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                           gelenkte Fla Rakete  W-755

 Im Bestand und Einsatz des  S 75   waren bis zum Jahr 1994  folgende Raketen - Typen in Verwendung .

 1D , 11D ,13D, 15D, 20D ( W-755 und 5Ja23)   1Д, 11Д, 13Д, 15Д, 20Д (В-755), 5Я23 

 22D Versuchsrakete

Die zweistufige Fla-Rakete wird zur Vernichtung von schnell fliegenden Luftzielen auf mittlere Entfernung sowie zum Schießen auf Erd- und Seeziele eingesetzt. Dabei besteht die erste Stufe aus dem Starttriebwerk mit vier Stabilisatoren und dem Zellenabschnitt Nr. 7. Als Starttriebwerk wird das Feststofftriebwerk PRD-58 verwendet. Es arbeitet mit einem Nitroglyzerin- Pulvertreibsatz der Marke RST-4K und besteht aus 12 zylindrischen einkanaligen Pulverstangen. Die zweite Stufe bildet das Marschteil mit Flüssigkeitstriebwerk. Das Marschtriebwerk arbeitet mit hypergolem Zweikomponententreibstoff, bestehend aus Brennstoff TG-02 und Oxydator AK-20K. ( Kerosin und rauchende Salpetersäure )

                                  

Ein bis in die heutige Zeit angewendetes Verfahren wurde von deutschen Ingenieuren entwickelt : Booster und Marschtriebwerk zünden gleichzeitig. Die Fla Rakete wurde aus der deutschen Wasserfall Rakete weiter entwickelt. Das Triebwerk stammt ursprünglich aus der A4                ( Peenemünde )

Fla Raketen sind historisch gesehen im 2. Weltkrieg von deutschen Ingenieuren erfunden worden. Russland zwang Deutsche in den Jahren 1946 bis 1950 in Russland zur Mitarbeit an russ. Raketentechnik.    Mehr dazu hier.

 

Flugkörper 20Д (В-755)W-755 5Я23 5Ja23
Startmasse, Kg 2390-2398 2406
Masse Gefechtsteil , Kg 196 190-197
Länge, m 10,78 10,9
Durchmesser Flugkörper, m 0,5 0,5
Spannweite Flügel Booster 2,57 2,57

 

 

                                                                           

  

Diese Raketen sind aerodynamisch fliegende und lenkbare Flugkörper. Lenk und -Steuerruder befinden sich im hinteren Teil des Rumpfes.

Die Form der   Stabilisatoren des     Boosters änderte sich von 3eckig bei früheren S 75 auf   trapezförmige Flügelform. Spätere Modifikationen nach dem ab dem S 75M konnten die Flugkörper im passiven Flugregime fliegen lassen und lenken.

Das Gefechtsteil detoniert nach Vorgabe des Funkzünders oder nach elektronischem Kommando der Raketenleitstation am Ziel. Eine Auswertelogik lässt den Zünder so detonieren , dass der dichte Splitterstrom nach vorn oder nach hinten gerichtet wird.

Die Selbstzerlegung der fliegenden Fla Raketen erfolgt entweder nach Ablauf der Flugzeit oder nach dem Verfehlen des Zieles.

Der Flüssigmotor wurde aus der deutschen Fla Rakete Wasserfall entwickelt. Peenemünde ist die Geburtsstätte dieses Motors einer russischen Fla Rakete .Russland eignete sich nach dem 2 . Weltkrieg durch Eroberung   deutsche Technologie an. Russlands führende Rolle auf dem Gebiet der Raketentechnologie ( zivil und militärisch ) beruht auf dem Wissen Können und Erfindergeist deutscher Wissenschaftler und Militärs im 2. Weltkrieg.

Nach 1950 waren keine deutschen Wissenschaftler und Techniker in Russlands Raketenentwicklung beteiligt. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich Russland zu einer führenden Weltraummacht und ist bis heute auf dem militärischen Sektor der Raketentechnik weltweit führend.

Diese Flugkörper werden seit 1958 wurden im Leningrader ( heute St . Petersburg ) Nordwerk hergestellt.

