"Sender " aber
" Hochspannung " nicht an : passives Regime. Empfang von
aktiven Störungen.
"Äquivalent" ,
Hochspannung liegt an, Sendeenergie wird in dummyload gestrahlt. ( wurde
praktisch nicht durchgeführt )
"Sender" war immer an ,
es wurde mit Hochspannung das Magnetron zugeschaltet.
geübt wurde auffassen
nach Störstreifen ( passives Regime ) mit Übergang auf Teleoptischen Kanal
*
Kommandos zur Zielvernichtung im S 125 NEVA / SA3
Ziel aufgefasst . Entfernung 35 . Höhe 3. Parameter 6.
Ziel begleiten.
Funkorter , RS übernehmen.
F1 RS übernommen , F2 Rs übernommen . AS Möglich.
AS übernehmen !
ASAP !
Ziel vernichten ! 2- Reihe - RWSB. Start wenn innerhalb.
TV übernehmen.
TV RS übernommen. Entfernung AS !
Schalte MHB.
Erste erfasst , 2. erfasst.
Achtung : 10 Km !
Erste zerlegt , 2 zerlegt. Ziel vernichtet , Verbrauch 2.
Nahe Grenze der
Vernichtungszone :
3,5 Km
Ferne Grenze: 24,8 Km bei 98 % Kill für 2 Fla Raketen
Grenzparameter : 12 Km ( für 700m/sec im Anflug )
Geschwindigkeit Rakete: 750 m/s
Brenndauer 11 sec.
Booster : 2,4 sec
Flugdauer bis Selbstzerlegung : 50 sec. oder 30 m hinter Zielabdeckung.
Efa
ferne Grenze der VZ des aktiven Flugbahnabschnittes der FAR
Efp ferne Grenze der VZ für den passiven
Flugbahnabschnittes der FAR
Eoa obere Grenze der VZ des aktiven Flugbahnabschnittes der
FAR
Eop obere Grenze der VZ des passiven Flugbahnabschnittes der
FAR
Eu untere Grenze der VZ für den aktiven und
passiven Flugbahnabschnittes der FAR
En nahe Grenze der VZ.
FRK S-125
Efa = -
Efp = 24 , 8 km
Eoa = -
Eop = 14 km
Eu = 11 km bei 20 m und 11 größer km bei 500 m
En = 3,5 km und Höhenwinkel = 74°
Das APP errechnet nach der
Begleitart Begleiten ( tracking ) nach den Angaben der Antenne UNW über die
Angaben des Zieles den optimalen Startzeitpunkt für den ersten Flugkörper.
Über die Antenne werden
erfasst : Winkelgeschwindigkeiten des Zieles. Über die Koordinatenbestimmung in
der Kabine UNK , Block UK 70 , 71 62, werden bestimmt : absolute Entfernung zum
ziel , Annäherungsgeschwindigkeit zur Antennen , Ableitungen nach den Winkeln
und Entfernung / Geschwindigkeit ( Beschleunigungen bzw. die Änderungen der
Beschleunigung ).
Standard für Feuereröffnung :
Salve a 5 sec.
2 Flugkörper .
Feuereröffnung :
Manueller Start nach den Schiessregeln und deren Tabellen für die
Startentfernungen .
Automatisch . dazu muss
am Feuerleitpult des Leitoffizier UK62 der Schalter Start auf automatisch
gestellt werden . Der Startknopf wird gedrückt. Erst bei Abdeckung der Marken
auf dem Sichtgerät des APP ( Marke 2 mit Marke3 ) wird der Start der Flugkörper
ausgelöst ) Die Rechenmaschine bestimmt den optimalen erstmaligen
Startzeitpunkt. Der erste Treffer Flugkörper vs Ziel erfolgt an der fernen
Grenze der Vernichtungszone.
Im Training und Schiessplatz
hatte dieses Verfahren keine ( ! ) Bedeutung. Gestartet wurde auf
Entscheidung des Leitoffizier. Nach Übergang nach " Begleitung " durch die
beiden Funkorter benötigte das Rechengerät zwischen 4- 8 sec. für die erste
Berechnung . Danach erfolgte die Anzeige kontinuierlich und stabil.
Im praktischen Dienst hatte
das APP keine ( ! ) Bedeutung. " Es sah halt schön und wichtig aus
." Mit den bedien Stiften am Ring wurde ein Lineal ( hinterleuchtet ) auf
den Flugkurs gelegt und der Parameter bestimmt . Alles über 12,5 Km für den
Parameter lag außerhalb der Vernichtungszone und wurde nicht bekämpft .
Die Anzeige am APP erschient
in der Draufsicht.
