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                                                 Wie alles begann       

 

                                                "Deny Flight "          

                          

Seit dem  Sommer 1993 überwachte die NATO  die Flugverbotszone über  Jugoslawien (   Bosnien und Herzegowina ) Die NATO war  entschlossen, befriedete Gebiete durch    Aufbringen militärischer Mittel aufrecht zuhalten. Bei der  der Operation "Deny Flight " wurden  Kampf-, Aufklärungs- und Überwachungsflüge durchgeführt.

Die jugoslawische Armee  hatten mehrmals Luftverteidigungssysteme SA 6 KUB und Flak- Systeme in  die Flugverbotszone verlegt. Aufsteigende jugoslawische  Flugzeuge  wurden regelmäßig mit Raketen durch amerikanische und französische Jagdflugzeuge bekämpft .Luftraum RADAR der jugoslawischen Luftverteidigung arbeitete ständig um Luftraumaufklärung durchzuführen. Dabei handelt es sich um legitimes Recht souveräner Staaten ihren Luftraum zu kontrollieren.

Militärische Beobachter in UN Mission baten mehrmalig um Schutz durch Flugzeuge der NATO.                                              

Am 15. und 16. April 1995 wurden durch jugoslawische Truppen NATO-Flugzeuge beschossen, ein französischer Transporter  C160 wurde dabei beschädigt ,ein  Pilot eines britischen " Sea Harrier " musste nach Treffern mit  Schleudersitz aussteigen. Der Pilot wurde von UN-Soldaten gerettet.  Beide Vorfälle ereigneten sich in der Gegend um Gorazde.

Tage  später wurde die Entscheidung gefällt, ähnlich wie um Sarajevo, Schutzzonen um die Städte Bihac, Srebrenica, Tuzla und Zepa zu errichten, um Benutzung  schwerer Waffen durch die Jugoslawen zu unterbinden . Den Jugoslawen  wurde in Ultimatum gesetzt, sich aus der Region um Gorazde zurückzuziehen, da sie sonst mit Luftangriffen auf sämtliche Stellungen in der Region zu rechnen hätten.

Im November wurden auch Flugplätze der jugoslawischen Armee angegriffen . So wurde der Flughafen der Stadt Udbina  zerstört. Von dort erfolgten Luftangriffe auf  UN-Truppen nahe Bihac.

                    AWACS        Quelle : offenes Bild Wikipedia

 

 

                                                „Deliberate Force“

Diese  Operation  begann am 30. August 1995 gegen Ziele in Sarajevo, Pale, Tuzla und Gorazde. Ziel war , die jugoslawische ( serbische )  Führunkstruktur, Munitionslager , Kasernen, strategisch wichtige Brücken und Luftabwehrstellungen zu vernichten .

US-Kriegsschiffe starteten 13   BGM-109 Tomahawk-Marschflugkörper . Das militärische Hauptquartier der Serbischen Armee  Banja Luka. wurde zerstört . An dieser  Luftoperation nahmen acht Länder teil .Es wurden ca. 3500 Lufteinsätze geflogen ( bis zum  September 1995 ). 14 deutsche Tornado-Kampfflugzeuge flogen von Piacenza aus 65 Einsätze.

Am 7. August 1995 beteiligten sich zum ersten male nach dem 2. Weltkrieg deutsche Flugzeuge in fremden Luftraum. 3 TORNADO ECR vom fliegen zusammen mit AWACS , A10 und F16 der NATO / USA Übungsflüge über Bosnien.

 Radar SA 6 , Zielbeleuchtung

Am 30. August 1995 wurde ein französisches Kampfflugzeug  Mirage 2000 bei Pale durch ein System SA6 ( ? )  abgeschossen, die Piloten konnten sich retten und wurden durch die Serben übergeben .Insgesamt wurden ca. 1000  Bomben geworfen und 386  Objekte  bekämpft.