 

                                                                

Farbe :    hier NVA
                 metallisch . Ruder, Stabilisatoren ( 4 ) metallisch

Booster : weiß
Rumpf :  metallisch
Sektion am Gefechtsteil : weiß

Lehrgefechts // Übungsraketen waren  ( manchmal ) grün / braun gespritzt.

Andere Nutzer haben ihre Fla Raketen unterschiedlich farblich gestaltet .

Die Transportfahrzeuge ( NVA ) TLF waren  mattgrün , einschließlich Auflieger.

 

  

 

                                                                              Fla Rakete 1D

                          Quelle : FAKEL ,  Festschrift zum 50. Jahrestag der Firma Raspletin  ALMAZ   Moskau      und  Westnik PWO 

 

          

1. Antenne Funkzünder ( Sender )  für Gefechtsteil   2. Funkzünder  3. Gefechtsteil  4. Empfangsantenne Funkzünder  5. Tank Oxidator  6. Tank Brennstoff  7. Ballon mit Luftdruck ( Rudersteuerung )  8. Autopilot  9. elektronische Lenkkomandoumsetzung  10. Batterie,  Gel   11. Umformer Stromversorgung ( 1000 Hz )   12. Lenkeinrichtung , Hydraulik   13. Tank "Endzünder Raketenmotor ,( Zusatz " i"  ) 14. Raketenmotor  15. Übergangsstück  16. Startriebwerk , Booster und Anfangsbeschleuniger .
 

 Foto :Stefan Büttner

 

 

                                   Gefechtsteil

Gefechtsteil mit Splittersprengwirkung

200 kg-Splittersprengkopf mit ca. 0/50 Sprengstoff/Splittermantel

Wirkungsradius :  ca.   60m gegen Flugzeuge

 

                                                            Auslösung :          

Funkzünder in der Rakete . Funkzünder wird je nach Leitmethode auf Startrampe oder  kurz vor dem Ziel frei  geschaltet.

( 60 m )

Anzahl der Splitter:                         8000   , vorgebrochen

Masse eines Splitters:                    8,2 g

                                                  Splitter Gefechtsteil

 

mittlere Anfangsgeschwindigkeit  80% der Splitter:      2.500 m/s

Funkzünder = Annäherungszünder

Die Raketen 20DP und 20DSU haben einen Funkzünder, der das Gefechtsteil detonieren lässt.
Der Funkzünder besteht also aus Sender, Empfangsanlage und Auslösung des Gefechtsteils.
Der Sender im Kopf der Rakete sendet in Richtung des Zieles (schräg vorn).
Wenn vom Ziel genügend Impulse einer bestimmten Stärke zurückkommen, wird das Gefechtsteil gezündet.

Zusätzlich hat die Fla Rakete 20DSU eine sog. universelle Selektionseinrichtung. Diese verbessert die Erkennung des Zieles und verhindert das Ansprechen auf Reflektionen vom Erdboden.

Die Information zur Auswahl der unterschiedlichen Neigung des Richtdiagramms der Antennen kann die Rakete nicht selbst ermitteln. In Abhängigkeit von den aktuellen Schiessbedingungen bzw. dem Regime, was gerade anliegt, errechnet das SKE primär aus der Annäherungsgeschwindigkeit, um wie viel das Richtdiagramm geändert werden soll.

Geneigt wird das Richtdiagramm der Antennen des Funkzünders sowie durch Auswahl der Zündladungen bzw. der Zeitpunkte des Zündens der Zündladungen die Neigung des Splitterdiagramms des Gefechtsteiles. Mehr nach vorn für große Annäherungsgeschwindigkeit, weniger vor bei kleinerer. Wenn keine (oder keine genaue) Entfernung des Ziels vorhanden ist, dann wird der Funkzünder auf Kdo des SKE viel früher als sonst aktiviert. ( kurz nach Verlassen Startrampe ) Die Anpassung des Splitterdiagramme an die Schiessbedingungen erfolgt durch das Kommando K4 .


* SKE System Kommando- Erarbeitung in der Kabine AW.

