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Artikelsammlung

neu :            Malaysia Airlines Flug MH17     

                update August  2015

                warum es schwierig   ist den Start-Ort von Fla-Raketen zu bestimmen

 

bullet Provozieren die Russen im Baltikum die NATO Luftverteidigung ?   

 

 

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Wie die russ. Nuklearmittel durch die  russ. Luftverteidigung geschützt  wurden

bullet Luftverteidigung der russ. Föderation
bullet neue Anti Radartechnologie in Entwicklung
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bullet Niedergang der russ. Rüstungsindustrie

 
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bullet Augenzeuge                           wie war es damals an der Grenze zur NATO und WP

 
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       SEAD

 

        

         Januar 2017       

     http://www.vko.ru/         neue Ausgabe ist da

         

 

       Juli bis Dezember 2016

                                                                  S 300 in Syrien

Das russische Militär auf dem Luftwaffenstützpunkt im syrischen Hmeimim und der Versorgungsbasis
in Tartus sowie der Marineverband vor der Küste Syriens sind sowohl von See als auch von der Luft
aus zuverlässig geschützt, wie der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Dienstag sagte.

„Ein S-400-Luftabwehrsystem ist dort bereits seit Langem im Einsatz. Außerdem gibt es noch ein
S-300-Raketensystem, um den Meeresteil faktisch bis nach Zypern zu decken“, so Schoigu.
 

https://de.sputniknews.com/politik/20161115313363560-russland-syrien-marineverband-schutz/

         

          S 300 in Syrien zum Schutz der russ. Streitkräfte , Quelle RIA NOVOSTI

 

         SA 10 wird heuer nicht mehr hergestellt.  April 2012

         SA 10 gilt bei den Russen als veraltet .



Nach mehr als 30 Dienstjahren nimmt Russland das bewährte Luftabwehrraketensystem
S-300 aus der Produktion. Dies teilte Viktor Bondarew, Hauptstabschef der
russischen Luftwaffe, am Mittwoch RIA Novosti mit.

„Die S-300 gehört schon zur Vergangenheit“, sagte Bondarew am Mittwoch in Moskau.
Von nun an würden nur die S-400-Systeme gebaut.

Zuvor bereits hatte Igor Aschurbejli, Ex-Chef des Rüstungskonzerns Almaz-Antej,
mitgeteilt, dass Russland die S-300 Systeme seit Jahren nur noch für den Export herstelle.

Die Lieferungen an die heimische Armee seien bereits 1994 eingestellt worden.

Das noch in den 1970er Jahren entwickelte Fla-Raketensystem S-300 dient der
Verteidigung von größeren Industrie- und Verwaltungsobjekten, Militärbasen und

Kommandostellen gegen Angriffe aus der Luft und aus dem Weltraum.
Die Weiterentwicklung S-400 Triumph kann mit einer Reichweite von 400 Kilometern
alle Typen von Flugzeugen über Drohnen bis zu Marschflugkörpern bekämpfen und
auch taktische Raketen abfangen. Auch Tarnkappenflugzeuge (Stealth) haben
gegen S-400 keine Chance.

http://de.rian.ru/security_and_military/20120314/263053195.html

 

           " Moderne Produktionsanlagen"   für das russ. Fla System S 300 / SA 10

             http://englishrussia.com/2011/11/22/a-journey-to-a-rocket-plant/

 

 

 

   März 2016

         MEADS lebt ( noch )

“We welcome a direct comparison with Patriot but we also respect the ongoing analysis process and timeline by the new MoD. We stand ready to re-engage…
defence24.com
 

   16.10.2015

       Deutsche PATRIOTs haben ausgeschaltet

 

       15. August 2015

   PATRIOT Einsatz in der Türkei wird  abgebrochen,

        Es geht zurück nach Deutschland. PATRIOT geht zurück aus der Türkei, läuft auf allen Nachrichtenkanälen.

        NL PATRIOT wurden 2015 schon abgezogen

        US PATRIOT  abgezogen Oktober 2015

              

        Fragen ?

        Welchen militärischen Zweck verfolgte dieser Einsatz ? Der politische Zweck ist außer Frage .

        Stimmt es , dass die Deutschen selbst den Einsatz vorgeschlagen haben ?

        Welche Lehren zieht die PATRIOT Luftwaffe ?

        Ist PATRIOT über die 5 Tage die Woche noch einsetzbar ?

        Hat der Abbruch der Mission der Luftwaffe PATRIOT eher geschadet ?

                Wird PATRIOT noch benötigt ?

                Hat PATRIOT seien Daseinsberechtigung  verloren  oder bestätigt ?

 

Wie alles begann :

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=SFYdjo-h2QY


 

 

 

 

 

                                                                                                                      

August  2015

Abfangen von russ. Flugzeugen über der Ostsee

 

Update 10/ 2015

Die Propaganda  und Verdummung durch die deutsche Presse verbleibt. Aber die Bundeswehr steuert dagegen.

Auf der Internet Seite der www.Luftwaffe.de erscheinen seit einigen Tagen Erklär-Videos.

In professionelle Kameraführung werden junge Männer mit kurzen Haaren als Militärpiloten vorgestellt.

Intelligente Gesichter , gute Wortführung erklären den Auftrag der deutschen Luftwaffe im Baltikum.

Keine Frage, alles richtig.

Vorgesetzte ( ein Oberst und ein General ) erklären, dass die Russen nichts Böses tun. Warum man als Deutscher

zum Abfangen der Russen hinfliegt, kommt nicht herüber.

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NYxNC8IwEET_0W5TENFbSyl4FUTrbZukdSEfJWyTiz_e9OAMvMsbBt9YGyjzSsIxkMMXTpqvc4G5GAt-d8LeGibIbGykpD-cwe2LFFoWC22jTvg8Xupax2DloNggXLkmkphgi0ncYfaUqgE2ODVq6NW5-Ud9u3bsx4e6qOHW33HzvvsBxfFmzg!!/

 

 

August 2015

Russland fliegt seit 2004  wieder regelmäßig Versorgungsflüge vom Golf of Petersburg zu seiner Enklave Kaliningrad.

Einige baltische Länder fühlen sich belästigt, zumal russ. Piloten ab und zu bis zu 500 m  ( ? ) in deren Luftraum

eindringen. ( Im Jahr 2015 5x ? )  Diese Länder sind Mitglied der NATO. Russland fliegt deren Grenzen ab und führt

elektronische Aufklärung durch. Na und ?

Luftraumaufklärung wird von allen Nationen durchgeführt, die es technisch können, und vor allem, die es auch

durchsetzen können.

Ein Problem scheint die fehlende zivile Kennung der russ. fliegenden Luftwaffe zu sein. Frage ? : haben die überhaupt

die zivile Kennung für den westlichen Luftraum ? Peters behauptet : nein. Und es stört sie auch nicht.

Ist  bekannt, dass sich westliche Militärflugzeuge imt Auftrag der Aufklärung sich dem russ. Luftraum ohne zivile

Kennung nähern ?

Stimmt es, dass deutsche  ( NATO ) Abfang-Flugzeuge im Baltikum ebenfalls ohne die zivile Kennung bei Einsätzen gegen

die Russen im internationalen Luftraum fliegen. Deren NATO Kennung ( Cryptierter Tagesschlüssel ) ist für die zivile Flugüberwachung

nicht auswertbar ?

 

Klärung von Begriffen:

Es gibt keinen NATO Luftraum. Es gibt den souveränen Luftraum einzelner Länder.

Abfangen: Anfliegen an Luftraumverletzter und Anwendung von physischer Gewalt, bzw. Androhen von Gewalt. Im

günstigen Fall herhausbegleiten der Luftraumverletzter in den freien Luftraum.

 

Das gegenseitige fotografieren ist kein Abfangen. Peters behauptet , russ. Militärflugzeuge lassen sich sich nicht von

deutschen Piloten abfangen, da sind die Augen größer als der Mund.

Der deutschen und NATO Luftverteidigung ist rechtzeitig auf Grund Anflugprofil klar, wer da fliegt. "Abfangen" und

fotografieren von deutschen Piloten wird von russ. Militärs eher als Provokation wahr genommen.

Beispiel hierfür ist das von der russ. Politik ausgesprochene Einreiseverbot nach Russland für den politisch dafür

verantwortlichen deutschen Flieger-General  M.

Luftraumaufklärung wird von allen Nationen durchgeführt, die es technisch können, und vor allem, die es auch

durchsetzen können.

Was musste Peters dieser Tage in einem bekannten Flugzeug-Forum lesen : sogar die Helden der Lüfte ( Italiener )

haben 2 ( ! ) russ. AN 24 abgefangen. Welche Heldentaten...

Ist es nicht so , dass sich die Piloten dort profilieren können. Die Russen abzufliegen ist ja cool. Die schießen sowieso

nicht . Die Wertigkeit der eigenen Waffengattung steigt.

http://forces.tv/83298933    Hier sind werden Deutsche namentlich genannt.

" im internationalen Luftraum abgefangen " , das Übliche

 

Beitrag , offizielle Seite der BuWe

http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9nHL9cJBsSqpecn5eagmILEnNK8kEkulFiSX5RXoF-UUlOSCZ0qIioIxeZop-pIGhi5OBmQEMGNZYBpi7h3mYmZi4eDoF6Rfk5joCAG64pwA!/

Die Frage, warum die Flieger aufsteigen wird nicht beantwortet.

" im internationalen Luftraum abgefangen " , das Übliche

 

Britische Luftfahrtseite

http://theaviationist.com/2014/10/28/german-typhoons-intercept-7-ruaf-planes/

" im internationalen Luftraum abgefangen " , das Übliche

 

Der mündige Bürger glaubt das wirklich ?

http://www.merkur.de/politik/nato-umfangreiche-russische-luftwaffenaktivitaeten-europa-zr-4293482.html

 

Treffpunkt  einiger Betonköpfe  ...., wenn der Moderator das nicht ständig glatt ziehen würde

http://augengeradeaus.net/2014/10/immer-mehr-russische-jets-an-der-nato-flanke-aber-nicht-im-nato-luftraum/

Endlich.

 

Zitate

http://www.spiegel.de/politik/ausland/lettland-sichtet-schiff-der-russischen-marine-a-1000186.html

 

Der estnische Luftwaffen-Chef Jaak Tarie warnte jedoch vor Panikmache: Es sei nicht ungewöhnlich, dass sich russische Flugzeuge nahe des baltischen Luftraums bewegten, sagte er der Agentur BNS. Es bestehe keine direkte Gefahr für Estland, meinte Tarie.


........


Bundeskanzlerin Angela Merkel hingegen reagierte gelassen: "Ich bin jetzt akut nicht besorgt, dass hier eine Verletzung des Luftraums stattfindet", sagte sie nach einem Treffen mit dem slowenischen Ministerpräsidenten Miro Cerar in Berlin.

