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Inhalt

                                        

                      8,8 cm FLAK 

 

                           Achtung    - Gruppe .     Achtung - Gruppe

 

Die besten Waffen, die beste Ausbildung, der beste Geist und der höchste Waffenstolz sollten immer die Wegweiser und Feldzeichen der Flakartillerie sein.

Generaloberst Rüdel,     Vater der Flak. Erster und letzter Inspekteur der Flak 1936

 

Als Reichsluftfahrtminister habe ich mich persönlich von den Maßnahmen überzeugt, die zum  Schutz des Ruhrgebietes gegen Luftangriffe getroffen worden sind. In Zukunft werde ich mich persönlich um jede Batterie kümmern, denn wir werden nicht zulassen, dass auch nur eine einzige feindliche Bombe auf das Ruhrgebiet fällt.

Göring . Ansprache am 9. August 1939

 

                                    

                                                               2. Weltkrieg 1939 bis 1945

 

 

20.12.39

Ein "Freya" Gerät auf Wangerode ortet einen anfliegenden englischen 
Bomberverband in 113 Km Entfernung .Nach anfänglichem Unglauben wird
die Alarmierung durchgeführt .Deutsche Jäger werden erstmals in der
Geschichte der Luftverteidigung über Sprechfunk an den Bomberverband
herangeführt.

 

Mai 1940   

         Das erste "Würzburg" wird bei einer Flak Batterie in Essen - Frintrop praktisch
         eingesetzt. Erstmals in der Geschichte der Luftverteidigung wird mit Funkmess
         eine Flak Batterie gesteuert . Über Telefon werden die Anfangsangaben zum 
         Schiessen an das Flak Kommandogerät durchgegeben . 
         Die Batterie kann einen  britischen Bombers abschießen .

 

 25.Oktober 1940

         Britische Flugzeuge fliegen wiederholt gegen Berlin Luftangriffe.
         2 Maschinen werden durch die Berliner Flak abgeschossen.

 

1940 

         Es werden verschiedenen Verfahren der Luftverteidigung (LV)
         entwickelt. Die Hauptlast trägt die fliegende Luftwaffe.
         Helle Nachtjagd:
         In den bekannten Einflugschneisen des Luftgegners wurden Scheinwerfer-
         Batterien aufgestellt. Diese Nachtjagdzonen waren den Flak Einsatzräumen
         vorgelagert. Westlich Münster ( Scheinwerferregiment 1) gingen die Scheinwerfer-
         Einheiten und Horchgruppen in Stellung. Dieser Bereich war 35 Km breit und 
         dem Ruhrgebiet vorgelagert. Wurden Bombenflugzeuge von den Horchgeräten
         festgestellt, wurden diese von Scheinwerfern erfasst und begleitet und beleuchtet.
         Nach den Horchmeldungen aufgestiegene deutsche Jäger versuchten die im 
         Lichtkegel angeleuchteten Bomber anzugreifen und abzuschießen .
 

                                                                

 3.August 1941          

Luftangriff auf Bremen. Die Bremer Hafenanlagen wurden in 100 m Höhe 
angeflogen. Den Angreifern schlug Flak Abwehrfeuer entgegen.
2 Maschinen vom Typ "Blenheim "erhielten 2 Flak Direkttreffer , 2 weitere 
wurden ebenfalls abgeschossen, mehrere wurden schwer beschädigt .
 

 8.September 1941

 3 Bombenflugzeuge bei einem Luftangriff auf Berlin werden durch die Berliner Flak
abgeschossen.

                                                                                                                                                   

 30. Mai 1942                

Angriff auf Köln. Ab 23 Uhr starteten die Bombenflugzeuge in England .
Als Ziele waren ausschließlich Wohngebiete vorgesehen. Von 52 Flugplätzen 
starteten und formierten sich 1046 Maschinen mit 2000 Tonnen Bombenlast.
Darunter befanden sich 338 moderne Bomber vom Typ Stirling, Manchester und
Lanchaster.
100 Flugzeuge kamen mit der ersten Welle zum Ziel Köln. Im Tiefflug über der
Nordsee unterflogen sie die deutschen Freya Funkmessanlagen und warfen
Markierungsbrandkanister.
Die deutsche Jägerabwehr wurde durch einen Ablenkungsangriff getäuscht.
Als endlich klar wurde, dass Köln das Ziel der britischen Flugzeuge ist , war
es fast zu spät.
Flak und Jäger gaben wie immer ihr Bestes. 43 Flugzeuge wurden vernichtet.
(3,6 % Verlustrate des Angriffes für die Engländer)