Am 23. November 1995 wurde das erste Mal  ein AWACS Aufklärer der NATO von  Radar  / Feuerleitradar der jugoslawischen Armee gezielt angestrahlt , daraufhin wurden durch F 16  Jäger  der NATO die Radarstationen Otoka und Dvor mit AGM-88 HARM Anti-Radar-Raketen      angegriffen und vernichtet.          ( Luftraum Radare der Luftverteidigung zur Luftraumaufklärung)

U2     Quelle : offenes Bild Wikipedia

Aus der Sicht der AWACS stellte das Anstrahlen mit Feuerleitradar eine Bedrohung dar, ( weil :kurz darauf werden bei Absicht der Zielbekämpfung durch die Fla Rak  Flugkörper gestartet.) Im Gegensatz zur normalen Luftraumaufklärung durch drehendes Rundumradar stellt das Anstrahlen mit Feuerleitradar eine feindliche Handlung dar.


Erstmalig wurden in Europa ( ! )  13  Tomahawk-Marschflugkörper  eingesetzt.  Lasergesteuerten Präzisionsbomben GBU-12 Paveway und GBU-24 wurden durch Flugzeuge  F-16 eingesetzt. Die  Aufklärungsdrohne Predator wurde erstmalig eingesetzt .
Luftaufklärung wurde durch holländische und türkische F-16, französische Mirage, britische Jaguar, spanische F/A-18 durchgeführt Der Höhen-  Aufklärer  U2 der US Airforce wurde über Europa eingesetzt um die jugoslawischen Streitkräfte zu erkunden.

Bild : Predator       Quelle : offenes Bild Wikipedia

Ab diesem Zeitpunkt wurde bis zum Krieg gegen Ex Jugoslawien jede RADAR Abstrahlung aufmerksam beobachtet und zugeordnet. Nach dem Abkommen von Dayton am 15. Dezember 1995 wurden Abstrahlungen als Provokation  aufgefasst . Seit 11 z durfte kein Feuerleitradar der Luftverteidigung abstrahlen.

 

  Luftraum und Aufklärungsmittel der funktechnischen Truppen 

P18   spoon rest


 

                             2. Juni 1995       F 16 fällt aus dem Himmel

 

Lange vor dem Krieg im Jahr 1999 gegen Jugoslawien wurde durch die Jugoslawische Luftverteidigung mit einem  Flugabwehrsystem SA 6 Quadrat / KUB  ein amerikanisches Flugzeug F 16 abgeschossen .

Im Sommer 1995 überwachte die NATO seit mehr als 2 Jahren die Flugverbotszone über Bosnien und Herzegowina. 

Am 2. Juni 1995 starteten die  Piloten Capt Wright (Rufname: Wilbur) und Capt Scott O’Grady der 555th Fighter Squadron vom Luftwaffenstützpunkt Aviano in Italien, um einen Luftüberwachungseinsatz  über der Flugverbotszone durchzuführen. Beide flogen eine F-16 C/D Block 40 „Fighting Falcon“.

Im Laufe der Patrouille meldete Wright  , dass er von einem bodengestützten Suchradar erfasst wurde. Die fliegende AWACS konnte seinen Hinweis nicht bestätigen. die Piloten nahmen darauf an , dass es sich um RADAR außerhalb der Flugverbotszone handelte. O’Grady stellte über seinen RADAR Warnempfänger ebenfalls eine RADAR Anstrahlung fest, diese konnte wiederum Wright nicht bestätigen.

Ein Flugkörper des Systems SA 6 traf das Flugzeug von O’Grady. Er betätigte den Schleudersitz und flog am Fallschirm zu Boden.

O’Grady versuchte die folgenden Tage immer wieder mit Hilfe seiner Notausrüstung Verbindung zu Flugzeugen der NATO aufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt war nicht klar ob O’Grady  überlebt , tot oder in Gefangenschaft war.

Die amerikanischen Streitkräfte setzen alle ihre technischen Möglichkeiten ein um den Piloten zu finden. Ab dem 8. Juni konnte O’Grady einen Funkspruch absetzten. Zuvor war er von 2 F16 Flugzeugen gezielt und im Minutentakt angesprochen worden .

   Feuerleitradar SA 6 KUB / Quadrat

Die  Rettungs-Operation startete  am 9. Juni um 04.39 Uhr mit einem Rettungshubschrauber  CH-53E . Zusätzlich befanden sich mehrere Kampf- und Überwachungsflugzeuge in der Luft, um die Rettung zu unterstützen.

6 Uhr morgens bemerkte O’Grady die erste F/A-18 „Hornet“ . Hubschrauber vom Typ  Cobra sicherten die die Landezone  . O’Grady zündete jetzt  einer Rauchgranate und zeigte seine Position an.
Auf dem Heimflug wurden die Hubschrauber von Gewehrfeuer  der Serben getroffen. Um den Boden-Luft-Raketen zu entgehen, flogen die Piloten im  Tiefflug ab .