 

http://www.dw.com/de/russische-milit%C3%A4r-jets-gef%C3%A4hrden-zivile-luftfahrt-nicht/a-18032467

Das militärische Hauptquartier der NATO im belgischen Städtchen Mons hatte in seiner Mitteilung zu russischen Flugmanövern über der Ostsee, dem Schwarzen Meer und dem Nordatlantik offenbar etwas übertrieben. Der Sprecher des "Supreme Headquarter of Allied Powers in Europe" (SHAPE), Jay Janzen, erklärte, die russischen Manöver wären eine mögliche Gefahr für die zivile Luftfahrt gewesen, weil die russischen Bomber und Kampfflugzeuge ihre Transponder abgeschaltet hatten und keinen Funkkontakt aufgenommen hätten, um sich zu identifizieren. Die "Deutsche Flugsicherung", die staatliche Luftraumüberwachung für die zivile Luftfahrt in Deutschland, bestreitet die Darstellung von SHAPE. Die Flüge der Russen seien "völlig legal" gewesen. Nach internationalen Flugregeln müssten Militärmaschinen, die im internationalen Luftraum fliegen weder Flugpläne einreichen noch ihre Transponder zur Identifizierung auf den Radarschirmen der zivilen Luftfahrtbehörden einschalten.

 

Bild , so kennen wir es...

http://www.bild.de/politik/ausland/wladimir-putin/so-provozieren-russische-kampfjets-unsere-luftwaffe-39080108.bild.html

 

NATO

http://www.aco.nato.int/nato-tracks-largescale-russian-air-activity-in-europe.aspx

 

Aufklärung

Die NATO als Organisation machte solches regelmäßig  seit den 60er Jahren bis weit in die 90er Jahre an der

innerdeutschen Grenze und an den Grenzen am Warschauer  Pakt. Die NATO fliegt auch heute  ständig Aufklärung mit AWACS .

Ob diese Aufklärungsflüge der NATO im Baltikum oder an der Grenze zu, anderen Deutschland militärischen Sinn hatten ?

Muskelspiele und gegenseitige Provokationen.

Link :    Augenzeuge     wie war es damals an der Grenze zur NATO und WP

 

Aufklärung 2

Awacs-Aufklärer fliegen sehr aktiv über Rumänien, Polen und dem Schwarzen Meer.

2014 habe es 460 Awacs-Einsätze gegeben.

 

Das US-Verteidigungsministerium hatte am Samstag mitgeteilt, dass ein russisches Jagdflugzeug des Typs Su-27 in „gefährlicher Nähe“ an einem US-Spionageflugzeug RC-135U über der Ostsee vorbei geflogen sei.

Pentagon-Sprecherin Eileen Lainez bestätigte der Zeitung „Washington Free Beacon“, dass die US-Maschine die russischen Truppen in Westrussland und in der Ostsee-Exklave Kaliningrad ausspioniert habe.

Laut den russischen Behörden flog das US-Flugzeug mit abgeschalteten Transpondern und konnte deshalb nicht über Radar identifiziert werden. Deshalb musste eine Su-27 zu dem unbekannten Luftfahrzeug geschickt werden, das direkt in Richtung der russischen Grenze flog.

http://de.sputniknews.com/militar/20150416/301932501.html

 

 

 

Fragen

Was machen die Russen im Baltikum bei deren Flügen nach Kaliningrad, wer provoziert, wer ist der Böse ?

Haben die Russen ( milt. Luftfahrt ) überhaupt zivile Kennungsgeräte der westlichen Welt ,

   ( ziviler M3/A , Mode S militärisch  ),  wenn nicht , warum heißt es immer ( Presse ) die Russen provozieren ?

Warum fliegen die Russen dort ? Was ist deren Auftrag ?

Warum provozieren die Russen ? Tun sie das wirklich ?

Gibt es deutsche Flieger mit Erfahrung / Erlebnissen  im Luftkampf gegen Russen ?

Wurde denn schon einmal ein russ. Flugzeug " abgefangen " ?

Wer gibt einem deutschen Piloten den Befehl zum Eröffnen von Feuer ?

Ist es Pflicht einen  zivilen Transponder zu besitzen ? (  im internationalen Luftraum )

Stimmt es , dass in Deutschland milit. Flugzeuge ohne zivilen Transponder fliegen ( Flugplatz Lechfeld , Penzing )

(Flight 24.com  .Da werden sogar Segelflugzeuge, aber keine Militär- Jets, Trotz Fluglärm angezeigt )

Es ist doch klar , wer da fliegt , warum muss man da noch einmal hinfliegen ?

Aus der Sicht der Russen ? Was denken die ?  Ist das eine Provokation aus der Sicht der Russen, wenn jemand

heran fliegt und fotografiert ? Ist es nicht besser Zwischenfälle und Grenzverletzungen über die Diplomaten-Ebene zu

regeln ? Was passiert wenn der Helden- Abfangjäger mal " Pech " hat  und der Russe keine Lust auf " Spielchen "

hat . ( Weil das Frühstück " Kascha " nicht so gut war ..... ? ) So lange die sich nicht wehren ( dürfen ) ist alles safe...

Russisches Militär verwendet eigenes IFF , stimmt das ? Das sieht die zivile Flugsicherung nicht ?

Stimmt es, dass deutsche  ( NATO ) Abfang-Flugzeuge im Baltikum ebenfalls ohne die zivile Kennung bei Einsätzen gegen

die Russen im internationalen Luftraum fliegen ? Die NATO Kennung ( Cryptierter Tagesschlüssel ) ist für die zivile Flugüberwachung

nicht auswertbar ?

 

 

                                                                                                

 

August 2015

Die Rolle der Politik

Der politischen Führung ( Deutschland ) ist die Situation bekannt. So wurde beschlossen , die Anzahl deutscher Flugzeuge im Baltikum zu reduzieren.

Und das ist gut so. Die Politik gibt die Richtlinien vor, nicht das Militär.

 

                                                                                                

Über den eigene Tellerrand geschaut  1

 

Die Russen machen das  auch

http://uk.businessinsider.com/russian-jet-intercept-portuguese-plane-video-2015-1?r=US
abfangen durch Russen

Was machen Portugiesen mit Aufklärungs-Maschinen dort ?

 

Über den eigene Tellerrand geschaut  2

Mal aus einer anderen Sicht. Luftgefechtstand Nord-Europa, bei Moskau ( Russland)

Einfliegende AWACS , Höhe 10 Km , Seite 110 ° wird getrackt.   ( wahrscheinlich über Polen )

 

https://www.youtube.com/watch?v=po730hs87pU&feature=player_embedded

 

Die Funktechnische Truppe ( FUTT ) und  Fla Raketentruppe führt das Flugzeug,  russ. Jägersteigen auf.

Ohne Kennung, irgendwann antwortet das Flugzeug , die Jäger werden zurückgeholt.

Klare Befehlsgebung , automatisches Regime, keine Hektik. Der diensthabende General führt ...

Besonderheit : dieser  General ist kein höherer politisch eingesetzter  Verwaltungsbeamter , er führt seine Truppen     ( weil er es kann ).

Die AWCAS wird durch Anstrahlen mit Fla mit einem Feuerleit-Kanal  "verscheucht"  ... Das ist eine aktive Maßnahme .

Die aufsteigenden Jäger tun das Übrige.

 

 

15 : 30  Uhr .   Alarm im russischen Luftverteidigungsbezirk Moskau . Ein NATO AWCS Aufklärer fliegt an den Grenzen zur russ. Föderation .

Diese Flugzeuge der funkelektronischen  Aufklärung klären Standorte von Flugplätzen , Radarstationen und Kommandozentralen auf ( so wörtlich ).

Jedes mal, wenn die Truppen der Luftverteidigung solche Aufklärer auffassen wird im zugehörigen Luftverteidigungsbezirk der russ. Föderation erhöhe Gefechtsbereitschaft der Jagdflieger, Radar und Luftabwehrraketentruppen eingenommen.

Um 15 : 30 Uhr befiehlt der Diensthabende General die FUTT Truppen ( RADAR Luftraumaufklärung)  in erhöhte Gefechtsbereitschaft gegen Angriffe aus der Luft und Kosmos. 

FUTT meldet :   "Zielhöhe 10.000 m ", Seite 110.

Die Truppen der fliegenden Luftverteidigung starten mit Abfangjägern und melden den Befehl ebenfalls ab . Der General befielt B1 und automatischen Führungssystem für die Luftverteidigungstruppen ...

1:17 min , der Oberst meldet dem General die Einsatzbereitschaft der Fla Raketentruppe ab.

Die Luftverteidigung führt nach Alarmierung Zielsuche durch .

1:48 min

Der Schiessende der Fla Raketenabteilung :

                                 " Zielzuweisung erhalten  ,    arbeite ab ... "

Der Fla Raketenkomplex S 300    erfasst die   AWACS .

                                " Ziel"
                                " Ziel aufgefasst im 6. Kanal    .  " Fremder  "  " ohne Störungen "    ( kein jamming )   

                                 , in der visualisierten Vernichtungszone befindet sich das Ziel.

Die AWACS wird getrackt .  Der General befiehlt, den Schutz der russ.  Föderation gegen Angriffe aus Nord , Nordwest zu unterbinden.

Um 15 : 36 Uhr  :  Ziel 0353 dreht ab. Abfangjäger werden auf ihre Flugplätze befohlen. Luftverteidigung und FUTT nehmen Normalstand ein.

 

 

Zeitsprung 2015          Erinnerungen und Gedanken,   August 2015

Augenzeuge               wie war es damals an der Grenze zur NATO und WP

 

 

                                                                                                 

    

        

                                                                       Tragödie und Politik um MH17,  ein ziviles Flugzeug wird abgeschossen                                                              

        

         Warum es so schwierig ist den Startort von Fla- Raketen zu bestimmen

 

    17. Juli 2014, 16:20 Uhr Ortszeit, Ostukraine 

Malaysia Airlines Flug MH17 , 298 Insassen getötet. Flugzeug wurde abgeschossen. Täter sind der Öffentlichkeit  nicht bekannt. Die Spekulation über die Ursache ist noch nicht beendet. Vermutet wird Abschuss durch ein Fla System oder militärisches Flugzeug. Die Absturzstelle liegt in den von moskaugetreuen Rebellen kontrollierten Gebieten.
 

   Peters grundsätzliches Statement :

Die Wahrheit über den Absturz der zivilen Maschine ist bekannt. Die politischen und sonstigen Herrscher der Welt kennen die Wahrheit. Die Wahrheit wird noch zurückgehalten , der Zeitpunkt passt noch nicht. Auch die Bevölkerung in der Ostukraine kennt die Wahrheit.

Es handelt es sich um ein Versehen , Provokation und  Kriegsverbrechen.

Es gibt nur  2 offizielle glaubwürdige Informationen :  Statement des russischen Generalstabes , Pressevorstellung nach den Daten der objektiven Kontrolle der Luftverteidigung Russland.

Die zweite Information ist der niederländische und vorläufige Bericht der Untersuchungskommission.

Es gibt ein Bild mit behauptetem Raketenstart. Zeitpunkt und Lokalität sind nicht verifizierbar. Große  Anteile im Internet sind Propaganda und Selbstdarstellung und falsche Informationen der Täter.

Peters geht davon aus, dass der russ. Generalstab nicht schwindelt. Möglichweise wird nicht alles an Informationen geliefert. Im anderen Falle wird diese Quelle , wie auch  russ. Printmedien und staatliche russische Internetportale in der Zukunft als unglaubwürdig eingestuft.