 

Streuungswinkel  90%  der Splitter:        20 °

Abweichung der Winkelhalbierenden des Streubereiches von der Ebene, die senkrecht zur Achse des Gefechtsteiles liegt:         ± 5 bis 6°

Farbe Gefechtsteil  : Sektion ist am Rumpf ist weiß.

Der Dichte Splitterstrom lässt sich durch Abstimmung verschiedener  Zündzeitpunkte richten : schräg nach vorn und seitwärts/ hinten .

 

8.000         Splitter :   Rakete  11 D

32.000        Splitter                  20 D

29.000                                     5Ja 23

 


 

Leitmethode

durch die Kabine PW - Kabine UW / AW  mit System SKE   ( System Kdo Erarbeitung )

MHB

DPM    ТТ-И87  oder einfache DPM  ( Dreipunktemethode )

Methode K                  Erde , Schiessen auf Erdziele

Schiessen in geringen Höhen.


Methode K =Koeffizient

 

 



siehe auch: "Handbuch für den Offizier der Luftverteidigung" S.159 MV, 1985

Methode K heißt, dass die Rakete nicht wie bei der reinen 3-Punkt- oder Vorhalte-Methode zum Ziel geht.

Wegen der Gefahr, dass die Rakete wegen "durchhängender" Flugbahn am Boden aufschlägt, wird ein anfänglich statischer Vorhalt ( nach oben ) eingerechnet. Mit der Zeit wird er dann geringer.

Diese Höhenanhebung wurde bei aktiviertem Regime "H<5" automatisch ein / ausgeschaltet. Ob "H<5" zutraf, kam von der UW; errechnet aus Höhenwinkel und Schrägentfernung zum Ziel.

Beispiel für den SA2 / S75 Wolchow :   Anhebung = 100m, Abbau innerhalb von ca. 15 Sekunden nach dem Erfassen der Rakete .



siehe auch : Leitmethoden   Grundlagen Fla

 

 

 

Lenkkommandos    an die fliegende Fla Rakete von der Kabine PW über den RPK Sender P15

 

K1 , K2   

Lenkkommandos  Epsilon , Beta   : Höhe und Seite

 

K4          

Kommando für den Funkzünder zum Scharf machen , dh. Funkzünder beginnt kurz vor Ziel zu arbeiten. Für Raketentypen   20Д, 20ДА, 20ДП, 20ДУ   einheitlich 80  m vor Ziel .  Für 20ДС, 20ДСУ, 5Я23    veränderlich und abhängig von Annäherungsgeschwindigkeiten Ziel und Rakete zueinander . Kommando zur Anpassung des Splitterdiagramms auf das Ziel .

K3

Aufforderung an den Funkzünder zum Beginn der Abstrahlung . Leuchtet als LED, Lampe , wenn Funkzünder angesprochen hat , dh. Gefechtsteil ist detoniert. Im Regime Schiessen  auf  Störung der Raketenleitstation                 ( jamming ) ohne Entfernung zum Ziel wird K3 gleich nach dem Start der Rakete gegeben und der Funkzünder detoniert bei Empfang von reflektierten Signalen. Der Funkzünder strahlt abwechseln nach links und rechts Signale ab. Ohne jamming arbeitet der Funkzünder gleichzeitig nach beiden Richtungen . Beim Schiessen nach Methode ADA ( ERDE ) kommt K3 ( "Achtung , gleich kommt ein Ziel, jetzt anfangen zu Arbeiten "   ca. 95 m vor dem Ziel  . Bei Luftzielen   , Methode Halbe Begradigung bis 800 m / s Zielgeschwindigkeit kommt K 3  450 m vor dem Ziel an den Flugkörper .