O’Grady  wurde gerettet.

Quellen :     CNN Internetausgabe    3/99     bis    8/99  aus dem englischen.

 

Sonstiges

ab dem 16. Oktober 1992 fliegt die NATO über Jugoslawien Überwachungsflüge

23.11.1994       HARM Verschuss gegen jugoslawische SAM Luftverteidigung bei Otoka und Dvor.

2.6.1995            F 16 Abschuss durch jugoslawische Luftverteidigung

4.8.1995            HARM Verschuss gegen SAM Stellungen

30.8.1995          franz. MIRAGE 2000 wird durch jugoslawische Luftverteidigung abgeschossen

4.10.1995          HARM Verschuss gegen jugoslawische Luftverteidigung

 

       

 

 


           Der Film zum Abschuss

 

 

 

Die NATO kannte den Luftraum seit 1995 sehr wohl und gut über Jugoslawien. Da es mehrmals zu Bekämpfungen von Flugzeugen der jugoslawischen Armee kam und auch deren Luftverteidigung regelmäßig Flugzeuge der NATO  mit Feuerleitradar anstrahlte ( nicht zu verwechseln mit normalem RADAR für militärische Luftraumaufklärung ) waren die späteren Luftangriffe Folge und Fortsetzung dieser kleinen Reibereien.

Seit dem 20. 1. 1999 waren wieder deutsche Tornadoflugzeuge auf Vorbereitung , die gegnerische Luftverteidigung zu bekämpfen. 8 Tornado waren für die elektronische Niederhaltung  und 6 Tornado für die optische Aufklärung in Piacenza vor Ort. 

 

 

Bilder vom jugoslawischen Luftabwehrsystem S 125 NEVA . Von 14 Systemen haben nur einige überlebt. Alle Fla Raketensysteme wurden durch Laser gelenkte Bomben vernichtet, nur HARM Flugkörper ( Rakete gegen das RADAR wurde bis auf einige Radare für militärische Luftraumaufklärung kein System vernichtet. Viele HARM wurden vorbeugend und in Massen geschossen um jugoslawisches RADAR zum Ausschalten zu zwingen. Eine Vielzahl von Attrappen ( Mikrowellen und Funkmessvisiere, die SAM RADAR imitierten wurden " erfolgreich" durch Piloten der Allianz gegen Serbien / Jugoslawien bekämpft .

 

Luftabwehr System S 125 NEVA .  SA 3 . Hier Kabine UNK , Feuerleitkabine .

Es wurde mehrmalig auf die B2 gehandelt. Nur der an der Line gezogene und über Lichtwellenleiter gesteuerte Täuscher rette der B2 das Leben .

         Rest der Fla Rakete nach Abschuss des F 16 Jägers im Mai 1999.

 

        

         Rest der F 16 , Triebwerk . Ein Splitter des Gefechtsteiles brachte die Turbine zum Erliegen

 

        

         29. März 1999.        20:15 Uhr lokal .       Haubine     F117 .

 

Der Abschuss wurde durch den Sprecher der NATO verneint , so lange bis im jugoslawischen Staats -Fernsehen die Trümmer mit Serien Nummerschild gezeigt wurden.  Es gilt  , dass ein S 125 NEVA in Zusammenarbeit mit einem " normalen " RADAR  P18 spoon rest den Stealth vernichtete. Das RADAR stand 20 Km vor dem Fla Raketensystem , fasste den F 117 auf und übergab die laufende Flugbewegung über das automatische Führungssystem an die Feuerleitantenne des S 125 NEVA. Die F 1117 überflog die Fla Raketenabteilung , wurde ohne Zielsuche im Abflug      ( von hinten ) aufgefasst. Nach sofortiger Feuereröffnung fiel der Bomber getroffen zu Boden. Die NEVA Abteilung verlegte und war für nachfolgende Aufklärung verschwunden. Zielsuche , erfassen und Bekämpfung bis zum Treffen der Fla Raketen am Ziel erfolgte deutlich unter 30 sec in 8000 m Höhe und Entfernung von 13 Km im Abflug .               ( 18 sec )