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                             Wie  funktioniert das ?

 

                Inhalt

 

                    Fla Raketen für Anfänger   S 75

Modernisierungen

nukleare Varianten

Leitmethoden und Betriebsarten Funkzünder

Raketentypen

 

 

 

 

 

                    Fla Raketen für Anfänger       S 75 System 

Der SA-2 Flugkörper ist eine vom Boden aus ferngelenkte Rakete. Eine Bodenstation fasst das Ziel mit Radar auf und lenkt die Rakete über Radar /Funkbefehle zum Luftziel .    Die Antenne ( scharf gebündelter Strahl ) beleuchtet das Ziel und empfängt die Reflektierten Signale vom Ziel ( und vom Flugkörper. Dieser strahlt selber Energie ab ) Die Zielzeichen Ziel und Rakete sind ähnlich .

Kabine PW (big: 43kByte)

 

 

 

 

                Zielbeleuchter Kabine PW

 

Es werden  Ziel und Raketen auf Sichtgeräten ( Seite , Höhe ,Entfernung ) dargestellt.

Eine Messmarke ( auf dem Sichtgerät ) wird auf das Zielzeichen  gestellt ( immer auf die Mitte vom Signal ). Das Ziel bewegt sich auf dem Sichtgerät. Mit Handrädern wird diese Marke immer wieder nachgeführt.  Kabine UW

 

       

                    Funkorter decken das Zielzeichen ab

 

Die 3 Flugkörper  senden im Flug ebenfalls Signale ab und werden als Raketen- Zielzeichen ebenso auf den Sichtgeräten dargestellt. ( GHZ Bereich )

Diese Koordinaten ( Entfernung , Seite , Höhe ) werden für jeden einzelnen Raketenkanal in der Rechenanlage bewertet. Es werden nicht die absoluten Koordinaten ( Meter, Winkel in ° etc. ) bestimmt. Auf die Mitte des Zielzeichens wird entweder durch den Operator oder bei den Raketensignalen ein Messimpuls gestellt. Bei Bewegung der Zielzeichen stellt die Automatik diese Messimpulse wieder auf die Mitte des Zielzeichens ) 

Die Raketenkoordinate "Seite " Kanal1 ( Rakete 1 ) wird mit der Raketenkoordinate Ziel "Seite ) verglichen. Weichen die beiden Messimpulse voneinander ab, wird diese Abweichung für die Rechenanlage als Befehl für ein Lenkkommando verstanden :

"Stelle beide Messimpulse übereinander !!! ".

Alle Lenkkommandos werden ständig ( codiert )und  gleichzeitig an die fliegenden Raketen gesendet. ( MHZ Bereich ).

Die Entfernung wird dabei ( eigentlich ) nicht benötigt, aber :

in Abhängigkeit der Entfernung Rakete _ Ziel werden Lenkkommandos " feinfühliger " Bestimmte Lenkverfahren benötigen die laufende Entfernung zur Berechnung der Lenkkommandos ( MHB Lenkverfahren ). Mit Betrachtung der Entfernung lassen sich Lastvielfache  an der Fla Rakete  und Manöver des Zieleskompensieren . Der Funkzünder der Fla Rakete wird bei bestimmter Entfernung der Fla Rakete scharf gestellt.

Auf dem Sichtgerät ( und in Wirklichkeit ist es ja auch so ) sieht es so aus, als wenn die Raketen immer auf die Marke zufliegen , die der Funkorter auf das Zielzeichen stellt. Die Raketen fliegen immer auf die Messmarke Ziel für dir jeweilige Winkelebene. Mit andren Worten, wird das Zielzeichen ungenau abgedeckt wird der Flugkörper auch ungenau treffen und vorbeifliegen. Im Training ( Kabine AKKORD ) lassen sich max. Abweichungen on 0- 25 m in der Seite im Treffpunkt antrainieren. Der Fehler in der Entfernung garf gar 15 m nicht überschreiten.   Raketenleitstation

Vertikale Marke    " WM " ( vertikalnaja Marka ) steht auf dem Zielzeichen 2. von unten. Die Entfernungsmarke ist abgedunkelt und nur im Ansatz zu sehen. Der Flugkörper fliegt auf das Visierkreuz : vertikale Marke - horizontale Marke. Die Horizontale Marke wird durch den ( 3. ) Funkorter ENTFERNUNG bewegt.

Die Flugkörper fliegen auf die vertikale Marke und gehen im Treffpunkt durch das Ziel oder Zielnähe. Diese Art der Abdeckung wie auf dem Bild ist bei Schiessen gegen Gruppenziele optimal. Es werden nach Detonation die Nachbarziele ebenfalls geschädigt. Bei manövrierenden Gruppenzielen springt die Automatik von Ziel zu Ziel ( Kreuzen der Flugzeuge ). Deswegen muss die Betriebsart " Handbegleitung " angewendet werden. ( ungenauer als Automatische Abdeckung )

Bei automatischer Winkelbegleitung durch die Raketenleitstation werden Ablagen bis 30 erreicht. Unter Störungen gegen den Zielkanal durch Störflugzeuge sind Abweichungen um 250 m möglich.

