Taktik
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                                                          Peters kleiner Taktiker


 

         

Taktik I

        

 

      

 

   


 

                                                                                                  

 

Taktik II

                 

          

 


 

 

Taktik III

 

 

 

                         Querverweise bei Peters-ada

 

 

 

 

                                                                                   Peters  Merksatz        

                                                                                                          

Der Luftgegner  im Kampf gegen die bodengebundene LV wendet  Manöver zur

                                     Überwindung der Luftverteidigung   an.

mit dem Ziel :  die LV zu zerstören ( zeitlich begrenzt ) zu lähmen und niederzuhalten. Die Mittel sind Überraschung , List , Massierung , Ablenkung und Täuschung.
Die bodengebundene LV wird durch den Luftgegner aufmerksam beobachtet und beurteilt .

Der Luftgegner ist flexibel und wendet erfolgreiche Varianten nur einmal an.

Die Truppen der LV sind den ersten Schlägen ausgesetzt. Zerschlagung der LV führt zur Operationsfreiheit der fliegenden Truppe. Führungsstellen der LV , Fernmeldezentralen und Knoten werden zerschlagen um die LV Einrichtungen zu isolieren , den Verbund zu lähmen und einzelne Elemente danach gezielt und selektiv zu zerschlagen.

Erkenne die taktische Idee des Luftangriffes und füge es in die zentrale Luftlage und militärische Situation ein.

Klarmachen der Aufgabe der Zielvernichtung

Beurteilung der taktischen Luftlage

Fasses des Entschlusses zur Zielvernichtung

Auswahl des Luftziels zur Vernichtung

Klare und deutliche Kommandogebung

Das Fla Raketengefecht erfolgt  unter Zeitknappheit

Das Abarbeiten formaler Meldungen steht hinter dem aktiven Feuergefecht

Richtige Beurteilung der Ergebnisse des Schiessens.

Beurteile und verfolge die Handlungen Deiner Nachbarn.

Gib regelmäßige Lagemeldungen an  Gefechtstände, fehlende Information lähmt ....

Übe im Frieden :  Führe ohne technische Hilfsmittel , Führe den Feuerkampf ohne technische Hilfsmittel.

Die Zielauswahl muss auch ohne den Computer möglich . Gute Schiessende erkennen die Luftlage . Das ist erlernbar .

Die Fla Truppe eröffnet nach technischen Gesichtspunkten das Feuer mit Fla Raketen ( das ist den meisten Bedienern nicht bewusst ). Taktische Vorgaben optimieren die schiesstechnischen Bedingungen. Nichtverständnis technischer und taktischer Zusammenhänge führt zum Verlust über die taktische Kontrolle des dynamischen Fla Raketengefechtes.

Sei aggressiv und versuche dem Luftgegner Deine Handlungen aufzuzwingen.

Die Aufgabe der LV ist erfüllt , wenn der Luftgegner seinen Auftrag nicht durchführen kann. Der Luftgegner kann nicht vollständig vernichtet / abgeschossen werden !

Deine Aufgabe ist erfüllt , wenn er mit Verlusten seine Aufgaben erfüllen muss.

Der Luftgegner unternimmt alle ( ! ) Anstrengungen keine eigenen Verluste zuzulassen. Das ist ein Politikum und Psychologie. Abschüsse werden politisch ausgebeutet und sind selbst  nach Jahren unvergessen : Operation Linebaker Nordvietnam 1972 :    54 Verluste , davon 34    B52 Bomber .

Der Luftgegner hat mehr Erfahrungen als Du.  Sei auf der Hut.

Kenne den Unterschied zwischen Mut und Leichtsinn. Schalte lieber das Radar ab - die Feuereinheit überlebt diesen Moment und kann weiter kämpfen. Das ist besser als nie mehr kämpfen.   ARM gegen RADAR

Sei aufmerksam, der Gegner ist schlau und kennt Deine Schwächen.

