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aus der Presse :

Russland stellt neues Luftabwehr-Raketensystem Tor-M2  in Dienst .
Russlands neues Luftabwehr-Raketensystem Tor-M2 wird im kommenden Jahr in Serienproduktion gehen .
Zur Zeit  ( 2010 )gelten  50 Prozent der Fla-Systeme der russischen Landstreitkräfte als  überholt. Tor-M2 ist doppelt so wirksam wie das Vorläufersystem Tor-M.

 

 

MOSKAU, 13. Januar 2007

Der Vertrag über den Verkauf von Tor-M1-Fla-Raketen-Komplexen an den Iran steht in keinerlei Verbindung mit dem iranischen Nukleardossier. Das teilte der Pressedienst des Föderalen Dienstes für militärtechnische Zusammenarbeit RIA Novosti am Freitag mit.
"Der Vertrag wurde in völliger Übereinstimmung mit dem Völkerrecht geschlossen. Gegenstand des Vertrages sind Verteidigungswaffen, die von vornherein nicht als Angriffswaffen verwendet werden können", heißt es in der Pressemitteilung. Russland hat mit dem Iran den Verkauf von 29 "Tor-M1"-Raketenkomplexen für 700 Millionen Dollar vereinbart.
Mit dem modernisierten Raketenkomplex können Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und Drohnen hocheffizient abgeschossen werden. Er kann auch gegen Hochpräzisionsraketen eingesetzt werden. Der Aktionsradius ist vergrößert worden. Unter anderem beträgt die Schusshöhe jetzt zehn Kilometer statt sechs. Außerdem wurde das Störungsschutzsystem verbessert.

Der Komplex wurde auf der Flugschau MAKS-2005 vorgeführt. Der Hersteller ist das Ischewsker Elektromechanische Werk "Kupol", das zum Konzern "Almas-Antej" gehört.

 

 

 

 


                             9K330 / 3K331 Tor M1 (  Donnergott )      SA 15      "Gauntlet"  

 

  Каких-либо препятствий для выполнения российских обязательств по ВТС с Ираном не существует       Truppenluftabwehr des Heeres.
 
 
 
 
 
                 
             
           
 
 
    
              Hersteller : russische Föderation
Länge:   2,89 m  
Durchmesser:   235 mm  
Spannweite:   65 cm  
Gewicht:   165 kg  
Geschwindigkeit:   850 m/s  
Reichweite:   1,5-12,0 km  *
Gipfelhöhe:    12 Km Vernichtungszone   ,      je nach Leitmethode 1/3 höher    ( differenzierte kinematische Methode )
Antrieb:   Einstufiges Raketentriebwerk mit Festtreibstoff  
Gefechtskopf: Typ: Splitter-Spreng 
Gewicht: 14,5 kg 
Zünder:    Funkzünder 
Lenkung:  Kommandolenkung durch Radar oder TV System 
 

 

                     russla20.jpg (5366 Byte)    fertig geladene Kartusche 

              Die Flugkörper werden via Pulverkartusche- Gas. Druckluft aus der Kartusche geschossen.

 

russla18.jpg (7732 Byte)       

Ketteversion            .Es gibt auch eine  mobile gezogene Version , Masse 14 t. Dabei befinden sich alle Fahrzeuge , Rampen , RADAR etc auf Anhängern und werden von Kfz gezogen.

 

Flugkörper

russla19.jpg (6212 Byte)

Lenkung : "Entenflugzeug " , über die vorderen Ruder. Nach dem Ausstoß aus dem Behälter erfolgt das Einlenken durch Raketenmotor am vorderen Teil des Rumpfes in zukünftige Flugrichtung.

 

 

 

 

                                                

 

Leitmethode :   MHB  Halbe Begradigung , DPM Dreipunkte Methode, DKM  Differenzierte kinematische Methode .      

              * Mit Reichweite ist die Größe der Vernichtungszone gemeint. Die Flugreichweite der Flugkörper ist naturgemäß größer.