Siehe dazu auch  Leitmethoden und ELOKA

                                            Ist die Fla Rakete ablenkbar ?  Einfluss von jamming auf die Lenkgenauigkeit .

Merke :

Die Lenkkommandos werden ständig kalkuliert. Es wird vor dem Start nicht  der voraussichtliche Treffpunkt im Raum berechnet und der Flugkörper dorthin geschossen. Alleine schon deswegen , da das Flugverhalten des Luftzieles nicht vorhersehbar ist. Der Flugkörper fliegt also nicht vorausberechnet an einen Punkt im Raum , sondern wird ständig gelenkt auf der Grundlage der sich ständig verändernden Zielkoordinaten.

Bei der Flak allerdings wurde der voraussichtliche Treffpunkt bestimmt und die Flak-Granate auf den errechneten Treffpunkt geschossen. ( 8.000 Granaten auf einen Abschuss. )

Allerdings wird bei Feuereröffnung ein Vorhalt geschossen, dh. der Flugkörper kürzt etwas Flugstrecke ab. Dieser Vorhalt ist nicht statisch und ist entfernungsabhängig.

Die Koordinatenbestimmung vom Luftziel erfolgt manuell : 3 Operateure decken das Zielzeichen mit einer Marke ab. Halbautomatisch : die Operateure beobachten die automatische Zielbegleitung und greifen bei Abriss der Zielbegleitung       ein ( Chaff , Jamming , Düppel )

Die Kabine UW ( Uprawlenije , Lenkung ) bestimmt die Zielkoordinaten durch Abdeckung des Zieles. Diese Kabine steuert über die Operateure ( die heißen bei russ. Luftabwehrsystemen Funkorter ) die Sendekabine und Antenne AW ( Antenna Wolchow ).

Um das Ziel nicht lange suchen zu müssen werden andere Radarsysteme zur Zielsuche und Darstellung der Luftlage genutzt.   AZM Aufklärungs- und Zielzuweisungsmittel     Luftlagedarstellung mit Luftlagekarte 

 
Das SA 2 System / S75   kann nur ein Ziel  erfassen und mit bis zu 3 Raketen bekämpfen. Erst nach Ende der Flugzeit können neue Raketen gestartet oder ein neues Ziel erfasst werden.

 

 

        Nachlesen

                                       

         Raketenleitstation , Kabine UW AFS    Planzeichner  Luftlagedarstellung mit Luftlagekarte 

          AZM Aufklärungs- und Zielzuweisungsmittel  Leitoffizier , Schiessender  Funkorter

       

       Diskutiere über diesen Artikel im  Forum Peters-ada

 

                                                        

                                                            

Technische Daten :
 

Steuerung der Rakete :     Funkkommandolenkung, Puls Code Modulation

                                                track on jam   als Mittel des Störschutzes ( Finden der Mitte auf Störstreifen, Glättungsschaltung  )

                                                Leitmethoden :   M-DPM ,    M-MHB   sowie Differenzierte Ballistische Methode ( KDU )


 

Zirkulation :                 eps. Epsilon    horizontal         ß Beta  vertikal

                                       Kreis - Zirkulation  der Antenne für Übertragung der Lenkkommandos an fliegende Raketen:
                                       Kreispolarisation      ( das ist die seitliche Antenne , rund , mit Spirale in der Mitte )

Die fliegende Rakete kann in Flugrichtung  " rollen"  .Das wird zwar unterbunden , Verdrehung der Empfangsantenne zur Sendeantenne führt zu Signalfluktuationen am Empfänger Rakete. Durch Kreiszirkulation ( ständige Verdrehung der Polarisation wird das ausgeglichen.

 

Minimale effektive Reflexionsfläche am Ziel  :          0.2 m2       nach Modernisierung auf S 75 WOLGA       

 

Ausgangsleistung   am Magnetron „MI-147“ bzw. „MI-148“ ( je nach Ebene):    1 MW.

                                      Ausgangsleistung am Antennenausgang: 750 kW

           

Sende Frequenz

ca. 5 GHz

Impulsperiode ca. 500 µs

Pulslänge : ca -.0.4 µs

Leistung  1 MW

 

Störfestigkeit :            2000 W / MHz     nach Modernisierung auf S 75 WOLGA                                          

für mittlere Intensität der aktiven Rauschstörungen : 30 W/MHz und für starke: 50 W/MHz. Darüber war keine Darstellung vom Ziel auf den Sichtgeräten der UW erkennbar.

 

 

                                                                                        

          Störschutz

             TOK teleoptischer Kanal          Kamera Karat-2  justiert auf elektrische Achsen der beiden Empfangsantennen am PW Sender

            

         9scha33

 

             SBZ  Seletion beweglicher Ziele

Störschutzsystem G Scha W   ГШВ      ( Wolchow )

GSchaW  Verstärker mit nichtlinearer log. Verstärkung ( gegen elektronische Störungen , jamming ) Dieser Empfänger liegt parallel zum Empfängerhauptverstärker und wird von Hand zugeschaltet. Der Empfänger hat eine nichtlineare Verstärker- Kennlinie. Kleinere Signale in einem Rauschen             ( durch Störung , Rauschstörungen , jamming etc. ) werden mehr verstärkt als die empfangenen Störsignale und Rauschen. Die Kennlinie wurde beim analogen GSchaN aus 7 Dioden "gestückelt"  Abstimmen des GSchaN war sehr kompliziert. Probleme lagen bei den Technikern im Nichtverständnis der Funktionsweise des Blockes. Abarbeiten der Vorschrift brachte nur mittelmäßigen und unbrauchbaren Störschutz als Ergebnis. Ein optimales GSchN brachte ein klares Zielzeichen ( Entfernungs- und Winkelselektiert auf dem Leitsichtgerät umgeben von Rauschen ( vom Imitator / Jamming Target ) mit ganz leichtem fading und "Schlieren "auf dem Zielzeichen.
 