Quelle :  ARD Staats- Fernsehen am 21. Januar 2015 , 20:05 Uhr. Damit ist die Ukraine offiziell nicht für den Abschuss verantwortlich.

 

Täter

Peters bevorzug die Variante 3.1 zusammen mit 4.1

 

1.     Vermutung : Fla System , Typ unbekannt

        Täterschaft : ( in der Reihenfolge ) pro russ. Rebellen ,  ukrainisches Militär, russisches Militär

 

2.      Vermutung : Abschuss mit Militärflugzeug , ukrainisches Militär ,  russ. Militär

2.1    Teleoptischer Kanal : die farbliche Kenzeichnung von MH17 ähnelt der von Flugzeugen  der russ. Föderation. Man glaubte ein    russ. Flugzeug abzuschießen. Täter sind damit bekannt

 

3.      Vermutung : es wurde aus Versehen ( statt  ukrainischem Militärflugzeug)  ein ziv. Flugzeug durch Fla vernichtet

        Täter : Rebellen

 

3.1    Provokation durch ukrainische Luftwaffe und Feuereröffnung durch Rebellen mit BUK/ S 125 / S 300  auf ziv. Flugzeug

4.      BUK oder sonstiges Fla System : Eroberung eines ukrainischen Fla Systems durch pro russ. Rebellen  ( 29. Juni 2014) ,

         oder heimliches Liefern durch  russ. Streitkräfte

 

4.1   Täter sind Rebellen , aber übergelaufene oder ehemalige ukrainische Paramilitärs und damit eigene  Landsleute. 

         Möglicherweise ist         das  der Politik bekannt.

 

Wenn man Russland die Tat beweisen könnte , wäre dass erfolgt. Möglicherweise möchte man ( die westliche Welt ) einen potentiellem Partner für Europa nicht der Mitschuld bezichtigen.

 

Anfrage an den deutschen Bundestag     Link

 

   Peters grundsätzliches Statement :

Es handelt sich um ein Kriegsgebiet. Russland  beklagt militärische Aufklärung durch die NATO an seinen Grenzen. Militär- Satteliten der USA  stellen alle elektronischen Abstrahlungen über Russland und der Ukraine fest. Manöver der russ. Streitkräfte werden durch die NATO beobachtet und aufgeklärt.

Wenn man Russland die Täterschaft zum Abschuss der zivilen Maschine MH17 beweisen könnte, wäre das erfolgt. Auffälligerweise werden keine Beweise "gefunden". Forensische Ergebnisse werden nicht veröffentlicht. Aus gefundenen Splittern lässt sich der Fla Typ ableiten.

An Fla - Flugkörpern werden Wartungsintervalle aufgetragen, es gibt Serien-Nummern und Hinweise auf den Eigentümer. Der Hersteller kann den  Importeur zuordnen. Der / die  Flugkörper kann sich auf Rebellen-Gebiet oder auf ukrainischem Gebiet befinden. Der /die Flugkörper werden / wurden nicht  "gefunden". Werden  Funde und Beweise  von einer der 3 Parteien zurückgehalten ? 

Radarabstrahlungen durch Rund-um-Radar zur Zielsuche und Zielzuweisung  werden standardmäßig durch die elektronische Aufklärung erfasst und Systemen und Orten  lokal zugeordnet.  Abstrahlungen von gelenkten Fla Raketen und dem Feuerleit - Radar werden automatisiert erfasst. Jedes russ. Radar ( und ukrainische Radar  ) wurde bisher erfasst, in Datenbanken abgelegt und ist elektronisch identifizierbar.

 

Abschuss mit Fla System:

Typische Vertreter:

S 125 M1A NEVA , SA 11 TOR , S 300 Wolchow 6 , 9K37 BUK . Alle diese Systeme werden von Ukraine und Russland genutzt ( S 125  Ukraine,  TOR nur Russland ) Tragbare Systeme vom Typ  IGLA erreichen  nicht die Gipfelhöhe von 10.000 m des Airliners. Behauptet wird  ( westliche Presse ) , dass der Abschuss durch  ein Fla System BUK erfolgte.

BUK. Eigenes Feuerleit-Radar zur Zielsuche, Zielverfolgung , Beleuchtung und Lenkung der Fla Raketen. Leitmethode : proportionale Annäherung    ( 2 Punkte Methode ). Kamera-Aufsatz  9Scha37   zum teleoptischen Begleiten für ein Luftziel. Der Flugkörper wird auf das elektronische Visier am TV- Sichtgerät gelenkt. Die  Kamera ist im Höhenwinkel steuerbar und im Seitenwinkel über die gesamte Rampe. Leitmethode der Flugkörper : DPM , MHB oder 2 Punkte Methode der Selbstlenkung. Die Kamera dient (manchmal)  auch zur Beurteilung der Schiessergebnisse.

Siehe auch Leitmethoden von Fla Raketen

 

Pressekonferenz russ. Generalstab . Wird von der westlichen Presse - Welt ausgeblendet . Sprache : leider  russisch. Es wird unterschwellig den Ukrainern die Schuld zugewiesen. Der General spricht von 3 bis 4 aktiven BUK Systemen, das militärische Flugzeug in Nähe der MH17 wird erwähnt.  https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=QayZ3Z9GSgQ

Peters übersetzt es gern simultan in´s  Deutsche

 

Ukrainische stationäre Fla-Stellungen mit Zielzuweisungsmitteln ( Luftraum-Darstellung und Zielzuweisung ) vom Typ KUPOL und BUK Fla- Systeme befanden sich in bekannten Positionen. Einige dieser stationären Stellungen kommen schiesstechnisch in Betracht. Es gibt keinen technischen Grund ( Übung , Wartung etc. )  ein Flugzeug irrtümlich zu bekämpfen. Zum Start von Fla Raketen müssen bewusst aktive technische Handlungen durchgeführt werden. Russland hat diese Fla-Stellungen aufgeführt und deren Status am 17. Juli 2014 aufgezeigt ( elektronische Aufklärung ). Hier wird der kundige Leser gebeten , diese Information dem Autor zur Verfügung zu stellen. Z.Z ist die Tätigkeit der ukrainischen BUK Einheiten am 17. Juli 2014 im Internet nicht mehr auffindbar. Angeblich wurden Wartungsarbeiten und Training in  ukrainischen BUK Stellungen durchgeführt. ( 157. Fla Raketen-Regiment  südlich Donezk )

Nachsatz :  handelt es sich bei dem Regiment um die 157. aus der DDR , die 1989 abgezogen wurde ?  Die 157. war mit 23 Fla Systemen S- 125 NEVA ausgerüstet. Wer weiß das noch , wer schreibt dem Autor , gerne auch in anderen Sprachen als "germanisch ".

Die Vernichtungszone eines ukr. S 300 Fla Systems erreicht den Flugpfad des Airliners MH17 ebenfalls. Schiesstechnisch kommen ukrainische BUK für die Feuereröffnung mit Fla Raketen in Betracht. Schiessen ist im Vorbeiflug und Abflug möglich ( Bezeichnung nach der russ. Taktik : Einholeverfahren )

Abbildung Präsentation der russ. Streitkräfte. Erklärungen, abgeändert durch Autor : Blaue Rechtecke und grüne Symbole am unteren Rand, auch scheint  die Flugroute scheint nicht korrekt eingetragen zu sein.

Nach der Darstellung befand sich ein  Bataillon BUK mit Radar KUPOL  in Lugansk , eine abgesetzte Einheit nördlich davon. Damit haben die Rebellen BUK Systeme besessen.

Ob es sich um einzelne Rampen oder BUK Bataillone mit 6 Rampen handelt ist nicht ersichtlich. Bei Zarenskoje und westlich davon werden weitere Systeme BUK benannt. Diese befanden /befinden sich außerhalb der Rebellengebiete. Ukrainische S-300 Luftverteidigungssysteme und deren Vernichtungszonen sind dargestellt.

Eine typische Feuereinheit hat einen Command - Post und 4- 6 Rampen mit je 4 Flugkörpern und jeweils eigenem Ziel - und Feuerleit-Radar zur Zielbekämpfung. Fla-Systeme platzieren sich in typischen Gefechtsordnungen : Rhombus , Quadrat oder Kreis. Der Abstand kann der Rampen kann 1000 m bis 10 Km betragen. Aus stationären Stellungen fahren die Startrampen nach taktischer Alarmierung in vorbereitete Feldstellungen.

Zielsuche mit der Startrampe ist notwendig nach Vorgaben der Zielzuweisung. Ohne Zielzuweisung muss zur Zielsuche die Rampe manuell  auf verschiedene Seitenwinkel gedreht werden. Dafür ist die Rampe nicht ausgelegt. Das Richtdiagramm zur Zielsuche ist 70° x 100 °.  In der Höhe wird keine Zielsuche durch mechanische Schwenkung durchgeführt. Das elektronische Antennen-Richtdiagramm mit elektronischer Schwenkung deckt mit dem 70 ° Diagramm alles ab. Prioritäten in der Höhe ( Höhenband ) lassen sich einstellen, damit wird nicht mehr alles abgetastet.

russla21.jpg (12505 Byte) Feuerleitradar  9S18m1

Siehe auch  SA 11 TOR Gefechtsordnung

 

Auf  dem Gebiet der Rebellen befand sich mindestens ein Bataillon BUK mit Rund-um-Such-Radar vom Typ  9S18 KUPOL im Raum Lugansk und ein zweites BUK-System ca. 20 Km nördlich. Nach Angaben der russischen Streitkräfte wurden für den 17. Juli aktive BUK Systeme und deren Aufklärungsmittel (Radar KUPOL ) festgestellt. Zur Herkunft , Nationalität , Eigentümer und Zugriffsrechte wurden keine Auskünfte gemacht. Die Rebellen hatten damit für ihr Gebiet eine Luftraumaufklärung von ca. 160 Km ( ab 200 m bis 20 Km Höhe ). Die Russen zeigen auf ihrer Präsentation BUK Systeme, die sich außerhalb der Rebellengebiete befanden. Zum Status ( Einsatzbereitschaft, Abstrahlung etc.) wurden keine Informationen gegeben. Für den im Internet und Presse behaupteten Standort bei Schnischnoje östlich Terez wird kein BUK System angezeigt. Dafür benennen die Russen den Standort Zarenskoje mit einem BUK System. Recherchen deutscher Reporter haben dort keine verlässigen Zeugenaussagen oder einen Abschuss-Standort festgestellt. Allerdings trifft das für Schnschnoje bei Torez ebenfalls zu. Hier soll sich nach Zeugenaussagen eine BUK Rampe befunden haben. Die Rampe bei Torez stand auffallend mittig in der Trasse der zivilen Flugroute. Möglicherweise stellt die Präsentation nicht alles dar, und man hat weggelassen ( und formaljuristisch nicht gelogen ). Ob es sich auf dem Bild um einzelne Rampen BUK handelt oder Standorte der Bataillone mit jeweils 4 - 6 Rampen ist nicht angezeigt worden.