                                                



Vernichtungszone               12 Km                nahe Grenze :       1  Km   
   ferne Grenze  der Vernichtungszone : 12 Km

Kursparameter                       max. 6 Km  und  Zielgeschwindigkeit bis 700 m/sec

Minimale Höhe der Vernichtungszone  :       10 m             max. Höhe der Zielbekämpfung :    - 6 Km

 

 
Vernichtungswahrscheinlichkeiten    in der Vernichtungszone

Luftfahrzeug                                              0.92 ... 0.95
Hubschrauber                                           0.8 ... 0.96
Marschflugkörper                                    0.6 ... 0.9
Gelenkte Waffen gegen Bodenziele    0.7 ... 0.9
Drohen , Aufklärungskörper                  0.9

            Quelle:  http://www.roe.ru/p_frame/main.htm   Vertriebsorganisation , Verkaufsprospekt

 

 

SKARUS 2007 Peters-ada

 

Vernichtungszone: max. 12 Km für Höhen um 6000 m.

Die Vernichtungszone  gegen Lenkwaffen, Gleitbomben und Marschflugköper beträgt in der Höhe 4 Km und für die Entfernung ca. 6 Km.

Beide Vernichtungszonen sind kreisrund um den Fla Raketenkomplex .

Der Vernichtungszone ist die Startzone ( nicht eingezeichnet ) vorgelagert., Es wird so geschossen , dh. Das Feuer auf das Luftziel eröffnet , dass an der fernen Grenze der Vernichtungszone ( optimal ) das Ziel mit dem gelenkten Flugkörper getroffen wird.

Die untere Grenze der VZ beträgt 10 Meter.

Voraussetzung ist aber , dass das Ziel über RADAR oder optisch begleitet werden kann.

Der Grenzparameter für Luftziele beträgt 6 Km.

Die nahe Grenze der VZ beträgt 1,5 Km.

 

 

 

 

 

Allgemeines zum System

 

 

Der Führungspunkt befindet sich innerhalb der Gefechtsordnung.

Der Komplex hat 4 Startrampen. ( 34 t Masse,  Gasturbine 75 KW  ),

Die Marschgeschwindigkeit der gelenkten Fla Rakete beträgt 800 m/s

 

Historie :

Entwickelt wurde das System ursprünglich als Marineversion von Russland.

Den Auftrag bekamen die Konstruktionsbüros Antey und Altair. Unter dem Namen 9K 95 wurde das System entwickelt . Antey schlug vor aus dem System ein Luftabwehrsystem für das Heer zu bauen. Die Vorgaben des Staates waren folgende :

Dieses System musste zusammen mit den Heerestruppen beweglich sein. Es war eine eigene Luftraumaufklärung ( RADAR ) gefordert. Die Vernichtungszone musst mindestens 10 Km betragen. Gefordert wurde weiterhin die Vernichtung von schnell und tief fliegenden Flugzeugen , Hubschraubern und Marschflugkörpern.

Die gelenkten Flugkörper wurden im Büro FAKEL ( Moskau ) entwickelt.

Das RADAR wurde von Fa. NIEMI entwickelt .

Dezember 1983 erfolgten erste Teste. Es wurde ua. auf Artilleriegranaten ( Kaliber 122 mm ) gehandelt.

März 1986 wurden erste Systeme an die russischen Streitkräfte  übergeben. Die offizielle Bezeichnung war 9K330 TOR. Dieses System hatte schon damals die Möglichkeit der Mehrfachzielbekämpfung Auch wurde erstmalig und weltweit einmalig der Lenkflugkörper senkrecht gestartet.

 

RADAR : Doppler im cm Bereich ( GHz )

2 Suchbereiche : vertikal : 0-32 °  oder 32 – 64°  wahlweise im Höhenwinkel .

Seitenwinkel 360 ° ( 4 ° Breite ) a 4 Sec

Leistung 1.5 KW Dauerstrich

 

Gleichzeitig werden 24 Ziele beobachtet , begleitet und verarbeitet.11 Ziele werden kontinuierlich begleitet ( getrackt )

 

Auffassbereich : Hubschrauber 20 m Höhe :  20 -13 Km

Ziele mit effektiver Reflexionsfläche von 10 qcm werden  in Entfernung  22 -18 Km erfasst.