In "  Funkelektronischer Kampf "
Militärverlag DDR 1984, deutsch, aus dem russischen wird die Funktionsweise  ausführlich beschrieben. 

 

Was ist MARU:

Die Bezeichnug ist zusammengesetzt aus "manuelle" und "automatische Regelung" (im Zielkanal).

Im Empfängerhauptverstärker I-55 des S-75W wird in einem kleinen Bereich um den Selektionsimpulse für die Marke "Entfernung" eine stark nichtlineare automatische Verstärkungsregulierung angewendet. Damit sollte das (relativ schwache) Zielzeichen unter dem Hintergrund von Rauschstörung besser sichtbar gemacht werden.
 

 

  Bücher

                                                                    

 

 Modernisierungen                                                           

S 75 M2    1971  eingeführt ,  neuer Flugkörper 5JA23   mit verbesserter Reichweite. und  Flugkörper 20DS, 20DU, 20DSU.
S 75 M3    1975  eingeführt    neue Flugkörper   W-760W  und  5W29 mit modernisiertem  Gefechtsteil , auch nukleare Variante
S 75 M4    1978   Teleoptischer Kanal , div. Ausbildungsblöcke / Imitator zur Ausbildung

Nach der letzten Modernisierung 1970 erhielt der Komplex  ein optisches Visier. Eine elektronische Kamera mit einer hoch auflösenden Optik (die ganze Konstruktion etwa 1,20 m lang) kann auch bei extremer Störlage das Ziel sicher in automatische Begleitung nehmen. Die Kamera (im Bild erkennbar zwischen den beiden rechteckigen Antennen) darf aber nicht in Richtung Sonne blicken. Dann muss sie durch einen Deckel (fern bedient) verschlossen werden, um die Kamera nicht zu zerstören.

 

S 75 M3

Um mit optischen Visier begleitete Ziele (besser) verfolgen zu können, wurden Änderungen in der Nachlauf- Steuerung der Antennenfolgekreise eingeführt.

 

Einführung GschaW          S 75 M3

Nicht linearer Verstärker. Unterschiedliche Verstärkung kleiner , großer und fluktuierender Signale und Rauschen.

Um die Übereinstimmung der Begleitung eines Störträgers in den Kanälen Epsilon btw. Beta zu überprüfen wurde das System GSchaWe eingesetzt. Dabei wurden Signalanteil aus der einen Empfangsanlage in die der anderen Ebene eingespeist.

Gemäß den Regeln der Differentialrechnung wurde die Berechnung der Korrelation der Signale aus den beiden Empfangswegen (Divisionen durch Subtraktion) ausgeführt. Stammten die Rauschsignale an der Stelle des jeweiligen (anvisierten) energetischem Maximums aus der gleichen Quelle, so ließ sich der Empfang über die Nebenkeulen des Richtdiagramms ausschließen. Damit war die Richtung zum Ziel eindeutig bestimmt.

Voraussetzung war, das die Funkorter die Empfindlichkeit im Zielkanal manuell soweit reduzierten, das sie jeweils nur noch ein schmales Band auf dem Sichtgerät sahen und mittig verfolgten.

 

Einführung der Betriebsart :     Start von Fla Raketen ohne Abstrahlung der Raketenleitstation :

Mit der Modernisierung S 75M3  wurde das Schiessen mit Start der Raketen OHNE eingeschalteten Sender ( Zielkanal ) eingeführt.

Der Sender im Zielkanal wurde erst 20 Sekunden nach dem Start eingeschaltet / oder 20 Sekunden vor dem Erreichen der angenommenen Zielentfernung. Da das Antennenrichtdiagramm 10 x 10 ° beträgt war das Empfangen des Zielzeichens und der 3 Fla Raketen nach Start der Raketen ohne vorherige Zielerfassung  in diesem Sektor technisch möglich .

 

 

   S 75 M4

    Dieser Komplex ist  der westlichen Welt so gut wie nicht bekannt .

             

                1                            2                               3                           4                   

            1  Zum Beleuchten bei Zielbegleitung wird nur noch eine Antenne zur Beleuchtung ( schmaler Strahl ) verwendet .

            2  Sendeantenne Raketensender zur Übermittlung der Lenkkommandos an die fliegenden Fla Raketen

            3  Breiter und schmaler Strahl .             

            4  Seitenansicht , Rasterkopf vom System S 125 NEVA          


 

                                                                              

                                                        

          С-75М “Волга”     S 75 " Wolga "                                                                 

Während der russ. Messe MAKS 95 wurde durch    das russ. Konstruktionsbüro   ALMAZ    http://www.raspletin.ru/ 
( Hersteller des S 75 ) der Fla Raketenkomplex S 75 "Wolga" vorgestellt .
Für die Modernisierung auf den Stand Wolga 2 M wurde  Technologie genutzt wie sie im S 300 PMU2 verwendet  (SA 10 ) wird.