 

 

                                  

 

Systeme S75 und Raketen

  • SA-75     DWINA
  • SA75M   Dwina mit Rakete W-750W ( В-750В )
  • SA75M   Dwina
  • SA75MK Dwina
  • S75         Desna
  • S75M      Wolchow
  • S75         Wolchow mit Rakete W-760 ( В-760 )
  • S75D
  • S75M      Desna  
  • S75M1    Wolchow   
  • S75M2    Wolchow
  • S75M3    Wolchow  
  • S75M4    Wolchow  
  • S75 Wolga  
  • S75 Wolga - M   mit M1, M2 , m3 und M4
  • Fla Raketen  für den S75     Versuchsraketen mit  Staustrahltriebwerk
    • Rakete  W751 Versuchsrakete  В-751
    • Rakete  W757  ( В-757 )
    • Rakete  W758  ( В-758 )

 

 

 

       Original- Bezeichnungen   der   Flugkörper und Entwicklung

 

Typ W

В-750 (1 Д)           W 750    1D   erste in die Bewaffnung aufgenommene Rakete          7 - 29 Km         3 - 23 Km Höhe

В-750П                 W 750  P      Experimentalrakete 

В-750ИР               W 750 IR      Variante , Impuls- Funkzünder

В-750 Р                W 750 R     ???

В-750В (11Д)        W 750 W      11D  T   Typ W   Steigerung der Flughöhe                   7 - 29 Km         3 - 25 Km Höhe

В-750ВK  (11Д)      Modernisierung  11D

В-750ВM  (11ДM)  11 DM    Flugkörper gegen Störträger , jammer

В-750ВM  (11ДU)   11DU      Modernisierung

В-750ВM  (11ДA)   11DA      Modernisierung

В-750ВM  (11ДT)   11DT       Modernisierung

В-750ВM  (11CM)   11SM      Modernisierung

В-750ВM  (11ДU)   11DU      Modernisierung

 

Typ N

В-750Н                 W 750 N   Typ N                                                                           7 - 34 Km        3 - 25 Km Höhe

В-750ВН (13Д)      W 750 WN  gesteigerte Flughöhe                                                   7 - 34 Km        3 - 27 Km Höhe

13ДА                   13DA     gesteigerter Gefechtskopf 191 Kg

В-750AK  (13Д)    ???

В-751 KM            W 751  Versuchsrakete mit neuem Booster  und Staustrahltreibwerk

В-752                   W 752  Booster an Seite / Rumpf 

В-753 13ДМ         W 753   13 DM    Schiffsvariante M-2  , Teste

В-754                   W 754 halbaktiver Flugkörper  mit Zielsuchkopf GSN   ГСН ПАРГ-6-3В

В-??? (18Д)         18 D   Experimental , Staustrahltriebwerk

В-755 (20Д)          W 755 20 D  umfassende Modernisierung Rakete W 750 WN            7 - 43  Km       3 - 30  Km Höhe

 

20ДА             20 DA  Verbesserung der  Lagerfähigkeit

20ДП             20 DP  Verbesserung Flugeigenschaften auf passivem Flugabschnitt    7 - 56  Km

20ДС             20 DS  Verbesserung des Schiessens auf Flugziele kleiner 200 m Höhe

20ДСУ           20 DSU Verkürzung der Startvorbereitungszeiten      auf 2min 30 sec             3 - 35  Km Höhe

 

В-755У                 W 755 U   Verkürzung der Herstellung Startbereitschaft Rakete  W 755

В-755С                 W 755 S  Variante Zieldarstellung für  SATURN M  Raketensystem

В-756                   W 756 Variante für Schiffskomplex M-26 

В-755 0В (20ДО)   W 755 OW 20 DO  ???

В-757 (17Д)          W 757 17 D   2 stufige Rakete und Staustrahltreibwerk

В-757КР (3М10)   W 757 KR 3M10   Variante für Heeres Fla Rakete W 757 für KRUG  SA 4  , Staustrahltreibwerk  

В-758 (22Д)          W 758     22 D      3 stufige Rakete  und Staustrahltreibwerk

В-759 (5Я23)        W 759     5Ja 23    Modernisierung Rakete W 755 

В-760 (15Д)          W 760  Variante , nukleares Gefechtsteil 

760В (5В29)         W 760 5W29        nukleares Gefechtsteil 

RM75                   Zieldarstellung für Luftabwehrschiessen

RM75MV              Zieldarstellung für Luftabwehrschiessen geringe Höhen

                                       

                           5W29 war die 2. Generation Fla Raketen mit nuklearen Gefechtskopf . siehe auch Technik

 

                                      W 760   15 D

Autopilot gedoppelt
Stabilisatoren an Spitze entfernt

2450 Kg

Jede Feuereinheit mit Fla Raketen 15 D hatte 3 Nukleare Flugkörper im Bestand.
Diese wurden in einer Anlage mit Klimaanlage gelagert

Transport der 15 D , ohne zusätzlichen Aufwand für den NUK Gefechtskopf .