 

Feuerleitradar :

Phasengesteuerte elektronische Strahlschwenkung ( phased array ) mit 60 ° Sektor ( horizontal und vertikal )

Zusätzlich ist das Feuerleitradar vertikal schwenkbar und kann den Bereich 0 -80 ° abdecken. Die Beambreite beträgt 7°      ( vertikal ) und ist 3 °  breit / schmal ( horizontal )

Prinzip : MONOPULS ( über Summenkanäle )

 

Das optische System kann auch mit Restlichtverstärker bzw. Infrarotaufsatz arbeiten.

 

Gleichzeitig können über das Feuerleitradar 2 Ziele mit 4 Lenkflugkörpern gleichzeitig bekämpft werden. Bei optischer Begleitung von Hand 1 Luftziel mit 2 Flugkörpern.

(  es ist nicht bekannt ob es sich um das seit den 70er Jahren bei fast allen Luftabwehrgeräten des Heeres und der Luftverteidigung  bekannte Teleoptische Visier „ KARAT 2 „ handelt.

Das Visier wurde zB für das LV System NEVA / Pechora auf automatische optische ( ! ) Begleitung modernisiert.

 

Die Exportversion wird von Russland als  9K330-1 verkauft. Das System ist mit einem älteren IFF System ausgerüstet.

In Eigeninitiative entwickelt ANTEY das System zum 9K331 TOR M1 weiter. DAS Überwachungsradar wurde auf 3 D Fähigkeiten verbessert. Die ECCM Fähigkeiten waren durch den Hersteller der Schwerpunkt der Entwicklung.

 

Die Version TM -1 ist eine von Kfz mit Hänger transportable Version  geworden. Diese Variante wurde bei den russ. Streitkräften nicht eingeführt und ausschließlich für den Export vorgesehen.

Das System befindet sich auf einem Anhänger und ist quasi stationär.

Varianten : Rampe , bzw. RADAR auf dm Anhänger , Bedienung : auf dem Zugfahrzeug.

Oder : Absetzten von Kabine bzw. RADAR.

 

Letzter Rüststand im Jahr 2004 : TOR M1A. Es wurden Veränderungen an Konsolen und Software vorgenommen.

 

TOR M2: in Entwicklung seit 1999

 

3 D Radaar , verbesserte Nebenkeulenunterdrückung und einen Modus Pulskomprimierung ( ähnlich PATRIOT   RADAR )

Möglich ist das passive tracken , dh. Schiessen auf Maximum der Störquelle.

Die Erfassungsreichweite wurde auf 40 Km verbessert.

Als Flugkörper kommt der Luft – Luft Flugkörper R77 RK  modifiziert zum Einsatz.

Wegen der Ausmaße wurde der Turm vergrößert. Der Abschuss erfolgt ebenfalls senkrecht nach oben.

Es ist die gleichzeitige Bekämpfung von 4 Luftzielen mit bis zu 8 gelenkten  Flugkörpern möglich. Die max. Zielgeschwindigkeit beträgt nun 1000 m /sec , die Vernichtungszone erhöhte sich im Ausmaß auf 15 Km.

 

 

Einsatz :

 

Für jede Mot. Schützendivision / Panzer div.  ist 1 Regiment TOR vorgesehen.

Diese 16  Einheiten (mit 4 Feuerbatterien ) sind mobil .

Der Kommandoposten kann bis zu 48 Ziele automatisch ver3alten bzw. 190 Ziele von Hand verwalten und an die Feuereinheiten zuweisen.

Das Überwachungsradar  9S80 schafft die zentrale Luftlage für das Regiment Über das System  „Polyana  „ findet der Datenaustausch über Kabel oder Richtfunk  statt.

Nach Bedrohungsanalyse  werden die Zieldaten an die Feuereinheiten durchgereicht.

Im automatischen MODE müssen die Ziele von der Feuereinheit von Hand bestätigt werden und freigegeben werden.

