s125 im einsatz
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         Die wellenförmigen Flugbahnen der Luftabwehrraketen erfüllten den Himmel ...

                       Am 30. Juni 1970 um 19:14 Uhr Ortszeit  am Suezkanal eröffnete der S 125 NEVA  das Feuer.      

                       1973

                    

                                                                                                                                         

  • Yom Kippur   Krieg 1973     Die wellenförmigen Flugbahnen der Luftabwehrraketen erfüllten den Himmel ...

Während des Überraschungsangriffes der arabischen Staaten auf Israel am  6. Oktober 1973 kam eine große Anzahl S 125 NEVA / SA3 Luftabwehrsysteme durch Syrien und Ägypten zum Einsatz.

Am Raketenschirm bissen sich israelische Piloten die Zähne aus. Ein Nimbus ging verloren. Flugzeuge fielen reihenweise vom Himmel.( auch eigene von der eigenen LV abgeschossene ) NEVA trug neben dem KUB , Wolchow und ZU23  wesentlich zu den über 100 abgeschossenen Flugzeugen bei.
 

http://www.raspletin.ru/           Historie /  C 125  HEBA  ( S 125 )

Первое боевое крещение ЗРК С-125 "ПЕЧОРА" произошло в июне-июле 1970 года в АРЕ. В 16 стрельбах было сбито 9 самолетов и 3 повреждено. Хорошо действовали ЗРК С-125 и в Сирии, где во время конфликта 1973 года сбили 43 самолета, потеряв при этом 5 дивизионов. В Югославии именно ЗРК "Печора" сбил самолет - "невидимку" Ф-117А.


Übersetzung

Der erste Gefechtseinsatz des Fla Raketensystems S 125 Pechora erfolge im Juni / Juli 1970 in Ägypten . In 16 Schiessen wurden 9 Flugzeuge vernichtet und 3 beschädigt.
Gute Ergebnisse wurden wurden durch Syrien 1973 im Konflikt mit Israel erreicht. 43 Flugzeuge wurden vernichtet mit Verlust von 5 eigenen Feuerabteilungen . In Yugoslawien wurde durch den Komplex (Pechora) ein Tarnkappenbomber F 117 abgeschossen.

                                                                                                      

Erster Gefechtseinsatz erfolgte am 30. Juni 1970  um 19:14 Uhr Ortszeit durch die ägyptische Luftverteidigung am Suezkanal westlich des großen Bittersee . Im Zusammenwirken mit dem S 75  ( SA2 ) fielen an diesem Tag einige Flugzeuge  Phantom F4 vom Himmel  .Ein  Neva  S 125  schoss   um 19:14   Ortszeit  erstmals ein Salvo gegen eine Gruppe  von  F 4 Flugzeugen.  Bis zum Waffenstillstand am 7. August 1970 wurden durch NEVA S125   Einheiten 5 Flugzeuge vernichtet .

          Der 30. Juni 1970 .    Die ganze Geschichte.

                                     

Im Yom Kippur Krieg waren syrische Luftverteidigungstruppen   mit dem SAM 3 S125 Neva sehr erfolgreich. Allerdings wurden durch die Israelische Luftwaffe auch 5 Feuerabteilungen zerstört.

             syrische SA3 Startrampe

First combat use was by Egyptian units against Israeli aircraft in 1970, where it was regarded as semi-successful, downing five F-4E Phantoms.
In 1972, the North Vietnamese began using them against the US Linebacker series of air raids, but the only successful kill against US aircraft by an SA-3 was against an F-4J.
 

The SA-3 has since been used in the 1973 Yom Kippur War, the Iran-Iraq War (by Iraq), the 1991 Gulf War, the 1982 Bekaa Valley battles, Libya against US aircraft, by Angola against South African aircraft, and in the 2003 Operation Iraqi Freedom and the various air strikes of the 1990s and 2000s leading up to it. It is believed that of over 2300 SA-3 missile fired over the years, there have been less than 50 successful downings of aircraft by them, and the Goa is generally regarded as a rather poor SAM. There are perhaps less than 100 SA-3 launchers, fixed and mobile, left in the world.