Lerne von deinem Gegner.           ( unbekannter Chinesischer Heerführer )

Der Pilot hat Respekt  vor Luftverteidigung .   Er weicht aus . ( aus Vorsicht )

Ein Motto bei PATRIOT ( US Heer ) " First to fire "

 

                                                                           

 

                                                                   Was noch ?

 

Schiessen in geringen Höhen          Probleme

 

Störungen gegen den Raketenkanal

           Beobachte Deine fliegenden Fla Raketen aufmerksam :

           Nach dem  Start erscheint der Flugkörper nicht ? Das RADAR hat den Flugkörper nicht erfasst ?  ( aus der Sicht ELOKA )

             Was ist erfassen des Flugkörpers    ( technische Beschreibung aus der Sicht des RADAR )

           Beobachte den Kurs, die Fla Rakete fliegt merkwürdig . Was sind die Ursachen ? Fehlfunktion oder jamming .

 

Störungen gegen den Raketenkanal werden vom Bediener nicht oder verzögert wahrgenommen.

Typische Anzeigen sind :

  • mehrmaliges Nichterfassen des Lenkflugkörpers nach dem Start durch das Feuerleitradar ,

  • es findet kein gelenkter Flug statt ,

  • Abriss der Lenkung während des Fluges ,

  • Nichtansprechen des Funkzünders        ( keine Detonation Gefechtsteil am Ziel ) ,

  •  wiederholtes vorzeitiges Ansprechen des Funkzünders und

  • wiederholtes Vorbeifliegen am Luftziel .

Jamming muss nicht durch den anfliegenden Luftgegner selbst ausgeübt werden.  Aktive Störer können sich in sicherer Entfernung abseits halten ( 100 Km ) und die anfliegende Truppe aus der Ferne unterstützen . Störgeneratoren können am Fallschirm angeworfen werden bzw. vom Boden aus gegen die SAM eingesetzt werden .

 

 

                    jamming gegen den   Zielkanal

                                   Jamming gegen SAM 

              • jam gegen Zielkanal       jam gegen Raketenkanal     Frequenzsprung

 

         Einfluss elektronischer Störungen auf die Lenkgenauigkeit     von Fla Raketen

                   Warum jamming  ?       Ist die Fla Rakete ablenkbar ?       Koordinatenbestimmung      Ablagen im Treffpunkt 

                    Hilft Frequenzwechsel ?     Vorsicht   vor  Frequenzwechsel .

 

                    ARM attack , was nun .   ARM gegen RADAR .       Ablenken und Stören .

                                 

             

                              SEAD  gegen RADAR

 

                            Querverweis :

                  Ein Exkurs in die  Koordinatenerarbeitung 

 