 

 

                                       W 759   5 Ja23

 

 

 

 

 

                          22 D  W 758

                          17 D  W 757

 

                  Text und Bilder : http://www.pvo.su/s75/s75.htm  mit freundlicher Erlaubnis

 

Der Autor Peters-ada betreibt seit 1990 intensive Quellenforschung. Die Aussagen zu den verschiedenen Flugkörpern beruhen ua. auf Befragungen von Ingenieuren ,die bei der Entwicklung dieser Raketen beteiligt waren und auf Befragungen von russischen Offizieren am S 75 Fla Raketenkomplex . Der Autor Peters-ada wertet englischsprachige Literatur ( langjähriger Aufenthalt in den USA ) aus und als Muttersprachler für russisch wurden Dokumente zum S 75 ausgewertet. Spezielle Fragen zu einzelnen Raketentypen können beantwortet werden , bzw. können an russ. Fachleute zur Beantwortung weiter gegeben  werden. Man kann den Autor auch in russ. anschreiben .Es besteht ein enges Netzwerk zu polnischen, ungarischen  und tschechischen  S 75 Fachleuten .

 

SA-2 Guideline Variant Specifications
 
Industry Designation
 
SA-75 S-75 S-75M     S-75V S-75V     S-75M
Military Designation
 
SA-75 S-75 S-75 S-75M1 S-75M1 S-75M S-75M S-75M2 S-75M4 S-75
NATO Designation
 
SA-2A SA-2C SA-2D SA-2D SA-2D SA-2C SA-2C SA-2D SA-2D SA-2E
Fan Song Variant
 
RSNA-75 RSN-75 RSN-75M RSN-75V1 RSN-75V1 RSN-75V RSN-75V RSNA-75M RSN-75M4 RSN-75M
Max Range
 
m 29000 34000 43000 34000 43000 43000 45000 56000 76000  
Min Range
 
m 8000 8000 8000   7000 7000 7000 6000 6000  
Max Alt
 
m 22000 27000 30000 27000 30000 30000 30000 30000 30000  
Min Alt
 
m 3000 3000 1000 500 300 1000 1000 100 50 5000
Vmax appr tgt
 
m/s 417 417 639 556 639 639   1000 1000  
Vmax reced tgt
 
m/s       417 417 417   417    
Missile Type
 
1D 13D 13DM 13DA 13DAM 20D 20DP 20DSU 5Ya23 15D
Length
 
mm 10726 10841 10841 10841 10841 10778 10778 10778 10798 11200
Max speed
 
m/s   650 650 650 650 885 885 885    
Weight
 
kg 2163 2283 2283 2289 2289 2391 2391 2397 2406 2450
Warhead Weight
 
kg 190 190 190 196 196 190 190 196 197 250
1st Stage
 
          
Diameter
 
mm 654 654 654 654 654 654 654 654 654  
Span
 
mm
 
2566 2566 2566 2566 2566 2566 2566 2566  
Weight
 
kg 1135 1032 1032 1032 1032 1011 1011 1011 1007  
2nd Stage
 
          
Diameter
 
mm 500 500 500 500 500 500 500 500 500  
Span
 
mm   1691 1691 1691 1691 1691 1691 1691 1691  
Weight
 
kg 1028 1251 1251 1257 1257 1380 1380 1386 1399  
Source: http://www.rzeszow.mm.pl/~jowitek/S-75.html / Vestnik PVO
 


 

 

 

 

 