Taktische Lage :

Der Raum südlich von Lugansk ist / war gegen Luftangriffsmittel nicht deckt. Es gibt keine Luftverteidigung im Süden der Rebellen. Daher ist es nachvollziehbar , dass eine oder mehrere Rampen südlich Lugansk abgesetzt platziert wurden. Anbindung an den Datenverbund und die Luftlage-Darstellung an die 9S 18 KUPOL kann heuer nicht beurteilt werden. Der Standort der abgesetzten Rampe könnte bei der Ortschaft Terez auf einem Feld bei Schnischnoje gelegen haben. Westlich davon ( Zarenskoje ) soll sich eine ( ukrainische ? ) BUK Einheit befunden haben. Sehr wahrscheinlicher ist es, dass es eine Rampe aus dem Lugansker Bataillon war. Im Raum Zarenskoje  wollen Bauern bei der Befragung durch deutsche Reporter kein BUK System bemerkt haben.

Ein Bild zeigt einen ( angeblichen )  Raketestart. Der Typ des Fla-Systems lässt sich nicht erkennen. Die Echtheit des Bildes ( Ort, Person, Datum und Uhrzeit ) lässt sich nicht feststellen. Es wird der Start einer Fla Rakete BUK behauptet. Das Bild zeigt nach der Beschreibung nach Osten und wurde bei Torez aufgenommen. Das Bild zeigt alles oder nichts. Möglicherweise kennen die Menschen in der Ostukraine die Wahrheit schon immer.  Start-Bilder von Fla Raketen sehen so aus. ( Autor hat 3 mal an Schiessen in Russland teilgenommen ) Der Wetterbericht gibt an dem Tag Wolkenbedeckung an, auf diesem Bild sieht man weder klaren blauen Himmel noch Wolken. Kein Beweis für irgendetwas.

Erstaunlich ist es, dass es nur dieses eine Foto gibt.

Quelle :

http://vesti.ua/donbass/61554-sovetnik-avakova-soobwil-o-semke-puska-sbivshej-boeing-rakety?utm_medium=referral&utm_source=marketgid&utm_campaign=vesti.ua&utm_term=1308&utm_content=2976008
 

"Это фото инверсионного следа, оставленного после запуска ракеты ЗРК "Бук".

Сделано через несколько минут после запуска ракеты с 3 микрорайона города

Торез с запада на восток. Тысячи людей видело запуск и полет ракеты", - написал он.

 

Übersetzung :

Blick  Westen nach Osten. Das Bild wurde einige Minuten nach dem Start aufgenommen und wurde von Tausenden gesehen.

Es handelt sich um den Fla Raketenkomplex BUK in der Nähe der Siedlung Torez.

 

Wetterbericht . Quelle niederländischer Untersuchungsbericht . Das Foto mit dem Raketenstart passt nicht zum Wetter. Demnach gab es eine Wolkenbedeckung.

 

Facebook

Etwa 30 Minuten nach dem Abschuss tauchten erste Facebook - Einträge der Rebellen auf. Der Abschuss einer ukrainischen Militärmaschine AN -26 wurde stolz verkündet. Nach dem der fatale Irrtum bemerkt  wurde, wurden alle Einträge gelöscht. Vielleicht war man Trittbrettfahrer und wollte danach mit dem Abschuss doch nicht zu tun haben.

Theorie : Die Rebellen wussten gar nichts. Aber den Abschuss buchte man als Erfolg für sich , zumal am Vortag eine ukrainische Militärmaschine abgeschossen wurde. ( tragbares Fla System IGLA)

 

Herr Strelkow, der damalige lokale Herrscher :

Igor Strelkow hat in Vkontakte 130000 Follower, die um 16.50 Uhr Lokalzeit lesen können: "Gerade haben wir ein AN-26-Flugzeug abgeschossen. Die Trümmer liegen irgendwo hinter dem Kohleschacht Progress herum. Wir haben doch gewarnt: Fliegt nicht durch unseren Himmel.  Zusätzlich wird von einem Flugzeug vom Typ SU gesprochen.

 

29. Juni 2014. TASS , als russische Nachrichtenagentur,  hat es verkündet. Übersetzung : Separatisten bekamen Zugriff auf Militärtechnik der Luftverteidigung  mit dem Fla Raketensystem BUK.

 

Ukrainischer Generalstaatsanwalt: Volkswehr hat keine Buk - Raketensysteme erbeutet
10:53 18/07/2014
MOSKAU, 18. Juli (RIA Novosti).

Nach Angaben des ukrainischen Generalstaatsanwalts Vitali Jarjoma haben die Volkswehr-Milizen bei den Kampfhandlungen gegen die regulären Kräfte keine Fla-Raketenkomplexe erbeutet.
„Als das Passagierflugzeug abgeschossen wurde, teilten die Militärs dem Präsidenten mit, dass die Terroristen keine Raketensysteme der Typen Buk und S-300 von uns haben. Solche Waffen wurden nicht erbeutet“, erklärte Jarjoma in einem Interview für „Ukrainskaja Prawda“.

           http://de.ria.ru/politics/20140718/269041378.html

 

Der Link war am 20. Januar 2015 noch lesbar . Warum gibt es dieses Statement ?  Demnach könnten ja  die russischen Streitkräfte mit dem BUK oder S 300 Fla System geschossen haben.

 

 

Bauern reden über Fla Systeme

Deutsche Reporter haben vor Ort Menschen befragt. Weder die Reporter, noch die älteren Bauern, haben je im Leben ein Fla- System gesehen. So sind die Befragungen unter Vorbehalt,  aber glaubwürdig. Auch das zweite , angeblich ukrainische System BUK  wird erwähnt ( bei Zaroschenskoje ).  Die Bauern sprechen von Lärm und und dem herhab fallenden Flugzeug. Die Rakete/n selbst haben sie nicht gesehen. Im Übrigen lautet das russ. Wort für Lärm " Schum " . Aus den Aussagen der Bauern lässt sich deuten : es waren keine eigene Leute ( Rebellen ) für den Absturz verantwortlich.

Es gibt keine Bilder vom Startplatz bei Terez. Das ist auffällig. Nachdem der Ort bekannt ist , müssten sich Blocker vor Ort mit Bildern melden. Link zum Bericht der deutschen Reporter  https://mh17.correctiv.org/

 

   Peters Behauptung:

Bei Schnichnoje und bei Zaroschenskoje befand sich jeweils eine abgesetzte  Rampe BUK. Gefechtstand war wahrscheinlich im Raum Lugansk. Die Einheit bei Torez / Schnichnoje könnte geschossen haben. Beide Stellungen liegen genau in der  Flugtrasse  der zivilen Luftfahrt.

Russland " verleiht " keine sicherheitsempfindliche und taktisch hochwertige Technik an fremde und unzuverlässige Truppen. Die Gefahr des Verlustes an die Ukraine oder die USA / NATO oder der Einsatz gegen eigenen Truppen wird nicht unterschätzt. 

Systemkomponenten der Luftabwehr sind  " sowerscheno sekretno ". Kein russischer Kommandeur überlässt ein Fla System mit Flugkörpern fremden Einheiten. Über diese Mittel verfügt Russland allein. Denkbar ist der Einsatz und Führung durch russische Berater vor Ort. Oder russische Luftabwehrverbände decken Stützpunkte der Rebellen gegen die ukrainische Luftwaffe.

Auffällig : es gibt keine Bilder. Alle Bilder sind  von Juli 2014. Da Orte vermutet  und behauptet wurden , sollte es von Bloggern Bilder von Originalschauplätzen geben. Keine verbrannte Erde , keine Kettenspuren. kein Zeltlager , Müll etc. Keine Infra- Struktur und Logistik. Ein BUK Launcher läuft 5 Stunden mit Diesel, danach ist die Turbine aus.

Vermutung : alle Bilder wurden von Tätern eingestellt um falsche Spuren zu legen. Mit dem Statement der Ukraine , die Rebellen hätten kein BUK System erbeutet , wird der Verdacht auf russische Streitkräfte der Fla gelenkt.

 

Die Rampe, das Werbeschild und ein Verdacht

Die Nachricht auf dem Bild ist :ein Flugkörper fehlt . Wer hat das Bild / Video wo und wann erstellt ?  Wessen System zeigt es wirklich ?

Aber : Mit detektivischem Aufwand werden Bilder aus dem Internet ( ! ) interpretiert und auf lokale Zuordnung überprüft.  Man bedenke, die Ukraine ist ländlich, ohne Internet im Jahr 1960 stehen geblieben. Aber eine Militärkolonne mit taktischen Zeichen aus Russland wird bis auf eine Straßenkreuzung genau in  Rebellengebiet  durch Bilder im Internet dargestellt.  Taktische Zeichen werden beim russischen Militär regelmäßig unkenntlich gemacht. Zuordnungen sind dadurch nicht eindeutig und nicht beweisbar. Die taktische Nummer ist das Rufzeichen und Adresse bei Datenfunk. Regionale Zuordnungen sind nicht möglich. Feuer-Doktrin bei russ. Fla Systemen ist Salvo mit 2 Flugkörpern. Auf hoch und schnell fliegende Ziele werden  2 Flugkörper geschossen.

Das Bild mit der Rampe und 3 Flugkörpern lässt sich weder zeitlich noch örtlich zuordnen. Die lokale Autovermietung / Autohändler    ( Plakat )  ist in jeder größeren Ortschaft zu finden. Beim Transport werden die Flugkörper mit einer Plane abgedeckt. Auch das ist auf dem Bild nicht erfolgt.

Der Verdacht kommt auf, dass die Rampe mit 3 Flugkörpern bewusst in das Internet gestellt wurde und so gesehen werden sollte. Die Nachricht auf dem Bild ist :  ein Flugkörper fehlt. Die Rampe ist sie nicht wieder aufgetaucht.

 

Flugzeuge ? Ein böser Verdacht

Flogen ukrainische Militärflugzeuge in der zivilen Trasse für Airliner bei Luftangriffen auf die Rebellen ? Wurde aus Gewohnheit ein ziviles Flugzeug als Militärflugzeug aufgefasst und bekämpft ?

RIA Novosti  ( ein systemtreues russisches Propaganda Internet-Portal )  verweist am 21. Juli 2014 auf  russische Daten, aufgezeichnet vom Militär.

„Es wurden insgesamt drei zivile Flugzeuge, darunter auch die malaysische Boeing 777 registriert“, teilte General Andrej Kartapolow am Montag in Moskau mit. „Gleichzeitig wurde ein aufsteigendes Flugzeug der ukrainischen Luftwaffe, vermutlich eine Su-25, in einer Entfernung von drei bis fünf Kilometer von der Boeing 777 geortet."