The Egyptian armed forces were completely refitted with Soviet tanks,aircraft, air-defense systems, and other tools of war. The air-defense systems included the improved V-75 (SA-2 Guideline), S-125 (SA-3 Goa), ZUR 9M9 (SA-6 Gainful), and Strela 2 (SA-7 Grail). The Soviets sent a separate air-defense division with 27 battalions of S-125 and ZUR 9M9 missiles. The Soviets also devised cheap and effective ways to defeat Israeli technology. For example, the Israeli Air Force had received the deadly US AGM-45 Shrike and other antiradiation missiles designed to lock onto a radar transmission, follow the radar beam to its source, and destroy the radar. The Soviets had studied the very effective Shrike while they were supporting North Vietnamese air defense in Vietnam. On 18 April 1971 the Israeli Air Force launched 72 Shrike missiles against Soviet-manufactured radars located in the Suez Canal Zone- only one Israeli antiradiation missile hit Egyptian radar. The Soviets had simply packed the area with radars and turned them all on. Faced with too many targets and choices,the missiles failed to lock on to a single radar.

GlobalSecurity.org

 

                                                                                                                            

  • NEVA in  Vietnam . NEVA wurde  nicht eingesetzt. Ob die Vietnamesen  SAM 3 Systeme  1972 SA 3 einsetzten ist nicht bekannt.

 

               

               S125 NEVA mit der alten Zwillingsrampe in Nordvietnam 1972 ( ?)

 

Allerdings gibt es auch folgende Aussage:

Нашим ответом было применение системы С-125, которая хорошо сбивала американские самолеты на малой высоте..."
- вспоминает Борис Васильевич Бункин, генеральный конструктор ЦКБ "Алмаз" ("Деловые люди", март, 1997 г.).

   

 

 Die Feuertaufe des S 125 NEVA         SA 3 GOA

Der 30. Juni 1970  am Suezkanal . Gebiet am Großen Bittersee.  Die Feuertaufe des S 125 NEVA

Schläge der israelischen Luftwaffe und die Abwehrschläge der Ägypter mit dem S 75 und S 125.
Die Zeitschrift "Luft und kosmische Abwehr. No.5 (18) 2004 " veröffentlichte auf Anfrage eines Leserbriefes folgenden Artikel .
Einige Fla Raketenstellungen werden vernichtet oder beschädigt. Aber auch einige Flugzeuge werden erfolgreich abgeschossen .
Es kämpfen der Fla Raketenkomplex S 75 "Wolchow " ( SA2 ) gegen israelische Flugzeuge" Phantom " F4 und A2 "Skyhawk."
Um 19:30 Uhr wird der Fla Raketenkomplex geringer Reichweite S 125 NEVA ( SA3) das Feuer eröffnen . Der SA3 wird im Laufe der
folgenden Jahre immer wieder Abschüsse erzielen.  

Sichtgerät des Schiessenden. Angekoppelt an die P15 / P12 Radarsysteme

 


10.22-10.28 Uhr  

4 israelische MIRAGE führen Aufklärungsflug in geringen Höhen unterhalb der Auffassungsbereiche der Funktechnischen Truppen (RADAR) der ägyptischen Streitkräfte durch. Die Route: von Süden beginnend am Rand der Gefechtsordnung der Luftverteidigung nach Norden. Schlechte Zielzuweisung erlaubt nicht das Auffassen und Bekämpfung der Flugzeuge.

10.36-10.56 Uhr

Israelische Streitkräfte  führen eine Reihe von Aufklärungsflügen im nördlichen Teil der  Gefechtsordnung  durch. Die  3.    ( um 10:36 Uhr ) und die 5. Fla Raketenabteilung ( um 10:56 Uhr ) eröffnen das Feuer mit Fla Raketen (  S 75 Wolchow //SA2  Anmerk . Übersetzer) Die Flugzeuge manövrieren mit Kurs , Höhe und Geschwindigkeit und fliegen aus der Vernichtungszone der Fla Raketenkomplexe wieder aus. Nach Lage der Dinge der morgendlichen Aufklärungsflüge hatte der Gegner die Stellungen der  3. und 5. im Norden sowie der 9,10, und 11. Fla Raketenabteilung im Süden erkannt.  ( Anmerk Übersetzer :Der Flug der 4 Mirage um 10:22 ging genau an der 9., 10 und 11Fla Raketen Abteilung
vorbei und wurde hier sicherlich aufgeklärt und erkannt )
7 Stunden später erfolgten Luftschläge gegen diese Abteilungen im 30 Minutentakt.

