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           Inhalt:

  •  gesetzliche Grundlagen    Darf ich einfach so Raketen fliegen lassen ?
  •  Temperatur-                          Empfindlichkeit von Feststoff - Motoren

      

     Gesetzliche Grundlagen

                                                 darf´n ich das  ?



Im §16 der Luftverkehrsordnung (LuftVO) ist  geregelt, dass Flugmodelle mit Raketenantrieb bis 20 g Treibmittel keiner Aufstiegserlaubnis bedürfen, solange sie nicht in den kontrollierten Luftraum eindringen (der in 97% Deutschlands bei 2500 ft AGL, also 750 m über Grund beginnt).

Hier muss lediglich eine Erlaubnis des Grundstückseigentümers ( wenn möglich schriftlich ) eingeholt werden.

§16 LuftVO Abs. 6 schreibt vor: "Der Aufstieg von Flugmodellen mit Raketenantrieb ... bedarf ... der Erlaubnis der ... Luftfahrtbehörde".

Absatz 3 sagt : " Keiner Erlaubnis bedarf der Aufstieg von Flugmodellen mit Raketenantrieb, deren Treibsatz nicht mehr als 20 g beträgt" (s.o.).

Raketenmotoren sind frei verkäuflich , handhabungssicher und werden mit Päckchen im Versandhandel via Post geliefert.

Raketenmotore sind von der technischen Prüfstelle zertifiziert . ( BAM )

Diese Flugkörper dürfen ganzjährig geflogen werden .

 

Regeln :

Abstand zum nächsten Flugplatz :   5 Km

Abstände zu Stromleitungen sind nicht vorgesehen.

Keine Metallteile

Keine Stufenrakete  , keine Bündelung von Motoren

Senkrecht - Start

Anzählen bei Zündung ,     5 4 3 2 1 Start

 

 


Eine Liste der zugel. Treibsätze findet sich bei 

http://www.bam.de/service/amtl_mitteilungen/sprengstoffgesetz/sprengstoffgesetz.htm

 
          Quelle
  http://www.raketenmodellbau.org/index.php 

 

Motor :   Temperatur

Die Verbrennung eine Feststoffmotors hängt neben vielen Faktoren auch von der Starttemperatur zu
Beginn der Verbrennung ab. Raketenmotoren sind temperaturempfindlich.

Im militärischen bereich wird mit elektrischem Vorheizen des Treibstoffes optimale Start - Brenn- Temperatur
eingestellt.

Mit zunehmender Temperatur brennt der Treibsatz ( im Inneren ) schneller. Der Gesamtimpuls ändert sich
nicht , es verringert sich dafür die Brenndauer und der Brennkammerdruck steigt.
Üblich im militärischen Bereich ist eine Anpassung des Kegels im Motor an die Außentemperatur
/ Temperatur des Treibstoffes ( SA3 S 125 NEVA)

Im Modellbau sind durch die Standart- Motoren diese Düsen fest und optimiert.
Wichtig wäre aus Kennblättern die optimierten Temperaturen der Motoren zu kennen und diese
aufzuwärmen.

Taschenwärmer sind geeignet Raketenmodellmotoren auf 30 - 40 ° C zu erwärmen. Ob es wirklich

zur Leistungssteigerung kommt, kann nur durch einen Test am Motorenprüfstand geklärt werden.

 

 

 

Formelsammlung:

 

 

Lineare Verbrennungsgeschwindigkeit   r        ( als Annahme, dass es linear sei  )

                            r = a pn  

Koeffizient a ist von der Anfangstemperatur / Initialtemperatur Ti  abhängig.

Mit zunehmender Temperatur Ti wird  a    auch größer. Der Treibsatz brennt schneller. Der Druck

im Motor steigt  und es verkürzt sich die Brenndauer.

Der Kegel am Motor ist auf Brennkammerdruck optimiert. so dass eine Anpassung der Temperatur

wichtig ist.

Bei zu niedriger Initialtemperatur ( der Motor ist kalt / Winter) kann es  sein, dass sich nicht

genügend Brennkammerdruck aufbaut und keine gleichmäßige Verbrennung entsteht.

Die Gase treten stoßweise aus der Rakete. ( Husten , hörbares Knattern )