Unmittelbar vor dem Absturz habe die Boeing an Geschwindigkeit verloren, hieß es weiter. „Ab 17.20 Uhr wurde ein stabiler Geschwindigkeitsverlust registriert. Um 17.23 Uhr verschwand  das Flugzeug von den russischen Radarbildschirmen“, sagte der General. „Als die Geschwindigkeit auf 200 km/h gefallen war, tauchte um 17.21 Uhr über dem Absturzort ein neues Flugobjekt auf. Dieses Objekt blieb vier Minuten lang auf den Radaren.“

Zitat  Rianovosti.ru , 21.7.2014  , 17 Uhr

Möglicherweise flogen ukrainische Militärflugzeuge regelmäßig Angriffe aus südlicher Richtung gegen die Rebellen. Die Rebellen könnten ihren südliche Luftraum durch Aufstellung von Luftabwehr bei Torez und Zarenskoje  geschützt haben. Möglicherweise  erfolgten ukrainische Angriffe über die zivile Trasse der Verkehrsflugzeuge. Vielleicht  ist das die Ursache für den späteren Abschuss der zivilen Maschine durch die Rebellen.

Maskierung ( Verstecken ) unter zivilen Maschinen ist technisch nicht möglich. Das Feuerleit-Radar BUK hat ein Entfernungsauflösevermögen von deutlich unter 30 m . 2 Ziele werden durch den Operator als 2 Ziele erkannt.

Etwas SFR ( Schiessen mit Fla Raketen , Lehrfach im Studium ) Bei automatischer Zielbegleitung ( Standard ) auf Gruppenziele  hat die Elektronik Mühe auf dem vergrößerten Zielzeichen und " fading "  exakt die Zielkoordinate zu halten. Die Koordinaten "schwimmen". Beim Schiessen auf Gruppenziele ist die Ablage im Treffpunkt größer. Abriss der Zielbegleitung und Übergang auf ein anderes Ziel ist technisch ( wird unterdrückt )  nicht möglich  ( Näheres beim Autor).

Sollten Kampfflugzeuge in zivilen Trassen Luftangriffe auf die Rebellen geflogen haben ...das sollte untersucht werden !

Herr Putin sagte : dass diese Tragödie wegen der Kampfhandlungen durch die Ukraine passierte ( Bitte das  Zitat bei RIA Novosti finden, es ist nicht mehr auffindbar ). Die Herren der Welt kennen die Wahrheit. Beide Parteien sind Schuld. Er hätte den Satz  vervollständigen müssen und die Rebellen als zweite Täter nennen sollen.

Die Radar-Daten- Theorie mit ukrainischen Flugzeugen wird nicht weiter beachtet ( leider ).

Ob militärische Flugzeuge den zivilen Jet mit Raketen / Flugkörpern zum Absturz brachten kann Peters nicht beurteilen ( studierter Fla- Mann ).

Die Russen behaupten , dass Militärflugzeuge über der Abstutzstelle gekreist hätten ( 4 Minuten lang ) . Bei Vorhandensein eines Fla- Systems       ( hat den Absturz verursacht ) würden auch diese Militärflugzeuge bekämpft werden. Typischerweise " flüchten " Flugzeuge nach dem Start von Fla Raketen aus der Gefahrenzone.

 

SFR , Schiessen mit Fla Raketen   

Standort eins Fla- Systems innerhalb der ziv. Trasse . MH17 wurde im Anflug aufgefasst , die ( 2 ) Fla-Rakete/n gestartet. Fast Direktanflug mit Parameter > 5 Km.

Russ. Heeres Fla ( auch LV ) benötigen kein ziviles IFF ( Kennung " Freund - Feind " ). Zusätzliche Geräte und Kompatibilität zur westlichen oder zivilen Luftfahrt ist nicht vorhanden. Flugbahn : Gegenkurs , Leitmethode : 2 Punkte Methode oder MHB. Gefechtsteil detoniert in Zielnähe ( Funkzünder ) .

Bei den genannten Leitmethoden kommt der Flugkörper mit Vorhalt nach Seite und Höhenwinkel zum Flugzeug.

Für die Höhe ca. 4 - 6 ° Vorhalt im Höhenwinkel. Der Flugkörper taucht vor und über ( ! ) dem Ziel auf. Der Höhenwinkel - Vorhalt wird mit Annäherung an ein Ziel immer weiter abgebaut , in der Praxis ( Schiessplatz ) scheint  der Flugkörper im letzten Moment  auf das Ziel zu " fallen ".

Die 2. anfliegende Fla Rakete spricht etwas zeitiger wegen der Trümmerstücke und Teile der vorangegangenen zerlegten Fla- Rakete an. Bei allen Leitmethoden nähert sich die 2. Fla- Rakete der vorangegangenen Rakete an. ( Abkürzung wegen Vorhalt und kürzerer Flugweg ).

Siehe auch Leitmethoden von Fla Raketen

Wirkung von Fla Raketen :  Radius von 10 - 25 m , Kegelförmig nach vorn ( Winkel nicht bekannt , Autor ).

Dichter Splitterstrom , Druckwelle, Feuer. Vernichtete Luftziele auf dem Schiessplatz hatten 3 faustgroße Löcher mit Ausfransungen auf den qm . Getroffene Ziele werden wie von einer Faust gepackt und geschüttelt und nach unten gedrückt. Für getroffene Ziele ist Endzündung typisch. Der Splitterstrom ist gerichtet. ( nicht Kugelförmig)

Energie : Splitter mit ca. 8 gr. Masse.

400 m/s Flugzeug im Geschwindigkeitsvektor auf die Fla Rakete. Fla-Rakete : 800 m/s , Splitter Gefechtsteil bei Detonation : 1500 m/s.    Summe =  3000 m/s.

Splitter mit dieser hohen kinetischen Energie zerschlagen alle Metallteile, Hydraulik und entzündenden  Treibstoff.

Der Flugkörper: zerlegt sich nicht vollständig und sollte zu finden sein ! Das nicht finden " wollen " der Flugkörper gehört zur Taktik der Verschleierung der Aufklärung dieser Tragödie. Ein Flugkörper der Klasse Luft - Luft wird ebenfalls nicht gefunden. Damit ist die Theorie des Abschusses mit Militärflugzeug nicht beweisen worden.

Flugkörper 5W27 des Fla Systems S 125 NEVA. Hier Abschuss eines amerik. Kampflugzeuges  F-16 über Serbien im Luftkrieg gegen Jugoslawien am 2. Mai 1999. Flugkörper lassen sich sehr wohl finden. Ein Luft-Luft Flugkörper nach der anderen Theorie sollte sich ebenfalls finden lassen.

Schiessen im Vorbeiflug  und Einholeverfahren. Die Vernichtungszone nimmt um 30 % in den räumlichen Ausmaßen ab. Der Parameter muss eine Mindestgröße ( ! ) haben (Parameter = 0 , Direkter Überflug = keine Vernichtungszone). Die Crew muss  sich   " beeilen ", der Flugkörper muss dem Ziel hinterher fliegen. Die Vernichtungswahrscheinlichkeit nimmt ab, das Splitter-Diagramm ( Gefechtsteil  ist auf Anflug optimiert. Das Einholeverfahren beginnt, wenn Kurswinkel zum Ziel und Visierlinie der Raketenleitstation ca. 70 - 90 ° erreichen.

Einige der vom russ. Militär genannten BUK Stellungen kommen als Täter wegen ihrer Lage  weniger in Frage.

 

Start- Entfernung oder der Versuch die Position der Fla aus der Lage der Trümmer zu bestimmen

In der russischen Präsentation zeigen sich Fehler :

Die Vernichtungszonen ( grün ) sind ungenau dargestellt, der eingezeichnete Flugkurs weicht vom offiziellen Bericht zu MH17 ab. Wussten Sie eigentlich , dass es schon einen Bericht gab, der aber nicht veröffentlicht wurde. ?

Die Vernichtungszone ist ua. von der Schrägentfernung der Raketenleitstation  zum Ziel ( Visierlinie ) und Flugkörper ( eigentlich die Visierlinie Flugkörper zum Luftziel ) abhängig. Die VZ  ( Vernichtungszone ) ist ua. von der Höhe des Luftzieles abhängig ( aus der anderen Sicht ist es der Parameter ). Zur Vereinfachung der Berechnung für Standardsituationen wird die maximale Ausdehnung in der Schrägentfernung mit 0,5 bis 0,7 multipliziert. Damit erhält man die VZ Ausmaße in der Kartenebene. Die Kartenebene wird zur taktischen Planung und Layout für Luftverteidigungszonen benötigt. Damit beträgt  die VZ eher  25 Km in der Kartenebene. Die Ausmaße der VZ sind ua. auch von der Zielgeschwindigkeit abhängig. Mit " schlechten " Eigenschaften ( aus der Sicht der gelenkten Fla Rakete)  nehmen die Ausmaße der VZ zusätzlich in Höhe , Breite ( Parameter ) und Höhe ( Obergrenze , Untergrenze) ab.

Da für den Startzeitpunkt ein Zeitfenster existiert und der Startzeitpunkt der Feuereröffnung lokal vor Ort nicht vorhersagbar ist, lässt sich auch nicht der Ort im Treffpunkt von Fla Rakete und Luftziel für einen Beobachter außerhalb der Raketenleitstation vorhersagen bzw. nachträglich berechnen.

Für jedes einzelne von der Raketenleitstation geführte Ziel ( gleichzeitig ) existiert eine eigene ( ! ) VZ. Der Hersteller gibt die Entfernungen zur Feuereröffnung in Tabellenform an die Nutzer ab. Die VZ sind Empfehlungen !  Startentfernungen werden durch ein zusätzliches  Rechengerät visualisiert ausgegeben ( Einblenden von Marken auf Sichtgeräte).

Wichtig : die technische Reichweite de Fla Rakete liegt in der Schrägentfernung va. 30 % in den Ausmaßen über der VZ. ( die ist kleiner ) Oder auch. Die Reichweite der Fla-Rakete ist wesentlich größer als die Vernichtungszone. Aber: es ist erlaubt auf Ziele mit Treffpunkt außerhalb der Vernichtungszone zu handeln ! Die Definition der Ausmaße VZ kann ua. durch die notwendigen aufzubringenden Lastvielfachen gegen Luftziele definiert werden ( 3 -9 g ).

Schiessen mit Treffpunkt außerhalb der VZ ist möglich und wird  je nach taktischer Lage ausgeführt.

Fazit : aus der räumlichen Zuordnung vom Treffpunkt ist nicht der Startort ableitbar. In Abhängigkeit der gewählten Leitmethode der Flugkörper ergeben sich zusätzliche Ungenauigkeiten in der Abschätzung für den Startort ( unterschiedliche Krümmungen der Flugbahn ).

Zusätzliche Denkfalle (!) : in der laienhaften Darstellung von Fla Taktik und Technik existiert die "Startzone"  SZ ) nicht. Das Rechengerät gibt eine Empfehlung zur Feuereröffnung heraus, - um an der  fernen Grenze der VZ ( Schrägentfernung ) den ersten Treffer Fla Rakete mit Ziel zu erreichen. Die nach der russischen Feuerdoktrin notwendige zweite und nachfolgende Fla- Rakete kürzt den Flugweg ab und trifft quasi gleichzeitig zur ersten Rakete das Ziel. Nach diesem Verfahren sind nachfolgende Feuereröffnungen auf das Ziel oder andere Ziele  möglich (Z.B. auf i Gruppenziele ). Der Treffpunkt liegt dann in der Tiefe der VZ.