 

              

Deutscher Wehrmachtsbericht vom 31. Mai 1942:
„Britische Bomber unternahmen in der vergangenen Nacht einen Terrorangriff
auf die Innenstadt von Köln, wobei große Schäden durch Spreng –und Brandwirkung ,
vor allem in Wohngebieten entstanden. Nachtjäger und Flakartillerie schossen
36 der angreifenden Bomber ab“

 

 

24.Juli 1943 und folgende Nächte

Angriffe britischer Bomberverbände auf Hamburg. Es kommt zum ersten  
Einsatz passiver elektronischer Mittel der Niederhaltung von
durch die Engländer. Es werden Düppel ( Window ) abgeworfen, diese stören
die deutschen Funkmessgeräte. 
Die Flak schießt trotzdem ununterbrochen weiter .
Die deutsche Luftverteidigung bricht in der Nacht zum 25. Juli 1943 erstmals
zusammen. Die 30 x 1,5 cm Staniostreifen (Düppel) blenden die Freya und Würzburg 
Radaranlagen vollständig und unerwartet.

 

    Verluste deutscher Zivilbevölkerung:

    30.500  Menschen sterben ; Frauen , Kinder, Menschen auf der Flucht, 
    Feuerwehrleute, Luftschutzangehörige .
    Neben 277.330 Wohnungen und 580 Industrieobjekten werden 24 Krankenhäuser
    bombardiert und zerstört, 277 Schulen zerstört, 58 Kirchen zerstört und 12 Brücken
    vernichtet.

    Verluste der Engländer durch durch deutsche Flak : in 4 Nächten 
    nicht einmal  3 % ( von 3000 Bombern)
                
    Im August beginnen Luftangriffe auf Berlin.
    Berlin wird durch über 100 Feuerbatterien Flak mit ebenso vielen "Würzburg"
    und "Würzburg - Riesen " geschützt.

 

                  

                                                                 Propaganda Postkarten

                                                                                                                                              

Herbst 1943

              In Tremmen (40 Km vor Nähe Berlin , Potsdam) wird das erste deutsche
              Rundsichtgerät    (
Panoramagerät ) mit 300 Km Reichweite aufgebaut .  

              Die Luftlage wird in den Befehlsbunker der 1. Flak Division am   Berliner Zoo übertragen .
              Ein 2. Panoramagerät steht in Werneuchen .
 

Februar / März 1944

               Bei 2 Angriffen auf Berlin und Nürnberg werden 121 und 131 
               viermotorige Bomber durch Deutsche Nachtjäger und Flak  abgeschossen .

   

 

              Nach britischen Angaben sind die Verluste wie folgt :

               19/20. Februar 1944 Angriff auf Leipzig : 78 von 823 Bombern.

               24/25. März 1944 Angriff auf Berlin :          82 von 810 Bombern.

               30/31. März 1944 Angriff auf Nürnberg :   95  von 795 Bombern.

 

               Die Verluste betragen ca. . 10 % für einen Angriff.

               Die Abschüsse kommen auf deutsche Nachtjäger (!)

               die mit dem Radargerät  "Lichtenstein SN2 "auf Bomberjagd fliegen .

               Die Flak scheint mit ca. 3 - 5 % Abschüssen beteiligt zu sein.

 


 

24. 7.1943

                              Operation “Gomorra“  auf Hamburg

10 km breiter Bomberstrom. Durch “ Düppel“ Abwurf  vor Radar sicher. 54 schwere, 26 leichte und  22 Scheinwerferbatterien, 3 Nebelkompanien Jägerleitung und Flakleitung waren blind.  Flak schoss optisch und Sperrfeuer  („ Metallwand „) gegen 718   4mot. Bomber und 72   2mot. Bomber.