                                     Motor

Das Marschtriebwerk arbeitet mit hypergolem Zweikomponententreibstoff, bestehend aus Brennstoff TG-02 und Oxydator AK-20K. ( Kerosin und rauchende Salpetersäure )

OT-155 war für die Fliegerabwehrraketen von  1D bis  11D der so genannte Anlaßtreibstoff. Es befand sich im Zellenabschnitt 5  der Tankbehälter mit Anlaßtreibstoff  ( nur wenige Kg ) , zur Erzeugung des Gasdruckes im Gasgenerator , mit welchem das Turbopumpenaggregat Oxidator und Brennstoff  mit hohem Druck zu den Einspritzdüsen des Flüssigkeitstriebwerkes förderte .

Ab dem Flugkörper  20 D  übernahm diese Prozedur eine kurze schwarze Druckleitung vom Feststofftriebwerk     zur 2. Stufe . Über dieses Gasrohr gelangte ein geringer Teil des Gasdruckes im Feststofftriebwerk auf die Turbine des Turbopumpenaggregates , welches mit der Förderung von  " O " und " B " einsetzte .Nach Abwurf des Booster  übernahm das Verbrennungsgas aus dem Flüssigkeitstriebwerk W  den Antrieb des Turbopumpenaggregates .

 

Maximale Flugzeit :   140 sec.     . Die Flugzeit wird durch einen Zeitablaufmechanismus im Flugkörper bestimmt. So ist bekannt , dass vietnamesische "Spezialisten " im Vietnamkrieg diesen Mechanismus unterbrachen. Der Flugkörper flog bis zu 140 Km weit .

 

chem. Formelen                   Quelle :   @eagle-one   ,  und   Studienkollegen der  TA und  SB

                                    " Liquid Rocket Fuel in the OSCE      Area: Overview of Disposal Aspects  "

                                             

Oxydator AK27I
24-28% Stickstofftetroxid N2O4
69,8% Salpetersäure HNO3
1,3-2,0% Wasser H2O
0,15-0,2 % Jod J2
Brennstoff TM185
56% Kerosin
40% Trikresol
Startbrennstoff TG02
48-51,2% Xylidin (CH3)2C6H3
48-51,2% Diethylamine
Triethylamine (C2H5)2NH
(C2H5)3N


     Museum Pinow , privat

 

Formeln und Chemie             

Quelle : @eagle-one

 

Die Zahl hinter AK, gibt Ausage  über den   Gehalt an Stickstofftetroxid (N2O4)

 Melange 27i b:  27%,     Melange 20k   : 20%.
 

 Buchstaben am Ende der Treibstoffbezeichnung.: Kennzeichnungen  geringerer  Beimengen für den  Oxydator 

Buchstabe         f   :  Fluor-Beimengungen

                            i    :  Jod.

Im offenen Sprachgebrauch wurden die Komponenten Melange und Sarin benannt .


Oxydator AK 20k - Melange 20k,
Oxydator AK 27i -  Melange 27i,
Oxydator AK 27p - Melange 27p,
Brennstoff TG 02 - Samin,
Brennstoff TM 185 - T 185.

 

Noch mehr zum Thema auf einer Spezialseite :

http://www.rwd-mb3.de/pages/9g29.htm   Fremdlink

 

 

           

Tankfahrzeug Treibstoff   oder Neutralisationsfahrzeug  5 L 22

Betankungstechnik Oxydator                                      5L62     ohne Bild

Betankungstechnik Druckluft               UKS400, MS10
Luft-Verdichteranlage                         UKS-400 und Lufttankhänger MS-10       ohne Bild
 

 

In der Montagegruppe des Technischen Zuges der Startbatterie wurde das Montieren und Betanken der Fla-Raketen erlernt und geübt. Da mehrere Kampfsätze vormontierter Raketen im Schutzbauwerk gelagert wurden, war der Montageablauf anders als unter Feldbedingungen.