Für den Fall, dass die Feuereröffnung an de Grenze der VZ erfolgt ( die " grünen Kreise " in der russischen Präsentation ) werden Treffer in der Tiefe der VZ erreicht. Für  gut trainierte Fla Soldaten sind solche  taktische Handlungen eher ungewöhnlich. Wertvolle Sekunden ( 10 - 15  sec.) gehen verloren. Nachfolgende Ziele werden beim Durchflug durch Vernichtungszonen nicht bekämpft.

Auf nicht - manövrierende  Ziele kann weitab der SZ das Feuer eröffnet werden. Treffer liegen damit außerhalb der VZ. Bei Massenanflug ( z.B. Marschflugkörper ) ist dieses Verfahren Standard ( russ. Streitkräfte , auch NVA )

Fazit : auch bei bekannter Papierlage lassen sich keine taktisch -technischen Aussagen zum Ausgang des Schiessens treffen. Entscheidend ist der Mensch , seine taktische Erfahrung und sein eigener Wille. Nein, den Startpunkt kann man nicht bestimmen , aber immerhin grob abschätzen abschätzen.

Beispiel , aus der Praxis Schiessplatz

MH17 : Geschwindigkeit 400 m/s , Flugkörper 800 m/s.

Grenze der VZ in der Kartenebene ca.  25 Km , VZ  bei Schrägentfernung bei Zielhöhe 10,.000 m  :    ca. 35 km

Feuereröffnung bei ca. 45 Km Schrägentfernung    ( * 0,7 für die Kartenebene )

Die letzte Feuereröffnung ist bei 15 bis 12 Km Schrägentfernung ( * 0,7 für die Kartenebene ) technisch möglich.

 

Jeder Fla Raketenkomplex hat eine nahe Grenze der Vernichtungszone ( Beispiele ; S 125 / SA 3 = 3,5 Km , S 200 / SA 5 = 12 Km , BUK = 3 Km ).

Bei Schiessen im Nahbereich und in der eigenen Tiefe der Vernichtungszone wird sofort das Feuereröffnet. Abhängig vom Ausbildungsstand werden Feuereröffnungen nach 5-8 Sekunden nach Erfassen der Luftziele erreicht ( bei einigen Verfahren der Lenkung muss der Flugkörper selbst das Luftziel " sehen ", das " dauert etwas " )

 

Warum es schwierig ist den Start-Ort von Fla Raketen zu bestimmen

Nachsatz, 20. Juni 2016

Immer wieder wird gefragt , ob der Startort von Fla Raketen bestimmbar ist ,- wenn denn der Ort der Detonation der Fla Raketen am Ziel bekannt ist.

Nein.

Die Feuereröffnung  soll so erfolgen , das der erste Treffer der Fla Rakete am Ziel und an der fernen Grenze der Vernichtungszone erfolgt. Wir unterscheiden daher: Startzone und Vernichtungszone.

Die Startzone hat in der Entfernung eine räumliche Ausdehnung, wie auch die Vernichtungszone ausgedehnt ist. Treffer sollten ( aber nicht zwingend notwenig ) in der VZ erfolgen, optimal an der fernen Grenze.

Der Zeitpunkt der Feuereröffnung ( Startzone ) ist bei Menschen subjektiv. Das Entfernungs-Fenster ist abhängig von Zielgeschwindigkeit , Höhe und Parameter ( in dieser Reihenfolge ). Die Startzone und Vernichtungszone sind dynamisch ( nicht fix ) und abhängig vom Luftziel ( siehe Reihenfolge ) . und werden visualisiert dargestellt. Der potentielle Treffpunkt wird ständig  visuell dargestellt

Für das System BUK ergibt sich ein Fenster zur Feuereröffnung von 50 bis 10 Km vor der Feuereinheit.( bei Geschwindigkeiten um 300 M/s )

Da auch seitlich ( Standard ) oder hinterher geschossen werden kann, bzw. der Startzeitpunkt subjektiv  von der Crew abhängt , lässt sich Startzeitpunkt nicht vorhersagen , bzw. rückrechnen.

 

                   

Start-Zeitpunkt ist in einem weiten Entfernungsfenster / Zeitfenster möglich. Es gibt viele Orte, an dem der Start erfolgt sein könnte. Eingrenzen lässt sich der Ort über die vermutliche Treffer-Richtung am Luftziel

 

Für die optimale Startentfernung mit erstem Treffer an der fernen Grenze de Vernichtungszone wird die Entscheidung durch das Fla-System laufend errechnet und visualisiert ausgegeben. Diese Berechnung erfolgt auf der Grundlagen empfangener  Daten durch das RADAR : Schrägentfernung ( absolute Entfernung , die Kartenebene wird nicht betrachtet !),Geschwindigkeit ( 1. Ableitung nach der Entfernung,  und 2. und 3. Ableitungen , Winkel und deren mathematische Ableitungen. Der Rechner , die Crew und die Flugkörper kennen den Treffpunkt am Luftziel nicht. Die Flugkörper werden auf keinen (!) vorausberechneten Punkt gelenkt. Die Lenkkommandos an den ( die ) Flugkörper erfolgen in Echtzeit nach den Koordinaten des Luftzieles und den Koordinaten des Flugkörpers. Je nach Leitmethode gibt es verschiedene Flugbahnen des Flugkörpers. Unterschiedliche Leitmethoden haben verschiedene Vor und Nachteile. Alle Flugbahnen sind gekrümmt mit unterschiedlichen Lastvielfachen im Flug. Die nachfolgend gestarteten Flugkörper überholen wg. "Abkürzung " den ersten Flugkörper, bzw. treffen quasi gleichzeitig am Ziel ein. Methode K, MHB (u.a.) nutzen Vorhalte , der Flugkörper fliegt nicht alle Flugmanöver des Zieles mit und fliegt mit Vorhalt. Die Vorhalte sind in den beiden Lenkebenen ( Seite , Höhe , oder gemischt ) unterschiedlich. Auch durch Nutzung von Vorhalten fliegt der Flugkörper nicht ( ! ) auf einen festen , vorausberechneten Punkt ( ! ) Typische Vorhalte bei Methode MHB sind 4 - 6 ° in der Seitenebene. Vorhalte werden mit der abnehmenden Entfernung Ziel-Flugkörper abgebaut. Erschwerend zur Analyse kommt hinzu, das auch der Vorhalt von der 1. bis 3. Ableitung nach der Entfernung Ziel - RADAR, Ziel-Flugkörper und den Ableitungen nach den Winkeln erfolgt. Die Vorhalte sind dynamisch. ( und werden fliesend in die Lenkformel so laufend eingespeist )

In Zielnähe detoniert das Gefechtsteil und löst einen dichten Splitterstrom aus. Zielnähe bedeutet ca. 20 m. Auf einen qmr Fläche lassen sich nach der Detonation 3 faustgroße zerfranste Löcher beobachten. Aus der Richtung der Zerfransung und der Analyse der Beschädigungen am Luftziel lässt sich der lokale Ort und Anflugrichtung der Fla-Rakete im Zeitpunkt der Detonation bestimmen. Der geografische Ort für den  Start der Fla-Rakete für das Luftziel kann daraus nicht abgeleitet werden.

Der Zeitpunkt zum Start von Fla - Raketen ist subjektiv vom Leitoffizier frei wählbar. Im Beispiel der Tragödie MH17 ( System BUK ) könnte der Start in einem Entfernungsfenster zwischen 45 und 15 Km erfolgt sein....

 

Januar 2016

Nachsatz : wer hat eigentlich die  2 Flugkörper ? Und warum werden die zurückgehalten ? Na, denkt Ihr auch , was Peters denkt ...

Die Laienpresse ( Lügenpresse hat Peters nicht gesagt ) schreibt :

Es ist immer von dem ( ! ) gefundenen Flugkörper die Rede. Aber die Kenner der russ. Fla kennen die Schiessregeln

auf hoch und schnell- fliegende Luftziele ?

Richtig : Salvo , 2 Stück... ( Ausnahme S 75 Wolchow, SA 2 , da sind es 3 a 5 sec.)

 

Endanflug , System S 125 NEVA , 3 Punkte Methode, Schiessen mit TV , optisch. Serbische Luftverteidigung , ca. 2007. Übungsschiessen auf eigenem Schießplatz

 

 

Siehe auch         Leitmethoden von Fla Raketen

siehe auch         Bestimmung der Startentfernung von Fla Raketen

                           Koordinaten und Lenkung von Fla  Raketen   

                           Vernichtungszone  und Parameter

                           Vernichtungszone /  Grundlagen  

                           Wahrscheinlichkeit der Zielvernichtung

                           Ablagen im Treffpunkt

 

Peters Schmankerl zum lesen ( anstrengend , aber spannend )

        Erlebnisse auf dem russ. Schiessplatz

 

 

MH17 vs. Fla Raketen

Das Cockpit wurde quasi enthauptet. Datenrecorder und Sprachrecorder haben gleichzeitig aufgehört zu arbeiten. Splitter  finden ( Löcher ) sich nur  im vorderen Teil des Flugzeuges. Hochenergetische Teile werden als Ursache vermutet. Keine Warnungen auf dem Sprachrecorder. Runde Löcher können gerissene Nieten sein.

Vorläufiger Bericht  MH17

 

              

Trümmer                         Cockpit                äußere Einwirkung , Splitter

 

 

  Download     vorläufige Bericht zum Absturz  MH17.

 

 

Anhang

SFR :     Schiessen mit Fla Raketen , hier Überschallknall

 

Im Zusammenhang mit MH17 werden in Internet Foren immer wieder diffuse Behauptungen aufgestellt. Man glaubt im Zusammenhang mit MH117  und behauptetem Abschuss durch ein Fla System (BUK ) 2 mal den Knall gehört zu haben.

Nein, es gibt den Überschallknall beim Flug von Fla Raketen nicht. Bei Geschwindigkeiten von 750 - 1000 m/sec  ist das zu erwarten. Es gibt (man möge Peters bitte berichtigen ) keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema. Überschallgeschwindigkeit erreicht der Flugkörper bereits ca. 30 m nach dem Start und noch in der Nähe der Rampe.

Fakt ist , die Zündung der Fla Rakete durch eine Pyro - Einheit ( 28 V Gleichstrom) ist nicht zu hören. Das Triebwerk ( Motor , Feststoff ) ist laut und röhrend und "metallisch" amplitudenmoduliert  im Dauerton. In der Feuerleitkabine ( System S125 Neva , SAM 3 ) vibriert bei Start  innerhalb der Kabine die Innenausrüstung und ist körperlich fühlbar.

Der Autor selbst hat 4 Flugkörper aus der Feuerleitkanine  , System SA- 3 , starten gehört ( gefühlt ) , ein Salvo bei SA- 3 aus ca. 45 m Entfernung zur Rampe , PATRIOT aus der Kabine und zweimal 400 m vom Launcher entfernt. HAWK und PATRIOTS aus ca. 600 m Entfernung in nicht gezählter Anzahl ( 10 - 15). Überschall-Knall wurde nie gehört.

 

 Erlebnisse auf dem russ. Schiessplatz

Sound bei Feuereröffnung . Neben der Vibration und Startgeräusch kommt das psychologische Element zum Tragen. Man achte auf das "Geschrei" der Kampfbesatzung.