Die 3. Flak Division konnte 12 Flugzeuge vernichten. 50 % durch die Flak.  Verlustrate 1,5 %  statt der üblichen 6 % Verluste. 30 Flugzeuge warfen 40 t Düppel ab, das waren 92 Millionen Stück.

 

 


 

 

Die letzten Tage der Luftverteidigung über dem deutschen Reich bis April 1945

Quelle : Joseph Goebels , Propaganda Minister und rechte Hand Hitlers beschreibt die zermürbenden Luftangriffe der Briten und Amerikaner sehr
ausführlich und liefert authentisches Zahlenmaterial.  ( seine Tagebücher bis April 1945 )


Die Luftverteidigung war ab März 1945 nicht mehr in der Lage , Luftangriffe der Amerikaner und Briten abzuwehren oder den Einflug auf deutsches Gebiet
bei Gefahr des Abschusses abzuschrecken.
Man gab dafür Marschall Herman Göring als Chef der Luftwaffe die Schuld. Auch der Einsatz der ME 262 gegen Bomber erzielte zwar Abschüsse, konnte aber nicht kriegsentscheidend und entlastend für die Zivilbevölkerung wirken. Ein Anteil der Flak zur Heimatverteidigung war an die Fronten abgezogen worden.  Munitionsknappheit machte sich ebenfalls bemerkbar.
 

  • Am 16. März 1945 flogen 1100 Bomber ein und flogen gegen Hannover , Münster , Kassel
    und Rotterdam. 200 Flugzeuge flogen Angriff gegen Leuna .
    ( Benzin Raffinerie ) Nachtjäger und Flak schossen an diesem Tag 19 Flugzeuge ab.

 

  • 17. März 1945. Einflug von ca. 1200 Bombern auf Deutschland mit 750 Flugzeugen
    zum Jagdschutz. Angriffe auf Berlin und Umgebung gegen Verkehrsanlagen , Bahn und Industrie.
    300 Bomber greifen Dortmund an. Aus Italien fliegen 600 Flugzeuge gegen Schwarzheide
    ( Raffinerie )
    Insgesamt 7 Abschüsse durch Jäger und Flak.
    Nachts Angriffe auf Hagen ( 200 ) und Hannover ( 250 Flugzeuge )
    60 Mosquito Bomber fliegen Berlin an. Diese Angriffe auf Berlin erfolgen täglich.
    Abwehr ist praktisch nicht möglich und zermürbt die Zivilbevölkerung und zerschlägt
    systematisch die Verkehrsstruktur. Selbst Goebels schimpft  auf diese Angriffe.
    Göring als Chef der Luftwaffe wird als Schuldiger angesehen.
    Immerhin schießen deutsche  Nachtjäger und Flak 16 Flugzeuge ab.

 

  • 18. März . Angriff auf Berlin in den Abendstunden , Nürnberg ( 250 ) und Würzburg (200)
    deutsche Nachtjäger erzielen 42 Abschüsse , die Flak 5 Abschüsse.
     
  • 19. März. Nachmittags Angriff auf Berlin mit 1300 Bombern und Jagdschutz ( 750)
    28 Deutsche Me 262 stellen sich entgegen . ( kurze Flugzeit von 45 Min . )
    Teppichabwürfe lassen Brände entstehen.( Wedding ). Derb Verkehr bricht zusammen.
    500 Tote 60.000 Obdachlose.
    Abschüsse: nicht bekannt .

     
  • 20. März 1945 .1200 Bomber greifen in 3 Wellen Berlin an. ( ca. 7000 m Höhe )
    38 deutsche Me 262 erzielen 15 Abschüsse , die Flak schießt 7 Flugzeuge ab.

     
  • 21. März 1945.1300 Bomber fliegen ein. Jena , Plauen und Zwickau sind Ziele, weiterhin
    Schwarzheide und Espenhain. ( Raffinerie )
    Angriffe gegen Munster ( 450) und Siegen.
    Nachts fliegen 15 0 Bomber gegen Berlin .
    Insgesamt 11 Abschüsse in der Nacht . Würzburg wird vollständig zerstört.
     