Startzone
( blau ) und Vernichtungszone ( rot )aus de Seitenansicht .Die hohe Kunst der
Taktik besteht darin , mit der ersten möglichen Startentfernung das Ziel an der
äußersten Grenze der Vernichtungszone zu treffen. Weitere Feuereröffnungen bei
Mehrfachzielen oder Fehlschuss sind dann möglich. Treffer außerhalb der
Vernichtungszone sind wegen der geringeren Vernichtungswahrscheinlichkeit nicht
immer effektiv. ( aber
möglich ). Die Reichweite des Flugkörpers geht bedeutend ( 1 /3 )
über die Vernichtungszone hinaus. Die Lenkbarkeit der Flugkörper ist ebenfalls
außerhalb der Vernichtungszone gegeben . Die Vernichtungswahrscheinlichkeit mit
vorgegebener Angabe ( zB 0,8 ) endet an der Grenze der VZ .
Am Außenring wurde eine
Markierung für Sonnenstand ( TV Kamera ) und
Lage der Rampen angebracht ( Staubwolke in TV kann zu
Zielverlust führen ) und der aktuellen
Windrichtung. Das APP wurde von erfahrenen LO nicht genutzt . Allerdings wurde
in der Betriebsart Zielsuche
der Seitenwinkelstrahl zum groben Einstellen des Seitenwinkel
durch Herüberschielen auf das
Nachbar - Sichtgerät gern benutzt. APP ist ein Hilfsmittel zur
Bestimmung des Startzeitpunktes und kein Mittel zur Zielsuche.
Ziel ohne Manöver bis 700 m/s : 0,90 gleiches Ziel unter Schutz elektronischer Störungen fliegend : 0,40 - 0,80 Ausweichmanöver fliegend : 0,20 - 0,50 Jagdbomber 0,45 - 0,87 Pechora 2T 0,85 - 0,96 Hubschrauber
0,17 - 0,67 Pechora 2T 0,40 - 0,80 Marschflugkörper 0,04 - 0,48 Pechora 2T 0,30 - 0,85 manövrierendes Ziel
0,20 - 0,50 Pechora 2T 0,70 - 0,85
Laut Schiessregeln werden 2 Fla Raketen a 5 sec. SALVO
geschossen.
Die V. ist in verschiedenen
Vorschriften unterschiedlich angegeben:
Systemschreibung ( russ ) für
den Nutzer beim Abstimmen und Funktionskontrolle :sowie Gefechtsdienstvorschrift
Regime FK
Vz = 420 m/s
Parameter
4 -6 Km , links an RLS
vorbeifliegend darf Ablage
h1
und h2 jeweils max. 25 m betragen. (
Funktionskontrolle Raketenleitstation )
( für jede Ebene, das waren die Zeigermessgeräte in Augenhöhe für die life
Ablage während des Fluges , für die erster Rakete im Flug )
Andere Angaben entstammen Zeitschriften und von Verfassern ( russ) die in
irgendeiner Form mit dem NEVA als Herstellerbetrieb zu tun haben.
Die h1 und h2 sind
Gefechtsparameter und werden auch bei life Schuss explizit überprüft. Diese
Anzeigen sind Endglied eines komplexen Regelkreises und lassen sich als solches
nicht abstimmen und zeigen das Gesamtergebnis , die Ablage am Ziel an.(
Visualisierung komplexer technischer Vorgänge )
Betriebsarten Funkzünder der Fla Rakete
Funkzünder :
Impuls Anstrahlung . Bei Reflexion und "Sammeln " von 7 reflektierten Pulsen
detoniert das Gefechtsteil ( Sicherungs- und Ausführungsmechanismus )
Der Sender des Fu Zünders arbeitet schon im Flug, der Empfänger wird je nach
Leitmethode
vor dem Flugziel geöffnet und freigegeben.
RWSB
: Normal Regime Fu Zünder
Leitmetode MHB : 60 m vor dem Ziel
DPM : sofort geöffnet ( keine Entfernung , bzw. Schiessen mit teleoptischen
Kanal )
Hand : Fu Zünder detoniert auf Kdo. am
Schalter in der Kabine ( Platz des BC ,
Gesichtshöhe ,neben der Uhr )
RW : bei
Übereinstimmung der Zielmarke Entfernung Ziel = und Entfernungs- Marke Rakete
unter Berücksichtigung der Laufzeit etc. und Entfernung.
Erde : Bei Schiessen auf
Erdziele detoniert das Gefechtsteil in 30m , 15 m und 0 m über
dem Ziel. Die Höhe wird von Hand eingestellt und ist nach den Schiessregeln wie
folgt anzuwenden:
Infanterie : 30m . Gepanzerte Ziele 15 m , bzw. 0 m.
Schiessen auf
Schiffe ist möglich.
Allgemein
Feuereröffnung ca. 30 Km, Treffpunkt der Fla
Raketen bei 25 Km.
Für Ziele bis 700 M/s im Anflug , 300 m/s im Abflug / Vorbeiflug.