 

                                                                   Modernisierung  S 75

  • Verbessert wurde die Störfestigkeit im  Zielkanal  ( jamming )  ( 2000 W / MHz um den Faktor  10.000 )
  • Akustische Anzeige im Zielkanal bei RADAR- Begleitung auf das Ziel .
  • Automatische Zielbegleitung der Antenne im teleoptischen Kanal ( ohne Nachdrehen der Antenne durch den Funkorter ) 
  • Umrüstung auf digitale Baugruppen  in
    • K        Koordinatensystem Ziel, Raketen
    • SKE   System Kommando - Erarbeitung für die Lenkung der Raketen , Rechner
    • APP   automatisches Startgerät , Anzeige Start und Vernichtungszone, Parameter etc.
    • SBZ    Selektion beweglicher Ziele , MTI  ,Zielbegleitung gegen die reflektierende Erdoberfläche bei RADAR,
    • GSchaW  Verstärker mit nichtlinearer log. Verstärkung ( gegen elektronische Störungen , jamming )
    • Synchronisator , Taktgeber in der UW
    • Imitator und Training - Apparatur sowie System der Funktionskontrolle

     

                                                                             

 

Die Genauigkeit der Lenkung der Fla Raketen zum Ziel sowie die maximale Entfernung der Vernichtungszone wurden verbessert.
Die Leitmethoden der Lenkung wurden angepasst .

Die Anzahl der elektronischen Blöcke wurde verringert:  von ehemals 135 auf 66 Blöcke in den Kabinen UW und AW .

Nach der Umrüstung wurde verbessert und geändert :

         In der Begleitung nach RADAR          " Radio Lokazionüi Kanal "    RLK 

  • RLK
    • Lenken von Fla Raketen unter Bedingungen der Radar/ elektronischen Niederhaltung (jamming )  unter Bedingungen wie : 2000 Watt / MHz  und  für Entfernungen bis 100 Km in der gesamten Vernichtungszone und dem aktiven Abschnitt der Raketenflugbahn und Lenkung. ( Störfestigkeit )
    • Lenken von Fla Raketen unter Bedingungen der Radar/ elektronischen Niederhaltung ( jamming ) auf das Maximum der Störung und den Störträger ( track on jamFlugkörper wird auf das Maximum der Abstrahlung gelenkt. Übersetzter Skarus)
    • Lenken von Fla Raketen auf Ziele mit geringer effektiver  Reflexionsfläche und Zielen mit Stealth Eigenschaften durch Erhöhung der Empfindlichkeit der RLS   um  16 dB.       dB Rechnung , was bedeutet das  
    • Vergrößerung der Vernichtungszone  auf 60 Km. ( das ist nicht die Reichweite , die liegt beträchtlich darüber. Die Startzone ,dh. der Moment der Feuereröffnung - die Entfernung der Feueröffnung ,- liegt ebenfalls deutlich darüber . Skarus Übersetzer )
    • Verbesserte Unterdrückung von Reflexionen im Nahbereich und Unterdrückung von meteorologischen Einflüssen auf die Raketenleitstation  und Verbesserung  der Arbeit des SBZ in der 2. Entfernungsauslenkung am Sichtgerät ( es können Ziele auch außerhalb der Entfernung des Leitsichtgerätes Begleitet werden " 2. Entfernungsauslenkung" Das Radar gibt wegen Sendeleistung und Empfindlichkeit diese techn. Möglichkeit vor. Ziele in dieser Betriebsart werden schlechter und grobkörniger dargestellt, das SBZ System beweglicher Ziele   arbeit hier außerhalb seines Arbeitsbereiches und kompensiert nur grob. Offensichtlich wurde hier eine Optimierung vorgenommen. Skarus Übersetzer )
    • Beseitigung der " Nullstellen " bei Schiessen mit SBZ  ( SBZ hat tote Geschwindigkeitsbereiche . Skarus , Übersetzer)
    • Korrelation der Zielkoordinaten bei zeitweiligem Verlust des Zieles während der Zielbegleitung für RADAR oder Teleoptischen Kanal ( in örtlicher Rose etc.,  Übersetzer . Skarus  )
    • Digitale  numerische Anzeigen    ( Höhe , Geschwindigkeit etc.)


 

  • TVK   Optische Begleitung nach Kamera    " Telewisionie Kanal "            TBK

    • Erfassen des Zieles 2 mal schneller als bisher

    • Begleiten und  Bestimmen der Winkelkoordinaten mit Genauigkeit von 0,02   m rad .