                          Fragen über  Fragen

Nach dem Üben und der Trainingsluftlage : beschreibe die taktische Idee des Luftangriffes, beschreibe die Gefechtsordnung des Luftgegners, welche Verfahren wendete er an , Nenne die Zeitfenster , Beschreibe Besonderheiten, Was war heute anders als gestern ? Wurde das Gefecht von Dir oder vom Computer bestimmt ? Gab es Besonderheiten : Fla Raketen , die nicht oder vorzeitig detonierten. Wie stellte sich Chaff in Verbindung von Jamming dar : wurde Chaff zur Eigenmaskierung , zur Deckung nachfolgender Luftfahrzeuge oder als Einsatz in der vorderen Halb-Sphäre eingesetzt ? Wie wirkte sich Chaff auf die Leistungsfähigkeit des RADAR aus.  Gab es Ablenkungsmanöver durch den Luftgegner , in welchem Verhältnis flogen die Luftziele im Höhenband ( geringste Höhen , mittlere etc. ) Lassen sich aus Höhe , Flugverhalten und Deckung durch andere mögliche Prioritäten und Wertigkeiten der anfliegenden Ziele erkennen und daraus deren Auftrag ableiten. Wurden Marschflugkörper erkannt ? Waren die mögliche erstmögliche Auffassentfernung durch das RADAR vorab ausgerechnet ? ( 4, 18 Formel ).  Mit welchen elektronischen Gegenmaßnahmen versuchte die Automatik Störungen gegen die Ziel und Raketenkanäle zu korrigieren, gab es Störungen gegen die Raketenkanäle. Welcher Raketenverbrauch führet zu welchem Ergebnis, Berechne die Effektivität des Schiessen. Kalkuliere aus dem Gedächtnis das Zeitfenster zur Feuereröffnung eines Zieles und eines anderen Ziels mit gleicher Geschwindigkeit aber doppelter Flughöhe . Wurde die Feuereröffnung unter Chaff und Jamming in der gleichen Entfernung wie unter Bedingungen ohne dieser Störungen durchgeführt ( das wäre ein schwerwiegender Fehler und sollte taktisch begründet werden können ). Ließen sich durch den Luftgegner Manöver gegen die Reichweite der Fla Raketen feststellen, Wurden Manöver gegen das Lastvielfache der Fla Raketen geflogen. Wendete der Luftgegner Manöver gegen die   Führung ( der taktischen Luftlage ) an . Wie wurde durch den übergeordneten taktischen Führer das Feuergefecht organisiert. Lassen sich Entscheidungen der taktischen Führung nachvollziehen ( eines Tages musst du selbst führen ). Gab es technische Anomalien, die auf Besonderheiten der elektronischen Niederhaltung des Luftgegners hinweisen.


             Die Begrifflichkeiten ändern sich ständig , das Grundthema ist seit Jahrzehnten gleich.
 

 

Chaff, Düppel, Windows 


Ersteinsatz im 2. Weltkrieg durch britische Bombenflugzeuge auf Hamburg. ( 24.7.1943 ) mit verheerender Wirkung für die zivile Bevölkerung. Alle Funkmessradarsysteme der FLAK und Radarvorwarnsysteme waren blind durch die abgeworfenen "Windows".Hamburg ging in einem Feuersturm unter.
Die deutsche Luftverteidigung schoss ununterbrochen, aber  die Augen der Flak waren blind . Es  wurden ( 3) wenige Flugzeuge abgeschossen.

Heute: Einsätze von Chaff gehören zum Standard aller Luftoperationen gegen die bodengebundene Luftverteidigung. Der Einsatz von Chaff dient neben der Beeinträchtigung der Zielerfassung und Begleitung auch dem Eigenschutz der Flugzeuge. Chaff ist ein äußerst wirksames Mittel der Unterdrückung der bodengebundenen LV. Luftraumaufklärungsmittel werden in ihrer Arbeit gestört , aber vielmehr werden die aktiven Feuereinheiten gehindert und beeinträchtigt.

         


Durch Chaff können die Funkzünder anfliegender Raketen vorzeitig zünden. Chaff erzeugt Scheinziele. Chaff kann digitale Radarsysteme überlasten , da hier besonders hoch auflösende Systeme sehr viele Einzelziele wahrnehmen und der Klassifizierungsprozess das Waffensystem ablenkt und belastet. Rechenkapazitäten werden abgezogen. Nach der russ. Taktik (und ehemals Warschauer Pakt werden Träger passiver Störungen ( gemeint ist Chaff vorrangig ) bekämpft.  ( Reihenfolge der Bekämpfung )  Da sich Chaff längere Zeit in der Luft hält , sollten  solche Störträger vorrangig bekämpft werden. Chaff ( und seine Abarten wie z.B. Attrappen , ausgestoßene Scheinziele etc. ) werden auch zur Überwindung der Raketenabwehr eingesetzt) Moderne Radarsysteme (elektronische Strahlschwenkung , variable Beleuchtungsdauer des Zieles , variable Pulsdauer , Form und Energiedichte) versuchen den Einfluss des Chaff zu mindern. Fakt ist aber : Reflexion an der Düppelwolke findet immer statt und kann mit genügend hoher Ausbringung solche modernen Radarsysteme an technische Leistungsgrenzen bringen.  1000 Dipole  müssen beobachtet und beurteilt werden.  Durch Bewegung der Düppel in der Luft , st. Änderung der Reflexionsfläche und Polarisation müssen ständige Abgleiche durchgeführt werden. Ähnliche Effekte treten auch bei bestimmten Umwelteinflüssen auf (Nieselregen etc) .