  • 22. März 1945. 400 Bomber fliegen gegen Hamm ( Bahnanlagen )
    Brücken wurden durch 30 Flugzeuge bei Nienburg angegriffen.
    Angriffe auf Stuttgart. Tagesabschüsse von 20Bombern ( Jäger und Flak)

 

  • 23. März 1945 .Angriffe auf das gesamte deutsche Reichsgebiet. . Hamburg ( 200 )
    Me 262 erreichen 11 Abschüsse , die Flak 20. Nachts schießen 28 deutsche Jäger
    6 Flugzeuge ab , die Flak 4.

 

  • 24. März 1945 : Abschüsse durch Jäger : 15. Flak : 23
    Nachts : Jäger : 1 Flak : 3 Abschüsse.
     
  • 26. März Jeden Tag erfolgen jetzt 40 - 50 Abschüsse durch deutsche Me 262 Jäger.
    Leider ist ihre Anzahl zu gering um die Luftangriffe zum Stocken zu bringen .
    ( Quelle : Goebels Tagebücher , vom 26. März 45 , eben da )
    Auch werden in Augsburg durch gezielte Bombenangriffe 100 der Jäger am Boden zerstört.

 

  • 28. März 1945.    Russ. Bombenflugzeuge bombardieren ebenfalls Berlin .( 20 )
    70 Mosqiuto Bomber fliegen Nachtangriff auf Berlin. Über Berlin wird ein Mosquito
    abgeschossen. Insgesamt 3 Flak Abschüsse für den Tag.
     

 


 

                                      Kindersoldaten

Der Fernmeldeverkehr bzw. teilweise auch die Bedienung der Leitradare wurde durch Luftwaffenhelferinnen bewerkstelligt. In den letzten Kriegsmonaten ( 1945) wurden Jugendliche und ganze Abiturjahrgänge als Flakhelfer eingezogen. Unter Aufbietung aller Kräfte konnten immerhin pro Angriffsnacht einige Dutzend Luftpiraten ( Engländer und Amerikaner ) vom Himmel geholt werden.

Ab 1942 wurde Luftwaffenhelfer zur Heimat- Luftverteidigung gezogen. 17 j. Schuljungen wurden im Hilfsdienst und zunehmend aktiv und in verantwortungsvollen Funktionen an Geschütz eingesetzt. Schulmädchen mussten als Luftwaffenhelferinnen den Fernmeldeverkehr bewerkstelligen. Kriegsgefangene mussten in den Feuerbatterien Hilfsdienste           ( Munition schleppen ) leisten.  HiWi : Hilfswillig entstand als Begriff hier am Flak Geschütz .

Am 20. September 1942 mussten auf Befehl von Hitler 120.000 Soldaten der Luftwaffe ( Bodenpersonal und Flugabwehr ) für das Heer abgestellt werden. An 22. Januar 1943 wurde der Erlass für " Kriegshilfeeinsatz der Jugend bei der Luftwaffe " gültig. Aufgrund des Erlasses wurden Jugendliche für die Luftwaffe ( Flak-Helfer ) eingezogen. Es wurde 50 Pf am Tag als  Sold für diese Jugendlichen ausgezahlt  . Es wurden Tätigkeiten wie Flugzeugerkennungsdienst , Funkmess- und Fernmeldedienst ausgebildet. Danach begann die Geschützausbildung. Noch im Jahr 1943 wurde die Jahrgänge 1926 und 27 eingezogen . Im Jahr 1944 wurden die Jahrgänge 1928 und am 1. August wurden Berufsschüler eingezogen. Ca. 200.000 Schüler leisteten im Jahr 1943 / 44 Luftwaffendienst.

 

Das Ende und Schulkinder am Geschütz.

Ein Beispiel:

1./662  Flak Battr.  zum Schutz der Hydrierwerke in Langenberg / Stettin.

Führung :  1 Offizier, einige ältere  Unteroffiziere.

Geschützstaffel :            15 jährige  Luftwaffenhelfer in allen Funktionen

Messstaffel :                    Luftwaffenhelferinnen  ( weiblich  18j )

Munitionskanoniere :     20 HiWi     ( hilfswillige russ. Kriegsgefangene.