    • In der Betriebsart der Antenne " MW "  ( malie wiesotie" geringe Höhen ) kann die Zielhöhe durch die Apparatur selbst durch
      den Horizont
      ( Sichtgerät ) bestimmt werden  ( wurde beim S 125 NEVA früher durch Markierungen auch so bestimmt ).
      Die Genauigkeit der Lenkung der Fla Raketen wird so verbessert, sowie die Vernichtungswahrscheinlichkeit .
      ( Übersetzer )

     

zusätzlich :

Personaleinsatz wurde verringert.
Der Wartungsaufwand für Anstimmung der Elektronik etc . wurde verringert.
Energieverbrauch um 40 % gesenkt.
Ergonomie der Arbeitsplätze wurde angepasst . ( Leitoffizier : Optimierung der Anzeigen für das Ziel  und Anzeige der Vernichtungszone )
Erhöhung des Automatisierungsgrades der Arbeit für den  Leitoffizier.
Trainingsmöglichkeiten  für Gefechtsbesatzung , den Leitoffizier und den Schiessenden wurden verbessert.

Alle Modernisierungen durch den Hersteller können vor Ort beim Nutzer durchgeführt werden.

 

                                                                              

 

                                    Vergleich taktisch - technischer Angaben   S 75 "Wolchow" zum S 75 "Wolga"

Angabe "Wolchow" "Wolga - 2"
Vernichtungszone
max. Zielhöhe ( Vernichtungszone ) Km  0.1 - 30 0.1 - 30
Max. Größe der Vernichtungszone bei Zielhöhe 0,5 Km 24 Km 27 Km
Max. Größe der Vernichtungszone bei Zielhöhe 5 -25 Km  40 -55 Km 45 -60 Km
Max. Größe der Vernichtungszone bei Zielhöhe  30 Km 50 Km 55 Km
Max. Parameter bei Zielhöhe 0,5 Km  22 Km 26 Km
Max. Parameter bei Zielhöhe    5. 25 Km   38 - 50 Km 40 - 50 Km
Max. Parameter bei Zielhöhe 30 Km    34 Km 45 Km
Wahrscheinlichkeit der Zielvernichtung , ein geschossener Flugkörper
 Entfernung ( Vernichtungszone )   bis 50 Km 0.4 - 0.97 0.56 - 0.98
 Entfernung ( Vernichtungszone )  50 - 60 Km     NA 0.41 - 0.98
Störschutz ( jamming )
im Winkel ( Empfangsantennen )    
Winkelfehler mit  GScha W 2.5'-4' 1.5'-2'
Winkelfehler  ohne  GScha W 6.0'-12' 1.0'-2'
Selektion beweglicher Ziele  SBZ    
Winkelfehler zum Ziel während der Begleitung (tracking ) durch die Antenne auf Reflexionen durch Erdoberfläche , örtliche Rose oder bei Begleitung von Zielen unter passiven Störungen, Chaff, Düppel etc.  3'-5' 3'-4'
Winkelfehler der Zielbegleitung mit System geringe Höhen bis  15´ 3 - 4 ´
Korrelation der Zielkoordinaten bei zeitweiligem Verlust des Zieles in örtlicher Rose  nein ja
Track on jam 100 km Abstand Störer   Watt / MHz 100 2000
Unterdrückung Impulsstörungen ( Antwortimpulsstörungen , asynchrone , zufällige ) nein ja
Übergang in automatische Begleitung AS   ( АС     ) sec.   nach Zielsuche und Auffassen 8 2.5 -3
Anzahl zu messender Parameter bei Kontroll- und Abstimmarbeiten
Wochenkontrolle 257 99
Monatskontrolle ( 5 Wochenkontrolle ) 498 228
Jahreskontrolle 580 267
benötigte Arbeitszeit NA Verringerung um  2 - 2.5
automatisches Startgerät  APP
Arbeitsweise halbautomatisch automatisch
Bestimmung der Anfangsangaben zum Schiessen ,sec. 7 2
Genauigkeit der Vorausberechnung Startzeitpunkt und ferne Grenze VZ 2.0 - 5.0  Km 0.5  Km
Anzeige der garantierten Startzone nein ja
digitalisierte Anzeige der Zieldaten Seiten - und Höhenwinkel , Entfernung Höhe und Geschwindigkeit und Parameter     analoge "Zeigeranzeige" ja
automatische Zielbegleitung nach Winkel bei Teleoptischem Kanal   ( auf dem Bildschirm ohne Funkorter )  und AS in der Entfernung ( LASER ? ) nein, Handbegleitung ja
automatische Funktionskontrolle der Raketenleitstation

automatische Erfassung der Gefechtsparameter  und Aufzeichnungs- Apparatur 

nein

nein

ja

ja

Quelle dieser Tabelle:  http://rbase.new-factoria.ru/    Raketnaja Technika . Material stammt aus einer Werbeunterlage des ALMAZ Konzern während der Verkaufsmesse MAKS 2000

 


   

                                                                                                       

 

                                      Nukleare Variante der Fla Rakete gegen Luftziele

 

Auswahlschalter der Betriebsart des Funkzünders.