Erster Anflug :

Die erste anfliegende Schlaggruppe bestand aus 16 Flugzeugen.12 näherten sich dem dem südlichen Teil und konnten unerkannt anfliegen.4 Flugzeuge näherten sich unter dem Schutz von aktiven Störungen ( "jammer" Anmerk. Übersetzer )   dem nördlichen Teil der Luftabwehrgruppe.

18:18 Uhr 
fassten die funktechnischen Truppen ein Gruppenziel mit 6 Flugzeugen über der Sinaihalbinsel im Bereich des großen Bittersee auf. 18:21 Uhr . Die Flugzeuge verringerten ihre Flughöhe.
                                                                                                                   

18:26 - 18:45 Uhr  .Die ersten beiden Phantom  F4 und 2 Skyhawk und dahinter mit 6 Minuten  Abstand die nächsten und die 3. Gruppe mit 4 Phantom und 4 Skayhawk im Anflug auf die 9. , 10 . und 11. Fla Raketenabteilung. Der Anflug erfolgte jetzt in geringsten  Höhen unter Schutz der Geländegegebenheiten im Tiefflug. Die anfliegenden Flugzeuge werden durch die Fla Raketenabteilungen nicht gesehen und nicht aufgefasst .

Nur die 13. Abteilung ( SA2 ) fasste ein Ziel auf und    vernichtet dieses um  18:30 Uhr.  Es gelang  dem israelischen Piloten zuvor die 10. Abteilung anzufliegen  und die Startstellung zielgenau zu bombardieren. ( Verlust einer Startrampe und einer Fla Rakete.) Zwischen 18:26 Uhr und 18: 45 Uhr wurden die 9. 10 . und 11 . FRA bekämpft und zerstört und schieden aus dem Gefecht aus.

Gleichzeitig um 18:28 Uhr flog eine 2 Gruppe mit 4 Flugzeugen an. Unter dem Schutz von aktiven Rauschstörungen mittlerer Leistung und Intensität näherten sich die Flugzeuge in Höhen von 2 - 4 Km 2 Jagdbombenflugzeuge ( Skyhawk ) dieser Gruppe flogen die 4. Fla Raketenabteilung an. Diese fasste die Flugzeuge auf und eröffnete um 18: 30  Uhr  mit 3 Fla Raketen das Feuer. Ein "Skyhawk" wurde abgeschossen. Der Luftgegner hatte seine Aufgabe nicht erfüllt. Das zweite Paar "Phantom" konnte den Schlag gegen die Startstellung der 3. FRA erfolgreich führen.

Die Feuereröffnung  der 7. FRA  um 18:37 Uhr auf diese Flugzeuge und die Flak zur unmittelbaren Deckung der 3. FRA im Nahbereich behinderten den genauen Bombenwurf , so das bei der 3. FRA   nur eine Startrampe  zerstört wurde. An der Abwehr des ersten Anfluges waren auch Mittel der Flakartillerie mit 5 Abteilungen im Raum der Gefechtshandlungen beteiligt. Gute Anfangserfolge wurde hier durch die tragbare Fla Rakete " Strela-2 " erreicht. Es wurde 7 mal geschossen und 2 Flugzeuge "Skyhawk" vernichtet. Das Wirken dieser Fla Mittel im Nahbereich war Ursache dafür , dass die nachfolgenden  Angriffe der Israelischen Luftwaffe   jetzt in größeren Höhen von 2 - 4 Km im Anflug erfolgten.

Um 19:12 Uhr erfolge unter dem Schutz von aktiven Rauschstörungen mittlerer  Intensität  der nächste Anflug.

 

 

2. Anflug

Auf die gesamte Gruppe der Fla Raketenabteilungen flogen  8 Flugzeuge gleichzeitig an.