Feuer: 2 Fla Raketen a 5 sec. Abstand.
RADAR , TV Kamera oder gemischt .
Leitmethoden der Fla Raketen: MHB , MW , DPM bzw. Mischformen
Ausgeprägte Störschutzsysteme und
Festzielunterdrückungssysteme.
Vorrangig für Ziele in sehr geringe Zielhöhen bis 20 m .( MW Methode)
Dabei Flugbahnanhebung der Fla Rakete .
Fasst Ziele mit 5 qcm effektiver
Reflexionsfläche auf. Antennengewinn 40.000 .
Sendeleistung 210 Kw mit 0,26 µ. Pulsdauer. Impulsfolgeperiode 288/560 µ /
veränderlich
Sehr gutes Entfernungs- - Auflösevermögen. ( < 7m )
Empfindlichkeit : Zielkanal über Antennen Uw 11 -87 dBm
( ca. 10 hoch Minus 13 W )
Raketenkanäle ( 2) -113 dBm ( über UW11)
Antifadingkanal : unbekannt ( über UW 10 )
Nachladen der Rampen :
1 Min 50 sec. für eine Rakete / Balken ( 4ling Rampe gleichzeitig 2 Nachladevorgänge
möglich )
Luftraumdarstellung mit P15 flat face. /
oder P12 spoon.
Einsatz ohne Höhenfinder.
Der
Schiessende
beobachtet und bewertet die Luftlage im Bereich 250 - 300 Km um die
Fla-Raketenabteilung mit seinen eigenen Mitteln bzw. der
zentralen Luftlage ( Funk und Darstellung auf
Luftlageplanchett durch die Planzeichner)
Die
Feststellung der Zugehörigkeit der Luftfahrzeuge ist für die Sicherheit
der eigenen Fliegerkräfte wichtig.
Die Abfrage der Kennung ermöglicht als aktives Mittel der Identifizierung
der Trennung der "Guten " von den "Bösen "
Nach
Flugverhalten , Geschwindigkeit ; Manövern , Störungen (Jamming und Chaff
), Ablösen von ARM ( anti radiation missile , Raketen gegen Radarsysteme )
ordnet er zusätzlich nach passiven Mitteln der Identifizierung.
Für die
Vernichtung zugewiesene Luftziele durch den Schiessenden der Brigade
werden ebenfalls noch einmal abgefragt.
Vor
Feuereröffnung muss ( ! ) die Kennung abgefragt werden. Beim System
S 125 NEVA macht solches der Schiessende( Fußpedal ). 10 Km vor Treffpunkt
soll die Kennung noch einmal abgefragt werden.
Falsche
Antwort oder keine Antwort ist kein Kriterium für " Böse " aber :
richtige Kennung ist ein Kriterium für " Eigener " .Einige Ziele geben von
Natur aus keine Kennung von sich : ARM , Scheinziele , Düppel ( als
Scheinziel ) TBM oder" Eigene " mit defekter Kennung.
Für die
Luftverteidigung war für das Zusammenwirken der Jagdfliegerkräfte und
denen der FRT folgendes geregelt : Bekämpfung im Höhenband ( nach CODE und
Kommando über taktischen Sprechverkehr oder Funk )
Nach der Zeit
( von ... bis xx Minuten fliegen die eigenen, danach wird auf alles
geschossen was in der Luft ist )
Für Nutzung
des teleoptischen Kanal gab es eigene Anweisungen ( ausgefahrenes Fahrwerk
und Beleuchtung etc. ) Außerdem konnte über den TOK die staatliche
Zugehörigkeit bestimmt werden.
Die "Bösen "
konnten nach der Karte der Luftlage ebenfalls grob bestimmt werden
(Zeitverzug 1-3 Minuten ) Das taktische Kommando " Kowjör " ( Teppich )
war für die FRT bindend .
Zusätzlich gab
es taktische Regelungen : "Ausgangslage Abwehr " ( für die Fla
Raketentruppen ) Möglichkeiten den taktischen Sprechverkehr der eigenen
Jagdfliegerkräfte zu hören gab es auf der Ebene Feuerabteilung nicht.
Die Abfrage erfolge über die
Ankoppelung am Tochtersichtgerät P15 und ZÄF Antenne . Die Umrüstung auf
das neue System " Parol
" für 1990 erfolgte nicht mehr.
Skarus 05/2006
* FRA
4131 Schönermark :
Russ. Militärflugzeuge flogen im regelmäßig im
Luftraum bei Schönermark. ( Kunstflugzone ? )
Anstrahlung mit der Antenne führte sofort ( ! )
zu aktiven Rauschstörungen auf den Leitsichtbildschirmen.
Diesen hellen Streifen konnte man für das
Training Übergang auf TVK nutzen. Der Autor nutzte dieses Training in der
Nachbarabteilung oft.