Am Schrank Leitoffizier befindet sich ua. der Auswahlschalter für die Betriebsarten des Funkzünders der Fla Raketen. Der Funkzünder arbeitet in den Betriebsarten : RWSB  , Scharfmachen in Entfernung vom Ziel , aktive Abstrahlung und nach Empfang von Zielsignalen Detonation. In der Betriebsart RW : nach dem Start de Fla Rakete ununterbrochene aktive Abstrahlung des Funkzünders der Fla Rakete . Betriebsart K : Vergleich der Zielentfernung mit der Raketenentfernung zueinander. Bei Übereinstimmung wird das gefechtsteil von der Raketenleitstation gezündet . K3 : wie Methode K . Fernzündung bei Notwendigkeit der absoluten Zielvernichtung und bei Feststellung von Störungen gegen den Funkzünder de Fla Rakete.

Der Auswahlschalter wurde vom Leitoffizier je nach aufliegenden Fla Raketentypen auf der Rampe und Schiessbedingungen auf Befehl des Schiessenden gewählt .  Dei Auswahl wurde ( immer ) vom Schiessenden explizit im Feuerbefehl befohlen .  Der Schiessende war bei den russischen Streitkräften der Kommandeur der Feuereinheit und ausnahmslos Diplom- Ingenieur für Elektrotechnik / Maschinenbau . Die Funktion des Schiessenden setzte jahrelange Erfahrung als Leitoffizier und langjährige Erfahrung als Schiessenden voraus . Diese Funktionen erforderten tiefstes technisches Wissen um das Fla Raketensystem , Theorie der Lenkung / Regelkreise und das " Gefühl " für Fla . Technik und Taktik verbanden sich nach jahrelangem Training zur schöpferischen Anwendung der Schiessregeln .   ( Handbuch des militärischen Herstellers ) .

 

         Die  Fla Rakete 5W29 konnte mit  einen nuklearen Gefechtskopf , siehe auch   Fla Raketen am System S 75  ausgerüstet sein.

         Die Fla Rakete 5W15D war die erste Generation Fla Raketen mit nuklearem Gefechtskopf gegen Luftziele .

 

        

            Auswahl Betriebsarten Funkzünder Fla Rakete System S 75 M4  für Fla Raketen 5W29 , normal und 15D

 

         

Autopilot gedoppelt
Stabilisatoren an Spitze entfernt

2450 Kg

Jede Feuereinheit mit Fla Raketen 15 D hatte 3 Nukleare Flugkörper im Bestand.
Diese wurden in einer Anlage mit Klimaanlage gelagert

 

Der Funkzünder für den Gefechtskopf ( nuklear ) wird je nach Schiesslage ( Begleitart des Zieles : Hand , automatisch , halbautomatisch, mit Zielbegleitung nach der Entfernung ( von Hand oder automatisch ) bzw. mit Schiessen nach Dreipunktemethoden ( DPM , I-87 ) ohne Entfernung eingestellt. Eine Besonderheit stellt Schärfen und Auslösung nach Methode " K 3"  dar. Bei tracking nach der Entfernung ( von Hand oder automatisch ) werden der Entfernungsimpuls Ziel mit dem Entfernungsimpuls Entfernung Rakete ständig verglichen . Stehen beide übereinander ( gleiche Entfernung ) wird das Zündkommando an das Gefechtsteil der Fla Rakete vom Boden ( Raketenleitstation ) gesendet. Laufzeiten und Verzögerungen werden bei der Zündgabe berücksichtigt. Diese Methode verlangt die Entfernungsbestimmung durch den Funkorter" Entfernung " im unteren Meter Bereich ( 0- 7 m )  Impulsstörungen gegen die Raketenleitstation ( Winkel und Entfernung ) sowie Störungen gegen den Funkzünder der Fla Raketen werden wirkungslos.

Die Schalter werden für jede einzelne zu startende Fla Rakete ( 1-2-3 ) ausgewählt. Noch im Fluge ist für die nachfolgenden anfliegenden Fla Raketen die Betriebsart einstellbar .

 

                               S 75 Systeme an den Ecken

Stationierung  Fla Raketensystemen S 75  / SA 2  um Objekte höchster Bedeutung . Massierung von Fla Mitteln . Zur Gewährleistung des absoluten Schutzes werden Fla Raketensysteme  mit nuklearem Gefechtskopf in Bereitschaft gehalten . Zu beachten ist die Anzahl der Systeme S 75 und  S 200 an einem Standort . Stand 90er Jahre .  Raum Östlich Kiew , Ukraine .

Über taktische Einsatzgrundsätze für nukleare Fla Raketen ist bis heute nichts bekannt . Die deutschen Luftverteidigungskräfte  der DDR / NVA wurden auf den Stand S75 M3 nachgerüstet. Fla Raketen mit nuklearem Gefechtskopf wurde von Russland nicht exportiert und nie ( ! ) im Luftabwehr-Raketengefecht eingesetzt. Sehr wohl wurden diese Fla Systeme zum Schutz der strategischen Raketentruppen ( Interkontinental ) im ständigen Bereitschaftsdienst gehalten. Bis zu 20 Fla Raketensysteme S 75 / S 200 ( SA 2 , SA 5 ) schützen die Raketenschächte . An einem Standort waren bis zu 5 Fla Systeme S 75 installiert .