Typischerweise werden bei russ. Fla Systemen 2 Flugkörper gestartet. Das kann den zweiten Knall erklären. Aus der Sicht der schießenden Fla Abteilung und in der Umgebung von ca. 5 Km ist kein Überschall wahrnehmbar.

Das Startgeräusch und der arbeitende Raketenmotor sind in einer Entfernung der Fla Rakete vom Beobachter über ca. 5 Km nicht mehr wahrnehmbar. Das sind Erfahrungen , die Peters bei Fla Schiessen in Ashuluk (russ. Föderation) , Kreta ( NAMFI ) und White Sands ( New Mexiko USA) selbst erfahren hat.

 

SFR :     Schiessen mit Fla Raketen , hier

               Leitmethoden von Fla Raketen

Voraussetzung zur Berechnung der Lenkkommandos an Fla-Raketen sind Informationen über die Lage von Flugkörper und Luftziel. Diese Koordinaten werden nicht (!) über GPS oder Mathematik im 3 dimensionalem  Koordinatensystem berechnet. Den voraussichtlichen Treffpunkt gibt es nicht (!) , dieser ändert sich in Echtzeit  ständig. Die technische Lösung ist banal ( analog und digital ). Für jede Messebene ( Höhe , Seite , Entfernung je für Ziel und einzelne Rakete) werden beide Messimpulse  "Lage Ziel" und "Lage Flugkörper " verglichen. Weichen beide voneinander ab, ( "stehen nicht übereinander " ) müssen Lenkkommandos an den Flugkörper für dese Ebene den Messimpuls " Lage Flugkörper " verschieben. Die Verschiebung wird nach einem mathematischen Sachverhalt berechnet, (das ist die  Leitmethode )  ggf. wird der Messimpuls nicht sofort  auf das Ziel gestellt und verbleibt mit einem " Abstand ". Das ist dann der " Vorhalt ".

In der Praxis werden keine Differentialgleichungen in Echtzeit verarbeitet. Die Rechenmaschine arbeitet mit Konstanten , Formeln mit veränderlichen einzelnen Gliedern,  und verarbeitet Funktionen bis zur 2. Ableitung. Die Erarbeitung der Kommandos erfolgt als Echtzeitsystem. Lenkung der Flugkörper erfolgt ua. wegen Laufzeitfehlern prognostisch ( multiplizieren mit e -Funktion Anteilen ). Jamming gegen den Raketenkanal ( hier werden die Raketensignale empfangen ), lassen die Ablage der Fla Rakete  im Treffpunkt außerhalb der Kill-Zone des Gefechtsteiles pendeln. Wirksam sind Störungen gegen den Zielkanal "Entfernung". Hier wird die Entfernungsbestimmung ( der Messimpuls "schwimmt")  für die Leitmethode MHB ungenau und führt zu Ablagen außerhalb der Wirkung des Gefechtsteiles.

Mehr zum Thema :

  Jamming gegen SAM                                

  Jam    Zielkanal    Raketenkanal

        

 

Bei DPM  (Dreipunkte Methode, nicht " Hundekurve "  ) kommt der Flugkörper auf der elektronischen / optischen Visierlinie zum Ziel und  pendelt innerhalb der Visierlinie während des gelenkten Fluges und die mit jedem Schiessen vorhandene Ablage um ca. 5 - 25 m in beiden Ebenen und der Entfernung.

MHB ( Methode halbe Begradigung, aber nicht wirklich die Hälfte ! ) verringert die dynamischen Lenkfehler ( etwas ) und                       " verschlimmbessert "  die Erzeugung der Lenkkommandos ( Vorteile und Nachteile sind nicht Inhalt dieses Artikels ).

Bei MHB beträgt der Vorhalt nicht  ( ! ) die halbe Entfernung. Vielmehr beträgt der Vorhalt ( Beispiel  Fla System S 125 NEVA )  ca.  4° - 6 ° und nimmt mit Annäherung der Fla Rakete an das  Ziel laufend ab. Im Treffpunkt soll der Vorhalt abgearbeitet sein.

Praktisch ( Schiesslatz ) kommt der Flugkörper schräg von vorn ( Seite ) und leicht überhöht ( Höhe )  zum Ziel. Bei MHB " fällt " der Flugkörper quasi auf das Ziel. Das kommt ua. vom Vorhalt in der Höhenwinkelebene beim gelenkten Flug. Beim Schiessen im Einholeverfahren  ist die Vernichtungszone kleiner , Lenkung komplizierter und an Bedingungen gebunden. Das ist ( heute ) nicht Thema des Artikels.

Vorhalte in den Lenkebenen unterscheiden sich ( Höhe vs. Seite und Entfernung ) Die Höhe ist ( typisch ) bei Erfassen und der Erarbeitung der Lenkkommandos um den Faktor 2-3 geringer als in der Entfernung , dieser Unterschied baut sich bis zum Treffpunkt ab. Hier spielt bei der Zielbegleitung nach der Höhe die Kotangens Funktion zusätzlich eine Rolle. ( Fragen Sie den Autor 

Treffer (Splitter ) beim ziv. Flugzeug MH17 in Höhe  ( und)  oberhalb des Cockpit lassen auf Leitmethode MHB oder 2 Punkte Methode   ( const. Vorhalt )  schließen.

Treffer gegen die Unterseite von Luftzielen sind typisch für  DPM und  ua. auf teleoptisches Leitverfahren schließen ( oder Schießen ohne life Entfernungsbestimmung )

Überhöhungen der Flugbahn der gelenkten Fla Rakete werden beim Schießen in geringen Höhen angewandt. Die Antwortsignale der Flugkörper werden ua. an der Erdoberfläche reflektiert und gelangen " verspätet "  zum Antwortsignal der Rakete an den Empfänger. Auch kann der Funkzünder auf die Erdoberfläche ansprechen.

Die Methode kinematische Überhöhung ( russisch KDU , auch bei HWAK und PATRIOT genutzt ) ist eine Abart der Methode MHB in der Winkelebene "Höhe". Das alles trifft auf MH 17 nicht zu.

 

Leitmethoden: Es handelt sich um bekannte Sachverhalte. Die Leitmethode DPM wurde von deutschen Ingenieuren an der deutschen Fla Rakete "Wasserfall" im Jahr 1944 erfunden. 

Bei den Truppen der deutschen Luftverteidigung in den 70er bis 90er Jahren ( NVA  wurden diese Sachverhalte gelehrt und im praktischen Dienst an der Raketenleitstation am Rechner SKE ( man frage den Autor ) justiert und überprüft. Das elektronische Modell flog und flog, Theorie und Praxis ließen sich überprüfen.

Zu Leitmethoden gibt es zivile Literatur . Zum Verständnis von Leitmethoden sind Kenntnisse in der Steuerungs- und Regelungs-Theorie notwendig : Sprungantwort, PTI - Glieder, Ableitungen, Differenzieren, Integrieren und Differentialgleichungen.

                 

                       Modelle und Erklärversuche weitab der Lenkformel.

 

                  Typische Lehrbücher

                        

 

 

 

Autor

Peter Skarus              

Stellen Sie Fragen zur Technik , Taktik und Theorie der Fla.

Gern beantwortet Peters spezielle Wünsche, wie auch die kürzlich gestellte Frage :

Gibt es "Blinking" ?   ( NEIN )

    

                              

                                                               selber lesen                                                                                                        



Möglichkeiten der Überwindung der Raketenabwehr. Englisch , nicht aufgearbeitet, Artikel im Original

              http://www.upi.com/SecurityTerrorism/view.php?StoryID=20070302-121958-1811r



 

 

Ältere Artikel. Interessant , deswegen nicht gelöscht.

 

 Frieden ist besser als Krieg. 1999 Luftkrieg der NATO gegen Jugoslawien.

          Ein S 125  NEVA   killt den  Stealth F 117. Der Pilot und der Chef der schießenden Einheit treffen sich Jahre später

 

 

 

                     

                                                                          Raytheon   testet PDB 6                                                                                   

März 2007

In White Sands wurde durch die Fa. Raytheon erneut ein erfolgreicher Test des PATRIOT Luftabwehrsystems  durchgeführt. In der Konfiguration 3 ( Hardwarestand  / Softwarestand  des RADAR ) wurden neben Startgerät und Feuerleitstand ECS   die Software PDB 6  getestet und abgenommen .

Bei diesem Test wurde eine cruise missile als Ziel erfolgreich bekämpft. Dem ging eine 2 monatige Test und Erprobungsphase voraus. Der geschossene Flugkörper gegen das Ziel war ein Flugkörper vom Typ GEM-T. Diese Patriot Rakete ist kostengünstig und voll kompatibel im PATRIOT System und wurde eigens für solche Ziele entwickelt. Dieser Flugkörper ist bedeutend kostengünstiger als der Patriot Flugkörper PAC3  , der hauptsächlich gegen TBM (  Boden Boden Raketen )  eingesetzt wird.

Mit der Konfiguration 3 ( Radar update auf bedeutend höhere Sendeleistung  und Verbesserung der Software gegen TBM ) wurde die Softwareversion 6 ( PDB-6 software    post deployment build-6 ) durch ein Regierungsteam abgenommen. Die Software gewährleistet die Bekämpfung von Marschflugkörpern , Boden - Boden Raketen und tief fliegenden Zielen.

Stark gekürzt .       vollständiger   Artikel / engl.                Quelle    Raytheon.com

 

Redaktioneller Artikel zum  Beitrag

Alle Teste der vergangenen Monate deuten darauf hin , dass mit PDB6  über Softwareupdates die bekannten Schwächen in der Hardware  abgestellt werden . Offensichtlich werden die technischen Möglichkeiten zur Bekämpfung  von Zielen  in geringsten Höhen durch Algorithmen im Empfangssystem verbessert.  Von der Entwicklung seines Gegenspielers, dem russ. PATRIOT S 300 / SA 10 ist bekannt , dass das Lenkverfahren der Flugkörper nach TVM ( track via missile ) unterhalb 500 m auch nicht funktionierte.

Ziele in geringen Höhen  reflektieren die vom RADAR kommende HF Energie nicht nur zum RADAR zurück , sondern auch an den Erdboden . Nun gelangen die Zielreflexionen über den Umweg zum RADAR zurück. Wegen der etwas längeren Laufzeit erschient das Zielzeichen in seinen räumlichen Ausmaßen länger und wird verzerrt. Durch Phasenveränderung am Erdboden , Fluktuationen mit Phasenveränderungen , Polarisationsfluktuationen , Veränderung der Sende / Empfangsfrequenz und Beugung wird das Zielsignal verzerrt.

Der Flugkörper wird im Ergebnis ungenauer gelenkt, je nach Leitmethode treten zusätzliche Fluktuationslastvielfache während des Fluges auf.    Ein weiteres  Problem ist die Erkennung sich bewegender Ziele    gegen die Reflexionen der Erdoberfläche  . ( örtliche Rose ,   Bodenclutter )

Über MTI ( moving target indicator , SBZ  Selektion beweglicher Ziele ) werden Ziele die sich bewegen  ( mit Phasenveränderung )  bearbeitet.  Das Einbringen zusätzlicher Systeme verschlechtert insgesamt die Eigenschaften des Empfängers  ( Empfindlichkeit ) zusätzlich .