 

Nachladen einer leer geschossenen Rampe dauert 18 Minuten ( siehe Schiesszyklus )

 

Flugkörper

9M330   9M331

 

Der Flugkörper hat 2 Stufen. Nach Brennschluss am Booster arbeitet das eigentliche Marschtriebwerk .Mit Querschubdüsen an der Spitze wird der Flugkörper nach dem Senkrechtstart  in die richtige Flugrichtung gezwungen.

Nach Zündung werden die Flugkörper senkrecht aus der Transportkartusche ausgeschossen ( 20 m/sec ) In der Vertikalen wird über die Querdüsen der Flugkörper auf die Zielrichtung ausgerichtet.

 

Die Flugbahn ist abhängig von der Leitmethode der Fla Raketen.

Die max. Lenkkommandos betragen bis zu 23 g .

 

Das Gefechtsteil besteht aus Sprengstoff und außen angebrachten Stahlstäben. Diese sind an einem Ende miteinander verbunden. ( ringförmig )

Nach Detonation bewegen sich diese zusammenhängenden Stäbe radial weg vom Flugkörper .

Diese ringförmige Stahlkette zerteilt sich in einem Abstand von 10 -15 endgültig.

Der so erzeugte und gerichtete Stahlstrom zerteilt / zersägt das Luftziel förmlich.

Der Funkzünder beginnt  7 m vor dem Ziel zu arbeiten.

 

 

Zur Zeit gibt es bei den russ. Streitkräften ca. 100 Systeme.( 2007 )

China besitzt mehrere  Bataillone TOR.

Griechenland besitzt  ca. 30 Systeme .

Weitere Nutzer : Peru , Iran , Zypern , Weißrussland, Ukraine

 

 

 

 

 

 

Taktisch - technische Angaben
Zielaufkommen , Zielbearbeitung48
Zielauffassung bis ,  km25
Number of target channels2
Vernichtungszone , km:
-Tiefe  , nahe Grenze , ferne Grenze
- Höhe  , Km
- Kursparameter Ziel , max. Km
1,0...12,0
0,01...6,0
±6,0
Max. Zielgeschwindigkeit  m/s0...700
Bekämfung nach erstem Auffassen , sec.4...10
Flugkörper für jedes Fahrzeug 8
Vernichtungswahrscheinlichkeit :
- Flugzeuge
- Hubschrauber
- UAV
0,6...0,95
0,8...0,96
0,6...0,98
Geschwindigkeit , max. , km/h65
Masse , kg37000
Fahrbereich , mit 2 Stunden Gefechtsarbeit , km500

 Quelle Kupol
 

 

                                Hersteller :     KUPOL    russ. Föderation              

                                                                          Joint stock company
                                                              "Izhevsk Electromechanical Plant "Kupol"

                                                      http://www.kupol.ru/Site/SiteMap/en-US/Default.aspx

Beim KUPOL Konzern handelt es sich um einen ehemaligen Staatsbetrieb für Rüstungstechnik . Im Russland bis zum Jahre 1990 wurden Ressourcen  staatlich verwaltet. Forschung und Grundlagenforschung wurde zentral und gezielt gefördert. Die besten Absolventen der Unis wurden für die Rüstungsindustrie abgeworben. Alles wurde im Staatssozialismus nur einmal entwickelt. So kam es nie zu Konkurrenz oder Doppelentwicklungen. Die führende Rolle Russlands auf dem Gebiet der Raketentechnik spricht             ( sprach )  Bände. Defizite in der Informationsverarbeitung  ( Computertechnik ) wurden mit genialen Ideen russ. ingeneure kompensiert. Nach dem Zerfall Russlands waren die Rüstungsbetriebe auf sich allein gestellt. Die Armee konnte sich keine neue Ausrüstung leisten. Rüstungsbetriebe bekamen die Marktwirtschaft zu spüren und bauten Kinderwagen , Fahrräder oder Kochtöpfe. Präsident Putin setzte der Zersplitterung der Kräfte ein Ende. Mit Erlass wurden alle Rüstungsbetriebe für Luftverteidigung wieder unter zentrale Führung des russ. Staates gestellt .