 Siehe  auch  S 75 im kalten Krieg       zum Schutz der strategischen Raketenwaffen durch die Luftverteidigung  ( PWO )

 

      

 

Auswahlschalter

 

Außenring

                                     Fla Rakete 5W 29        |        normale Fla Rakete        |    5W15D 

 

                                             5W29

                                       K   |  halbe Begradigung  |  Dreipunkt       

 

                                           normale Fla Rakete

                                      Dreipunkt   I-87   |  Dreipunkt  |  halbe Begradigung   |  K     

 

                                            5W15 D 

                                      halbe Begradigung  |  Dreipunkt

 

 Kippschalter " K3 "     ein/aus

 

K3

Aufforderung an den Funkzünder zum Beginn der Abstrahlung . Leuchtet als LED, Lampe , wenn Funkzünder angesprochen hat , dh. Gefechtsteil ist detoniert. Im Regime Schiessen  auf  Störung der Raketenleitstation                 ( jamming ) ohne Entfernung zum Ziel wird K3 gleich nach dem Start der Rakete gegeben und der Funkzünder detoniert bei Empfang von reflektierten Signalen. Der Funkzünder strahlt abwechseln nach links und rechts Signale ab. Ohne jamming arbeitet der Funkzünder gleichzeitig nach beiden Richtungen . Beim Schiessen nach Methode ADA ( ERDE ) kommt K3 ( "Achtung , gleich kommt ein Ziel, jetzt anfangen zu Arbeiten "   ca. 95 m vor dem Ziel  . Bei Luftzielen   , Methode Halbe Begradigung bis 800 m / s Zielgeschwindigkeit kommt K 3  450 m vor dem Ziel an den Flugkörper .

 

 

Leitmethoden :

 

K  

Schiessen auf anfliegende Ziele in geringsten Höhen  und Erdziele . Die Entfernung zum Ziel muss in RL ( RADAR ) erfasst und begleitet werden, optimal in AS ( automatische Begleitung ) nach der Entfernung. Das Zündkommando wird wie bei K3 bei Überdeckung Ziel = Rakete für die Entfernung gegeben. Damit wird das ansprechen des Funkzünders auf die Erdoberfläche bzw. reflektierende Objekte verhindert. Die Flugbahn der Fla Rakete wird angehoben. Methode " K"  ist ähnlich der  Leitmethode MHB ( halbe Begradigung und I-87 Dreipunkt ) für "H kleiner 1 " Km . ( bzw. kleiner 5 )

 

Halbe Begradigung

Zielbegleitung nach 3 Koordinaten , entweder Hand  ( RS ) , automatisch  ( AS ) oder voll-automatisch ( ASAP ) . In das Lenkgesetz zur Kommandoerarbeitung an die fliegende Fla Rakete geht die Laufende Entfernung in Echtzeit ein. Die Flugbahn wird begradigt. In Annäherung an das Ziel ändert sich der Begradigungsfaktor ( umgangssprachlich  1/2 , aber in ständiger Veränderung ) Die Lenkung wird mit Annäherung an das Ziel immer empfindlicher ( Rückkoppelung im Regelkreis de Entfernung wird in Abhängigkeit der Entfernung gesteuert ) . Auf hoch und schnell fliegende , sowie manövrierende Ziele wird MHB ( Methode halbe Begradigung ) angewandt. Voraussetzung ist die Ständige stabile Begleitung der Entfernung durch den Funkorter Entfernung in der Raketenleitstation UW  . Der maximale Vorhalt in den beiden Winkelebenen ( Höhe und Seite ) beträgt max. 4° . Die Raketensignale werden immer durch die beiden Antennen der Raketenleitstation PW im Winkeldiagramm von jeweils 10 ° sicher empfangen. ( Die Visierlinie , Hauptrichtung zeigt auf das Luftziel , abweichend davon , je nach Vorhalt liegen die Raketensignale in den Ebenen 3- 4 ° daneben. Da der Vorhalt durch die Formel der Lenkkommandoerarbeitung begrenzt wird, ist ausfliegen der Fla Raketen aus den Antennenrichtdiagramm ( durch Manöver des Luftzieles ) technisch nicht möglich .

Durch die Begradigung der Flugbahn bei manövrierenden Zielen nehmen die aufzubringenden Lastvielfachen an der Fla Rakete deutlich ab. Die Vernichtungswahrscheinlichkeit  steigt auf 0,95 gegenüber 0,85 bei Nichtanwenden der Methode MHB unter gleichen Bedingungen .

In Abhängigkeit der Entfernung öffnet der Funkzünder in der Fla Rakete in der  Entfernung erst kurz vor dem Ziel ( 100 m ) von dummyload auf aktive Abstrahlung . Störungen gegen den Funkzünder gegen die anfliegende Fla Rakete sind damit wirkungslos. Je nach räumlicher Lage der Fla Rakete zum Ziel .

Es sind Mischformen der Zielabdeckung erlaubt : Nach den Winkeln im teleoptischen Kanal und RADAR nach der Entfernung erlaubt die Leitmethode " MHB " oder " K " .

 

Dreipunkte Methode     DPM   und I-87

Keine Begleitung nach der Entfernung . Flugkörper fliegt direkt auf der Visierlinie Antenne - Ziel . Alle Manöver in den Winkeln werden vom anfliegenden Flugkörper direkt übernommen. Die Flugkurve wird umgangssprachlich als " Hundekurve " bezeichnet . Bei hoch und schnell fliegenden Luftzielen nehmen die Abklagen im Treffpunkt direkt proportional zur Zielgeschwindigkeit zu . Besonderst der Flugbahnabschnitt kurz vor Treffpunkt bewirkt zunehmende Lastvielfache auf den Flugkörper.

