftzieles bezogen.

Die Datenerfassung erfolgte durch die Funktechnischen Truppen der LSK/LV.                                (  Luftstreitkräfte / Luftverteidigung )

An einem Sichtgerätearbeitsplatz wurde mit einem Griffel und Taster das Ziel "geklickt "und so in die Maschine übernommen.

 

 

1   Funktechnische Truppen erstellen
       Luftlage und speisen in AFS ein.

2   Weitergabe an Fla Raketenbrigade

3   Übermittlung an Rechner  in
        Fla Raketenbrigade

3-4   Rechner weist FRA Ziel zu.
Antenne PW wird in Seiten /Höhenwinkel
u. Entfernung ( Leitsichtgerät ) auf Ziel gerichtet.

3-5  Rechner weist anderer FRA 2. Ziel zu.

5-3-6  Mit der Antenne in 3 Koordinaten
begleitetes Ziel wird an FRA
6 weitergereicht.

 

 

      

   Beschreibung Kabine Richtfunk , NV Vorschrift .  Quelle EBAY, Kauf


   

              

       P15                                 P12   

    Tochtersichtgerät des Schiessenden in der Kabine UW  für RADAR P18 / P12

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laufzeitkette:

Das System Selektion beweglicher Ziele benötigt zum Vergleich der Phasenlage ua. Zielzeichen
vorangegangener Reflexionen am Ziel. ( moving target indicator )

Diese werden zur Feststellung eines Phasenunterschiedes benötigt. Andere Störschutzsysteme subtrahieren von neuen
frischen Zielzeichen das alte und gespeicherte ab etc. etc... ( Schaltung MARU , ua. )

Signalspeicherung erfolgte zB. beim SA2 über Potentialspeicherröhren.

Am S 125 NEVA nutzt man Laufzeitketten auf Ultraschallbasis mit elektromechanischen Piezo-Gebern.
Die ULZK ist Temperatur-stabilisiert.
Die Wartungsarbeiten waren sehr einfach , das System lief sehr stabil. Beim System "Pechora " ( Nachfolger des NEVA ) wurde auf das selbe Verfahren zurückgegriffen.

Laufzeitketten haben in RADAR -Systemen sehr große Bedeutung , hier handelt es sich um eine der 3 wichtigsten Anwendungen von Laufzeitketten.