I

 

            Siehe auch Yom Kippur Krieg 1973 , Einsatz von Chaff gegen Zünder von Fla Raketen

               Rechnen mit Chaff und Düppel


                Grundlagen    RADAR und Chaff

Zielbegleitung gegen die reflektierende Erdoberfläche bei RADAR. Bewegte Ziele innerhalb der "örtlichen Rose "  ( alter deutscher Begriff aus der RADAR -Technik ) werden mit ihrem Phasenunterschied in einem elektronischen System herausgefiltert und gegen die feste unbewegliche Erdoberfläche sichtbar gemacht. Die Baugruppe Phasendetektor filtert diese Ziele aus . Diese werden im Empfänger weiter bearbeitet.

Solche Signale sind  verzerrt und mit Laufzeitfehlern behaftet. In analogen Systemen führen solche gefilterten Signale zu zusätzlichen Lenkfehlern für den Raketenflug ( weil die Zielkoordinaten selbst ungenau geworden sind )

Im Antennenfolgesystem treten zusätzliche Schwingungen auf , dh. die Antenne folgt dem Ziel nicht nicht konstant und synchron. Die Antenne folgt dem Ziel unruhiger. ( Bei automatischer Zielbegleitung und Zuschalten des teleoptischen Kanals sind diese unruhigen Zielbegleitungen gut zu beobachten. ) Die Vernichtungszone geht bei Nutzung SBZ , MTI in der Entfernung zurück , dh. wird kleiner.

Bei digitalen Systemen lassen sich Verzerrungen etc. entfernen.

Aber : Bei analogen /digitalen Systemen nimmt die Empfängerempfindlichkeit ab. Das führt entweder zu Verringerung der Auffassentfernung oder zur Verringerung des Auffassen von Zielen mit kleinerer effektiver Reflexionsfläche.

MTI / SBZ lässt sich in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen nutzen. Ziele lassen sich auch gegen Wolken darstellen. Probleme treten durch unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Wolkenteile selbst auf. Möglicherweise lassen sich damit nicht alle Wolkenteile gleichzeitig kompensieren.

Ziele hinter oder vor Störungen passiver Art ( Chaff / Düppel , Aerosole und Metallpulver ) lasen sich ebenfalls herausfiltern. Bei Zielen ,die gegen passive Störungen fliegen lassen sich im teleoptischen Kanal die zusätzliche Ungenauigkeiten  der Antennenbegleitung beobachten .Solche  passive Störungen verringern ebenfalls die Empfängerempfindlichkeit . Zusätzlich kann die Arbeit der Funkzünder von anfliegenden Fla Raketen innerhalb der Chaff Wolke gestört werden.

Der Artikel wurde aus Sicht der Bodengebundenen Luftverteidigung mit Feuerleitradar geschrieben.
 

Der Autor  dieses Artikels hat  Chaff hat in  Form von Metallpulver  gegen modulierte Rauschstörungen auf
Schiessplatzaufenthalten in Russland  am Feuerleitradar selbst  erlebt.  (  link Schiessen in Russland

                                                                                   

Raketenabwehr

Raketenabwehr

Merkmale des Einsatzes von TBM

Bestimmte Typen von Boden Boden Flugkörpern benötigen neben genauen Koordinaten (eigenerer Standort ) zusätzlich Wetterdaten für große Höhen und diverse zusätzliche Angaben wie Windgeschwindigkeit etc. Dazu werden mit Wasserstoff  gefüllte Wetterballons gestartet (Brigadeebene) Mit Wetterradar werden die atmosphärische Bedingungen bzw. der Ballon untersucht und beobachtet. Diese Daten (nicht älter als 2 Stunden) werden benötigt um die Treffgenauigkeit im Zielgebiet zu erreichen. Die Abstrahlung des Wetterradar kann als Anhalt für baldigen Verschuss von ballistischen Flugkörpern angesehen werden und als Warnung für die bodengebundene Raketenabwehr genutzt werden.