Weitere Probleme sind das Auffassen von tief fliegenden Zielen in der Entfernung . Nach der 4,18 Formel lassen sich Entfernungen für tief fliegende Ziele unter Berücksichtigung der Beugung in Erdnähe berechnen. 

Für die fliegenden Flugkörper treten die gleichen Probleme auf. Antwortsignale an das RADAR (  BAKE ) werden nicht nur auf dem direkten Weg , sondern auch indirekt über den " Umweg " Erdoberfläche verzerrt. Wegen der Beugung des fokussierten RADARstrahles   ( beam )   wird die Beleuchtung des Ziels zwar gewährleistet , es gelangen " parasitäre " Anteile nach Reflexion am Ziel zum Suchkopf der Rakete.

Probleme ergeben sich für den Funkzünder der Fla Rakete. ( nicht PAC 3 ) . Dieser soll nicht auf die Erdoberfläche ansprechen und vorzeitig detonieren.

Das Schiessen gegen Ziele in geringen Höhen gegen Marschflugkörper birgt weitere  Probleme.

Bei Nichtbeachtung der Fresnellzone oder / und Hindernissen im Nahbereich am RADAR kann es für verschiedene  ( ! ) Seitenwinkel unterschiedliche ( ! ) Auffasszonen geben. Radare ab den 70er Jahren habe für die Nahziel- / Festzielunterdrückung Möglichkeiten diese entfernungsabhängig im Nahbereich zu unterdrücken. Bei ungünstigen Wetterlagen ( Nebel , nasser Boden nach Regen ) verstärken sich diese Effekte  .

Falscher Standort  schafft im ungünstigsten Fall eine blinde Zone für tief fliegende Ziele und verschiedenen  Seitenwinkeln. Abhilfe schafft nur Erhöhung des RADAR oder Änderung des RADAR- Standortes um einige 50  m.  ( praktische Erfahrung am System SA 3 , Autor )  Systeme mit Pulskompression scheinen  dafür eine gewisse Schwäche zu haben.  

In Wüstengebieten ( oä. ) mit starker Abkühlung / Erwärmung der Luft über dem Boden ( nach Beginn der Dämmerung , bzw. Tagesanbruch ) kommt es zur Verstärkung dieser Effekte , der Beam wird zusätzlich gegen die Eroberfläche gebeugt.  ( praktische Erfahrungen Schiessplatz Kasachstan , Autor ) Die Folgeautomatik ( tracking ) kann auf Festziele aufschalten ( bei langsam fliegenden Zielen in geringen Höhen im Clutter  ) . Bodenclutter gelangt zusätzlich in dem Empfangstrakt.

Alles in allem scheint es sich um sehr komplizierte technische Probleme zu handeln . Ob diese mit der Software PDB6  abgearbeitet werden ist nicht bekannt .

Weitere Probleme mit Zielen in geringen Höhen beruhen auf der Bestimmung des Erst - und vor allem bestmöglichen Startpunktes  der gelenkten Fla Rakete gegen das Ziel :

Der Vernichtungszone ist ein Bereich der Feuereröffnung vorgelagert ( Startzone ) . Nach Betrachtung der physischen Parameter : Geschwindigkeit , Höhe  , Kurswinkel und Parameter,  wird unter Berücksichtigung von Leitmethoden und Flugzeit der Rakete das Feuer an einem Punkt im Raum so eröffnet , dass die Vernichtung des Zieles an der fernen Grenze der Vernichtungszone  erfolgt ( optimal ) .

Es  ist bekannt , dass unter verschiedenen Schiessbedingungen zu diesen physischen Faktoren zusätzliche taktisch - technische Bedingungen das Schießen beeinflussen : unter den Bedingungen der elektronischen Niederhaltung ( jamming ) verringert sich die Vernichtungszone beträchtlich ( Beispiel SA3 / S125 NEVA Luftabwehrsystem : Rückgang auf 2/3 )

Unter Chaff ( es wird unterschieden : vor dem Ziel , innerhalb der Wolke und hinter der Wolke )  verändert sich die Vernichtungszone ( und damit die Vernichtungswahrscheinlichkeit ) . Für Ziele in geringsten Höhen ( 10 -500 )  geht die VZ auf  1 / 3      zurück.  ( SA 3 )

Ob mit PDB6 auch solche Probleme beachtet  werden ist nicht bekannt. In der Militärpresse wird namentlich PDB6 genannt.

Autor : Peter Skarus      Dipl. -  Ing. ( FH )                © Skarus    2007     www.peters-ada.de 

Sie finden diesen  Beitrag ausführlicher und aufgearbeitet  bei  :       Probleme beim Schiessen in geringen Höhen

 

 

 

 

                                                               ABL  schreitet voran                                                               

         

DAS ABL Projekt erreicht eine neue Stufe.

Nach dem Teste am Boden mit dem Laser erfolgreich waren ,  soll demnächst die life- und Flugphase beginnen. Der Air Born Laser    ABL soll als erste Stufe der Bekämpfung von taktischen Boden - Boden Flugkörpern ( TBM ) eingesetzt werden . Nachdem über Satellit der Start von TBM festgestellt wird , erfolgt deren Bekämpfung mit Laser.


Die versuchte Zerstörung der Flugkörper noch in der Beschleunigungsphase hat Vorteile :
Gefechtsköpfe verbleiben auf dem Gebiet des Gegners. Die Geschwindigkeiten nach der Beschleunigungsphase besonderst auf dem abfallenden Ast der Flugbahn in Zielnähe schaffen sehr große technische Probleme. Auch kann in dieser Phase die physische Zerstörung des Gefechtskopfes nicht garantiert werden. So wird versucht die Flugkörper noch in der Anfangsphase der Flugbahn zu zerstören. Nach Informationen des Herstellers wird die aufsteigende Rakete mit einem optischen System gefunden, danach mit einem Hilfslaser ausgemessen. Nach dem Messen wird der Hauptlaser auf die Mitte ( oder gewünschte Stelle) geschossen und aufgeschlitzt.

Das ABL Projekt ist seit ca. 10 Jahren in Entwicklung und wurde erstmalig bei der internationalen  Übung JPOW in De Peel ( Niederlande ) vorgestellt.

Quellen : ruus. und amerik. Militärpresse.    © Skarus    2007     www.peters-ada.de 

Mehr zu         ABL Projekt

 

                                                                             

                                                               F15  gegen feindliche TBM                                                     

Februar 2007

Flugzeug F15 wirkt im Bestand der nationalen Raketenabwehr der USA mit.

Lockheed Martin schloss einen Vertrag mit der nationalen Agentur für Raketenabwehr der USA MDO ( missile defense organisation ) . In diesem Zusammenhang wird mit dem Jagdflugzeug F15 d ie Fla Rakete vom Typ PAC 3 ( PATRIOT System ) eingesetzt.

Der Vertag beinhaltet die Entwicklung und Erforschung aller notwendigen technischen Maßnahmen , sowie Konstruktion und Herstellung der technischen Komponenten für dieses Projekt. Es ist vorgesehen mit den fertigen Komponenten zu arbeiten ohne diese größere Veränderungen am Flugzeug bzw. Flugkörper vorzunehmen.

Vorgesehen ist , die Flugkörper PAC 3 ab Flughöhen von 15 Km vom Flugzeug aus zu starten. Die Anfangsgeschwindigkeit
( durch das Flugzeug ) soll 2500 Km / h betragen . Mit dieser Anfangsstartgeschwindigkeit und Höhe außerhalb der dichten Atmosphäre sind viel größere Abfanghöhen durch den Flugkörper möglich.

Angedacht ist auch später Hochwertziele wie Gefechtsköpfe von Interkontinentalraketen
( ICBM ) zu vernichten.

Der Flugkörper PAC3 trifft anfliegende Flugziele direkt ( mechanische Zerstörung )Es werden sehr hohe Anforderungen an das System der Selbstlenkung gestellt. Das Verfahren "direct hit" hat gegenüber dem bisher üblichen System
( Detonation in Zielnähe und Durchsiebung mit Splittern )  den Vorteil , das der Gefechtskopf physisch zerstört werden kann, während beim alten Verfahren der Gefechtskopf getroffen und beschädigt wird, aber auf Grund Masseträgheit weiterfliegt und Teile des vernichteten Flugkörpers im Zielgebiet aufschlagen. Atomare Gefechtsköpfe lassen sich mit dem Verfahren "direct hit " zerstören.


Aus dem russ. Februar 2007  Übersetzung : Skarus

 

                                                                              


                                                                            THAAD erfolgreich über dem Pazifik                     

Februar 2007           THAD Raketenabwehrsystem                  Terminal High Altitude Area Defense


Ein sehr wichtiger Meilenstein für die Sicherheit der USA wurde am letzten Wochenende ( 26. Januar 2007 ) in den USA erreicht. Das nationale Projekt der Raketenabwehr kann einen neuen erfolgreichen Test und Erfolg verbuchen :

Über dem Pazifik wurde eine Testrakete mit einem Direkttreffer ( direct hit Technologie ) getroffen.

Das System Thaad ( Terminal High Altitude Area Defense ) Dieser Erfolg schafft mehr Sicherheiten gegen Ländern die sich mit der Entwicklung von Boden -Boden Flugkörpern beschäftigen.

THAAD wird teil der mittleren Bekämpfungsebene gegen taktische Flugkörper und nimmt eine Schlüsselrolle ein. Die Raketenabwehr der Vereinigten Staaten baut in verschiedenen Ebenen auf. Abwehr erfolgt in der Starphase der Flugkörper, im Freiflug , in der Phase des Wiedereintrittes in die Atmosphäre , im mittleren Höhenbereich und im untersten Höhenband ( hier durch PATRIOT und MEADS )  THHAD schießt im oberen Höhenband gegen die anfliegenden Flugkörper auf deren abfallenden Ast der Flugbahn.

Patriot mit dem Flugkörper PAC 3deckt den Bereich unterhalb THAAD ab. Das System  deckt damit ein weit größeres Gebiet gegen anfliegende TBM ab als PATRIOT .  Siehe auch Vernichtungszone .

THAAD kann mit dem Problem von Scheinzielen umgehen. Anfliegende TBM können zusätzliche Scheinziele ausstoßen und die Raketenabwehr überlasten und täuschen.       Siehe auch : Scheinziele und ballistischer Koeffizient

Die nächste Etappe der Entwicklung wird die Vervollkommnung der Fertigkeiten der Soldaten am System sein.Die Industrie und die Entwickler erwarten jetzt  zusätzliche nützliche Inputs um das System zu verbessern.

Gedacht ist auch , die erste Bekämpfungshöhe weit nach oben ( außerhalb der Atmosphäre ) zu verschieben um in Zukunft möglicherweise interkontinentale Raketen ICBM ) zu bekämpfen. Möglich soll in Zukunft die Einbindung von THAAD in das bestehende System der Raketenabwehr
in Alaska und Kalifornien werden. ( gegen ICBM )

Quelle ADA Magazin , El Paso Februar 2007