Beim SA 15 handelt es sich um ein modernes Luftabwehrgerät des Heeres. Sehr hoher Automatisierungsgrad und die Option de Bekämpfung  von Zielen mit geringer effektiver Reflexionsfläche und Stealth Abwehr zeichnen den Komplex TOR ( Donnergott ) aus. Obwohl Kind der Entwicklung der  späten 70er Jahre , hat das System großes Potential.

Nachteilig ist die geringe Killzone  von max. 12 Km.

Der SA 15 lässt sich durchaus in der unteren  Mittelklasse einordnen . Vergleichbares westliche System  :     ROLAND oder Rapier

 


                                                                                                                                                          

                                                                Taktik :

Führt auf dem Marsch ständig Luftraumaufklärung durch und deckt Truppen des Heeres in Aufmarschräumen  und  im Kampf im Nahbereich bis 12 Km gegen feindliche Hubschrauber , Marschflugkörper und Kampfflugzeuge. das System erstellt eigene Luftalge für sich selbst.

 

 

                                                                                                                                                         


                                                                                                                   

                                                                                     Nutzer :                  Stand 2007

 

russ. Föderation

Griechenland : 31 Systeme

IRAN :  17 TOR : Kettenversion

             12  transportable Systeme TOR M1 T

         

 

 

ehemalige Staaten der russ. Föderation

Griechenland                              es wird  auf NAMFI  Kreta   geschossen.       http://www.namfi.gr/#

China                                            Bilder   TOR M-1        http://pvo.guns.ru/other/china/tor/index_photo.htm

 

 


 

Januar 2007 lieferte Russland die letzten der 29 Fla Raketenkomplexe nach dem Iran. Iran plant Nuklearanlagen zu  schützen.  Gegen die Abwehr von Marschflugkörpern ist TOR durchaus geeignet.  Allerdings ist die geringe Tiefe der Vernichtungszone von max. 12 Km für diese Aufgabe nicht geeignet. Bei einer  Killeffiziens von 50 % muss mit Nachschiessen gerechnet werden. Ein 3. Schiessen auf Marschflugkörper ist bei einer Geschwindigkeit von 800 Km /h nicht mehr möglich. Auch handeln Stealth Flugzeuge außerhalb der Vernichtungszone .

Iran besitzt keine Fla Raketenkomplexe mittlerer Reichweite und auch kein geschlossenes Funkmessfeld ( Radar Abdeckung ) Das Ergebnis eines Schlages gegen Iran dürfte feststehen : 2 von 10 Marschflugkörpern werden in der ersten Nacht  bekämpft. Am 2. Tag gibt es noch 80 % der TOR Systeme. Alle Schutzobjekte wurden schwer getroffen. Am 3. Tag gibt es keine wirksame LV mehr. TOR schießt nur noch vereinzelt und hat Glückstreffer.

Merke : auch der Kauf moderner Technik bedeutet noch lange nicht den Sieg. Luftverteidigung wird über Jahre aufgebaut. LV benötigt unterschiedliche Systeme mit gegenseitiger Ergänzung. Wichtig ist der Datenverbund untereinander. RADAR ( geschlossenes Funkmessfeld bis 10 m ) dient der Luftraumaufklärung. Daten sind allen LV Systemen zugänglich. Ausfall einzelner Systeme ist bedeutungslos.

Ein Beispiel aus  der Geschichte: Bis 1990 hatten die russ. Streitkräfte in Deutschland an der Grenze zur NATO etwa 1000 Luftraumaufklärungsmittel in Betrieb ( mit NVA ). Dazu kamen 640 Fla Raketen- Systeme ( mit NVA ) Die Luftlage lag bis Feuerebene ( Feuerabteilung , Batallion  ) einheitlich und in der Gesamtlage vor. Zusätzlich wurde für den eigenen Bereich 250 Km - 5 Km bis in Höhen unter 50 m die eigene Luftlage erstellt und in das Luftlagenetz eingelesen. Mischformen von LV Systemen ergänzten sich gegenseitig. Ab Ebene Brigade wurden mit dem automatisierten Führungssystem  komplexe Luftlagen abgearbeitet und optimal gekämpft.

Dies alles fehlt dem Iran.

Skarus 03/2007