 

 

                                                                                                                   

Täuschkörper

Wird an Line hinter Flugzeug gezogen und über Lichtwellenleiter gesteuert. Kann aktiv abstrahlen oder Ziel vortäuschen. 1999 im Jugoslawien Krieg soll die 
Luftverteidigung etwa 10 mal auf diese Täuschkörper an F16 und B1 geschossen haben .
                                                                                                                    

 

ARM  

Flugkörper gegen RADAR.     Ausführlich .

 

 

ECM

Unterdrückung von RADAR und Raketenleitstationen durch Einstrahlung von Energie ( Flugzeug )

          Frequenzsprung

                                                     electronic counter measure

Yom Kippur     Krieg 1973 

Nordvietnam   1972

Störfestigkeit

Ist die Fla Rakete ablenkbar ?

 

Funkelektronische Aufklärung

Komplex von technischen Maßnahmen um Abstrahlungen durch Luftverteidigungssysteme auszuwerten , zu erkennen  und zu deuten und bewusst einzusetzen um deren Wirksamkeit zu verringern. Ein bekanntes System ist das Tschechische "VERA " System .
 

 

Raketenausweichmanöver

                 "Manöver gegen das Lastvielfache  "

Manöver in 3 Koordinaten kurz vor dem Treffpunkt der Fla Rakete, zB. steile Spirale nach unten  ca. 7-9 sec. vor dem Treffpunkt.  Die Abweichungen und Ablagen der Fla Raketen sind groß genug um das Flugzeug zu verfehlen.     Killradius     SA3 :    25 m ,      SA2  : 40 - 55  m

Erstmalig durch die israelische Luftwaffe zur Abwehr gelenkter Fla Raketen geübt und praktiziert im Yom Kippur Krieg 1973.

Der Prozess der Lenkung von Fla Raketen ist ein Regelkreis.  Störungen , Abweichungen    ( hier Manöver des Luftzieles ) werden erkannt und abgearbeitet, die Rakete wird wieder herangelenkt. In der Phase des Treffpunktes kann es dazu kommen , dass die Abweichungen und das Heranlenken der Rakete noch nicht vollständig abgearbeitet wurden. Die Rakete detoniert in größerer Entfernung vom Flugzeug. Da der tödliche Splitterradius begrenzt ist , steigen die Überlebenschancen für das Luftziel.  Möglich ist auch das vollständige Ausmanövrieren der Rakete oder Verlust  des Luftzieles durch die Operatoren in der Raketenleitstation und Abriss der Lenkung. Um die Vernichtungswahrscheinlichkeit zu erhöhen werden 2  ( SA2 : 3 Raketen ) Flugkörper geschossen . Diese zeitliche Verzögerung lässt der nachfolgenden Rakete /n alle Manöver rechtzeitig abarbeiten und erhöht die Vernichtungswahrscheinlichkeit. Diese beträgt zB für den S 125 NEVA ( SA3 ) auf ein geradlinig und nicht manövrierendes Luftziel 96 % .  Bei Einsatz von Raketenausweichmanövern und stark manövrierenden Zielen, ECM und Störungen der Raketenleitstation sinkt diese bis auf 50 %  pro Feuereröffnung ab.

Siehe auch :   Leitmethode und Regelkreis


 

 

Unterdrückung Luftabwehr

           Lernen durch Schmerzen , Motivation durch Entsetzen . Aus der Geschichte für das Heute lernen.