Entscheidender Vorteil von DPM :  es wird zur Lenkkommandoerarbeitung die laufende Entfernung zum Ziel nicht benötigt. DPM wird angewendet bei Schiessen mit dem teleoptischen Kanal ( optisch , die Funkorter Seite und Höhe decken das Ziel mit der TV Kamera ab )

Beim Schiessen auf Störträger unter Rauschstörungen ohne Möglichkeit der Entfernungsbestimmung wird DPM angewendet .

Beim Schiessen gegen Ziele bei Zielhöhen kleiner 1000 m sind die Winkelgeschwindigkeiten im Höhenwinkel gering ( secans Funktion )  Ebenfalls für den Seitenwinkel im Anflug bei max. Parameter  3-5 Km ) sind die Winkelgeschwindigkeiten bis ca. 10 Km vor der Feuerabteilung gering und fast 0 .

Die fehlende Systemkomponente Entfernung beeinflusst die Flugbahn bei DPM günstig. Die geringeren Fluktuationsvielfachen in der Belastung auf den fliegenden Flugkörper kompensieren aber nicht die Abnahme der Lastvielfachen durch Anwendung der Methode MHB             ( siehe oben ) , so dass MHB der Methode DPM vorzuziehen ist .

Beim Schiessen auf Störträger ohne Entfernung wird I-87 geschaltet. Die Funkorter decken Höhe und Seite nach dem Helligkeitsmaximum auf dem Sichtgerät ab. Ein Zeitmechanismus schaltet den Funkzünder nach Überfliegen de nahen Grenze der Vernichtungszone ein. Ab jetzt könnten Reflexionen vom Ziel den Funkzünder  der Fla Rakete auslösen . Die Raketenleitstation selbst strahlt nicht ab. Getrackt werden die Signale des Störträgers.

Gegen manövrierende Luftziele bei Einsatz von " DPM " wird die optimierte Dreipunkmethode I-87 geschaltet. Hier müssen systembedingte   zusätzliche Lenkfehler ( wegen Einbringen zusätzlicher elektronischer Blöcke ) gegen die normale DPM abgewogen werden . Bei Schiessen nach I-87 werden Fluktuationslastvielfache durch Störungen ( jamming ) gegen die Raketenleitstation  während des Fluges der Fla Rakete minimiert. Beim Schiessen gegen tief fliegende Ziele wird ohne Beachtung der Entfernung die Flugbahn der Fla Rakete angehoben. Das vorzeitige Ansprechen des Funkzünders auf die Erdoberfläche wird minimiert.

 

 

 

                                                                               

 


 

 

SA-2 Guideline Variant Specifications
 
Industry Designation
 
SA-75 S-75 S-75M     S-75V S-75V     S-75M
Military Designation
 
SA-75 S-75 S-75 S-75M1 S-75M1 S-75M S-75M S-75M2 S-75M4 S-75
NATO Designation
 
SA-2A SA-2C SA-2D SA-2D SA-2D SA-2C SA-2C SA-2D SA-2D SA-2E
Fan Song Variant
 
RSNA-75 RSN-75 RSN-75M RSN-75V1 RSN-75V1 RSN-75V RSN-75V RSNA-75M RSN-75M4 RSN-75M
Max Range
 
m 29000 34000 43000 34000 43000 43000 45000 56000 76000  
Min Range
 
m 8000 8000 8000   7000 7000 7000 6000 6000  
Max Alt
 
m 22000 27000 30000 27000 30000 30000 30000 30000 30000  
Min Alt
 
m 3000 3000 1000 500 300 1000 1000 100 50 5000
Vmax appr tgt
 
m/s 417 417 639 556 639 639   1000 1000  
Vmax reced tgt
 
m/s       417 417 417   417    
Missile Type
 
1D 13D 13DM 13DA 13DAM 20D 20DP 20DSU 5Ya23 15D
Length
 
mm 10726 10841 10841 10841 10841 10778 10778 10778 10798 11200
Max speed
 
m/s   650 650 650 650 885 885 885    
Weight
 
kg 2163 2283 2283 2289 2289 2391 2391 2397 2406 2450
Warhead Weight
 
kg 190 190 190 196 196 190 190 196 197 250
1st Stage
 
          
Diameter
 
mm 654 654 654 654 654 654 654 654 654  
Span
 
mm
 
2566 2566 2566 2566 2566 2566 2566 2566  
Weight
 
kg 1135 1032 1032 1032 1032 1011 1011 1011 1007  
2nd Stage
 
          
Diameter
 
mm 500 500 500 500 500 500 500 500 500  
Span
 
mm   1691 1691 1691 1691 1691 1691 1691 1691  
Weight
 
kg 1028 1251 1251 1257 1257 1380 1380 1386 1399  
Source: http://www.rzeszow.mm.pl/~jowitek/S-75.html / Vestnik PVO
 

   

                   siehe     auch  Leitmethoden     und    Leitmethoden  am S 75

 

             

 

 

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