Die Betankungsgruppen führten die Betankung der Raketen mit Treibstoff, Oxydator und Luft durch. Das waren Tätigkeiten, die mit größter Konzentration ausgeführt werden mussten, weil diese gefährlich waren und die Komponenet giftig waren . Der Oxydator AK27I bestand aus: 24-28% Stickstofftetroxid (N2O4), ca.70% Salpetersäure (HNO3), ca. 2,0% Wasser (H2O) und ca. 0,2% Jod (J2). Brennstoff TM185: bestand aus ca. 56% Kerosin und ca. 40% Trikresol. Außerdem gehörte es zur Aufgabe des Technischen Zuges, die eingelagerten Fla-Raketen regelmäßig zu kontrollieren und zu warten.

 

Spülen der Tanks, Raketen, die mal betankt waren, wurden nach Verwendungsende neutralisiert, und z. B. zum Verschuß in Russland vorbereitet, , d,H. bevor sie dann abtransportiert wurden , mussten die Tanks wieder gereinigt und neutralisiert werden, dann konnte man sie wieder einlagern, konnten ja nur begrenzte Zeit betankt auf Rampe liegen. Eine Rakete durfte betankt 2 Jahre auf Rampe liegen , bzw., durfte 2 Jahre lang betankt sein . ( Diese Aussage wird zZ hinterfragt  )

 

Historie :

Dieser Raketentreibstoff beruht  auf dem deutschen Treibstoff   " TONKA "    . Dieser wurde in den Jahren 1941 bis 1945 für deutsche Fla Raketen entwickelt. Russische Greifkommandos    sammelten bei Kriegsende alles ein, ua. auch den Raketenmotor der deutschen A4           (eher bekannt unter Rakete V 2 )

Tonka besteht aus 11 Komponenten .

Aus :

3763762140 Stalins V 2 , Uhl , Wehrtechnische und wissenschaftliche Wehrkunde, Doktorarbeit , S 51

 

 

Stromversorgung im Flugkörper

Druckluft ( Kugel ) , getrocknet , treibt Turbine an , 1000Hz . Umformer erzeugt + 28 V Gleichspannung .

 

 

                  

 


 

                 

                                KIPS

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Rakete 20 D             Rakete 20 D  Vietnam       Rakete 5ja23               Rakete 13 D

 

             

Versuchsrakete 22 D          W 760 W

Quelle : Nevski Bastion 1994 , istoschnik raketi fakela

                  

                  

                   5 Ja 23 . FRA Prötzel, 41. FRB Berlin , Germany . Ca . 1967.  Bild : G. Benzin , mit freundlicher Genehmigung  für Peters-ada

 

Ausgewählte technische Aspekte

Norbert L. ,Studienkollege  schrieb folgendes zur elektrischen Batterie  und über den Mechanismus der Ablösung des Marschbeschleunigers:

Im Brennpunkt des Marschtriebwerkes liefen über Kreuz am Ende der 2. Stufe 2 Magnesiumstahlbänder die über Stahlseile gespannt wurden ( mit Drehmomentenschlüssel damit sie nicht beim Spannen rissen) wenn das Flüssigtriebwerk zündet, brennen die Magnesiumbänder durch und die Bremsflächen klappen nach unten.


Wenn alle Systeme von Boden aus vorgeheizt sind wird auf die Batterie durch ein Pyroventil Luft gegeben. In der Batterie sind über den Platten (trocken vorgeladen) Plastikflaschen ,die mit Säure gefüllt sind. Durch den Luftdruck werden die Flaschen zusammengepresst und die Säure auf die
Platten gegeben, und schon ist die Batterie scharf.

 

                                                                                   

                  


 

           

                   mit freundlicher Genehmigung   heinz hesse 4333/fük     

 

 

NVA

Zahlen und Fakten

Für eine Fla Raketenabteilung waren vorhanden

12 Fla-Raketen, startbereit   (1 Kampfsatz)    auf Rampe und TLF
33 Fla-Raketen, montiert und bestückt, nicht betankt

 6 Startrampen Typ SM-90
13 TLF (Transportladefahrzeuge) Typ PRB-11W
 6 Zugmittel für Startrampen des Typs , KRAZ  oder Tatra

 

Quelle : http://www.fra-231.de

 

 

 

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