 

 

  •  Handlungen der israelischen Luftstreitkräfte zur Niederhaltung der Luftverteidigung
     Die ägyptische Luftabwehr wurde durch israelische Luftstreitkräfte mit jamming,
     Chaff und Flugmanövern gestört und bekämpft.   
    Yom Kippur Krieg 1973 . Handlungen der syrischen Luftwaffe gegen israelische HAWK Luftabwehr .
  •  Die Handlungen der Israelischen Lw  gegen die ägyptische Luftabwehr am 30.Juni 1970 am Suezkanal
  •  Handlungen der US Luftwaffe / NAVY  gegen die bodengebundenen LV der nordvietnamesischen SAM Kräfte
  •  Handlungen gegen die jugoslawische LV
  •   Jugoslawien 1999  Taktiken der Jugoslawen  im Luftkrieg


 

Reihenfolge der Zielbekämpfung der Luftabwehr

Nachfolgend wird die Reihenfolge für russisch basierte LV Systeme dargestellt.

  •  Zugewiesen
  •  Kernwaffenträger
  •  Hoch und schnell fliegend
  •  Träger passiver Störungen
  •  aktiver Störträger
  •  Gruppenziel
  •  Einzelziel ( in der Startzone )


     
Quelle: Lehrmeinung OHS LSK / LV   NVA und russ. Akademien für LV

 

Störschutz


            Störfestigkeit

            Frequenzsprung

 


 

Auffassentfernung

 

         in Bearbeitung

 

 

 

 

Der Autor studierte an einer militärischen Lehreinrichtung der NVA Fla Raketentechnik , Taktik und Hochfrequenztechnik  und war 23 Jahre auf dem Gebiet  Taktik tätig.  Westliche und östliche Taktik der Luftverteidigung unterscheiden sich im Verständnis und grundlegenden Sachen voneinander:

Die westliche Taktik wurde von den USA geprägt und geht sehr stark von Formalien und "dicken Aktenordnern" aus. Über vorgefertigte Abläufe , die formal abgearbeitet werden , können komplexe Vorgänge und Situationen abgearbeitet werden. Der technische und taktische Ausbildungsstand und das Verständnis sind eher mittelmäßig.  Der " Knöpfchendrücker" ist vollkommen vom Computer abhängig und arbeitet nur Sequenzen vom Computer ab. Die Taktik wurde ( eigentlich ) von zivilen Ingenieuren vorgegeben. Diese Art der Kampfführung funktioniert in der Friedensausbildung und Ausbildung für den Luftkrieg. Das US Heer ging nach Gefechtseinsätzen in verschiedenen bewaffneten Auseinadersetzungen von diesem Formalismus ab und änderte seit ca. 2005 die Ausbildung seiner Bediener ( PATRIOT ) grundlegend.

Die östliche ( gemeint ist russische ) Taktik geht technisch an der Prozess Luftverteidigung heran. Solide technische Grundlagenausbildung und intensive taktische Ausbildung führen zur " Verwebung " von Taktik und Technik. Dieser Ansatz ist zeitintensiv und teuer. Luftverteidigung wird akademisch und wissenschaftlich aufgearbeitet.
Das Fla Raketengefecht wird " ganzheitlich " betrachtet und als dynamischer Prozess mit sich veränderten Regeln aufgefasst. Diese Betrachtungsweise ist historisch bedingt. Russland hat eine sehr lange Tradition von Entwicklung von Raketentechnik und RADAR aufzuweisen. Die anfängliche Rückständigkeit der Informationsverarbeitung musste durch den mitdenkenden Menschen kompensiert werden. So wurde in die Grundlagenforschung und Erforschung der Taktik ( ! ) investiert. Der Büchermarkt über Theorie der Informationsverarbeitung ( RADAR ) , theoretische RADAR- Technik bis hin zu Theorie des Raketenfluges sprechen Bände. ( siehe auch //Lehrbuch bei Peters-ada )

Beide Denkansätze haben ihre Vorteile. Der Autor lernte  beide Ansätze kennen und schätzt den letzteren.  Man sollte seine Soldaten nicht dumm sterben lassen.

 

  Autor     :            Peter  Skarus Dipl. Ing. ( FH )         01 / 2007   

 

                               ©  Skarus  2006 ,  2009    www.peters-ada.de