Scheinwerferstaffel :     18j. Mädchen des Reichsarbeitsdienstes ( RAD )

 

Trotzdem wurden durch diese Truppen in der deutschen Luftwaffe Abschüsse  erzielt. Von Versagen der Luftverteidigung ist leicht zu sprechen, aber mit solcher  Truppe zum Ende des Krieges kann man eigentlich von Versagen nicht sprechen, diese Zivilisten waren in dem Sinne Helden und boten zur Verteidigung ihrer Heimat alles auf.

 

Ausgebildet und eingesetzt wurden Luftwaffenhelfer in allen Funktionen:

E2   E3   B4   B5  am Kommandogerät 41

MALSI Gerät  Funkmessgeräte als       E – Messmann

stellv. Geschützführer und                  K1 K2 K3 K6 an der Flak 8,8 cm

Funker und Fernmelder.

In der Truppe bürgerte sich der Begriff Flakhelfer ein. Sie trugen einheitliche Uniform und waren  Kombattanten.

 

Siehe auch :  Funktionen an der 8.8

(Quelle: Die Geschichte der deutschen Flakartillerie, Horst Koch,1965 ,2 Auflage)   Lesen :  Die Abenteuer des Werner Holt 

 

       

 

                                     Flak Hölle

Zur der von anfliegenden Bomberbesatzungen beschriebenen  Flakhölle kam es auf Grund Treibstoff- und Munitionsmangel ab 1944 immer seltener.

Auf Aufklärer und einzelne Flugzeuge wurde von der LV nicht mehr geschossen. Sperrfeuer wurde verboten ( Munitionsverschwendung )

Bei Angriff auf das Schutzobjekt wurde innerhalb der Vernichtungszone unter optimalen Bedingungen das Feuer eröffnet. Die Zivilbevölkerung erwartete von der Luftverteidigung massives Abwehrfeuer. Das geschah aber aus Munitionsknappheit nicht. Für die Menschen in Kellern und Bunkern während der anglo- amerikanischen Bomberangriffe war das eigene Feuer der Luftverteidigung ein kleiner Trost zum Überleben.

Zur Flakhölle für die Flugzeuge kam es nur bei direktem Angriff auf die Schutzobjekte Die Flakhölle wurde oft von den Flugzeugbesatzungen auch so wahrgenommen und beschrieben.

 

 

                                    Operation Bodenplatte:

Am 1. Januar 1945 flogen 1035 deutsche Flugzeuge gegen die alliierten Streitkräfte im Raum Niederlande/Belgien. Darunter auch deutsche Strahlflugzeuge Me262.

Aus Geheimhaltungsgründen erfuhr die eigenen  Luftverteidigung nichts davon und schoss  eigene Flugzeuge ab.

 

 


 Unfall :

           Der hoch dekorierte deutsche Jagflieger Mölders wurde 1943 von der  eignen deutschen Flak irrtümlich abgeschossen.

 

 


Bomberstrom , typisch :

            240 Km lang. 3000 m hoch mit Höhenstaffelung.

            10 Km breit.

            Wellen a 100 – 130 Flugzeuge in 50 Km Wellen.

            Insgesamt   600 – 700 Flugzeuge . 

 

Allg. Verteidigung Öl Raffinerien

Halle – Leipzig:   Leuna Merseburg, Böhlen und Espenheim durch die 14 FlakDiv.:

Mai 1944 :  347 Rohre (  davon 342 x 8,8 cm )  und erbeutete russ. Kanonen und umgebaut auf 8,8 cm

  (24 x 10,5 cm   sowie   8x 12,8 m Rohre )

Dieses Industriegebiet war das am besten und härteste verteidigte Objekt der Luftverteidigung.

 

 


 

 

Bücher zum Machlesen , eine Auswahl von vielen:

Der Luftkrieg über Deutschland ,Franz Kurowski 1977 ISBN 3 430 15831 1

Die Abenteuer des Werner Holt

 

Quellen , Augenzeugen und Flakhelfer vorbehaltlich der Einwilligung der Veröffentlichung

http://www.gustave-roosen.de/aachen-d.htm

http://www.dhm.de/lemo/forum/kollektives_gedaechtnis/198/index.html
http://www.dhm.de/lemo/forum/kollektives_gedaechtnis/236/index.html

 

http://www.anesi.com/ussbs02.htm                Operationspläne US

http://www.hco.hagen.de/ruhr/index.html     Ruhrgebiet

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     nach oben