Die 4. und 5. Schlaggruppe der Israelis flogen als erste aus östlicher Richtung in die „Feuerzone“ ein. 4 Phantom, aus denen die 4. Schlaggruppe bestand, flogen in einer Höhe von 2 – 4 Km in Richtung der Startstellungen (Feuerstellungen) der 4. und 5. FLA-Raketenabteilung (FRA).

 


19.12 Uhr  bis  19.16 Uhr

Um 19.12 Uhr wurden durch die 15. und 16. FRA, ausgerüstet mit dem Komplex S-125 ( NEWA ), 2 Flugzeuge aufgefasst. Mit dem Start von 2 Raketen vernichtete die 16. FRA einen Jagdbomber. Die 2. Phantom wurde durch die 15. FRA beschossen, diese konnte jedoch durch ein heftiges Kursmanöver aus der Vernichtungszone entkommen ,- aber dadurch ihre Gefechtsaufgabe nicht erfüllen. Das 2. Paar der 4. Gruppe wurde durch die 5. FRA erfasst , welche um 19.16 Uhr mit einer Raketenreihe von 3 Raketen eine Phantom abschoss.


 

In genau derselben Zeit fügte die 5. Gruppe der israelischen Flugzeuge, welche in äußerst geringen Höhen anflog, der Feuerstellung der 9. FRA einen Wiederholungsschlag zu. Die FRA des südlichen Abschnittes der Gruppierung waren mit dem Beschuss der Flugzeuge der 4. Gruppe beschäftigt, aus diesem Grund konnte der Anflug der 5. Gruppe nur mit Artilleriemitteln der Truppenluftabwehr bekämpft werden.

 


19.21 Uhr

19.21 Uhr erfasste die 15. FRA die 6. Gruppe, bestehend aus 2 Phantom, beim Anflug an die Feuerstellung der 13. FRA. Die Flugzeuge kamen aus nordwestlicher Richtung in einer Höhe von 2 – 4 Km. Um die Deckung des Nachbarn zu gewährleisten, führte die  15. FRA den Raketenstart in einer Entfernung von 20 Km zum Ziel durch (dabei befanden sich die Jagdbomber in einer Entfernung von 8 – 10 Km von der Feuerstellung der 13. FRA entfernt. Den israelischen Maschinen gelang es durch energische  Manöver aus der Vernichtungszone zu entkommen, dabei konnten die Piloten ihre Gefechtsaufgabe nicht erfüllen..


19.37 Uhr

Es vergingen 16 Minuten, um 19.37 Uhr erfasste und beschoss die 5. FRA  nun Flugzeuge der 7. Gruppe. Diese flogen aus östlicher Richtung in Höhen von 2 – 4 Km an. Dabei wurde eine "Skyhawk " abgeschossen.


 

An diesem Abend  gelang es der Gruppierung der FLA-Raketenstreitkräfte  während dieser 2 Kämpfe mit der israelischen Luftwaffe  7 Flugzeuge des Gegners zu vernichten. Davon wurden 5 durch FLA-Raketenkomplexe und 2 durch Luftabwehrraketen Strela-2 (NATO-Code SA-7 Grail) abgeschossen.

 



                                                                                                                                        

Fazit

Die ernsthafte  Verluste erlitt die Luftverteidigung während des ersten Anfluges ( dabei fielen 2 FRA aus). Hier gelang es ungefähr 10 von 16 israelischen Jagdbombern aus dem Bestand der Schlaggruppen gezielte Bombardierungen der festgelegten Objekte durchzuführen.

Während des 2. Anfluges gelang es nur 2 Flugzeugen ihre Gefechtsaufgabe zu erfüllen. Die Gründe für die missglückten Handlungen der Gruppierungen der FLA-Raketentruppen sind im Wesentlichen :

  •  Israelische Flugzeuge führten eine unbehinderte Aufklärung durch, aber noch nicht mal die Aufklärungsflüge beunruhigten die Führung der FLA-Raketentruppen, diese wurden auch nicht in Bezug auf die Bestimmung der geplanten Anflugrichtung der Luftwaffe des Gegners analysiert.

 

  •  Die Besatzungen der Befehlsstände der FRA verfügten nicht über ausreichend Erfahrung in Bezug auf die Führung von Kampfhandlungen im bergigen Gelände.


Aus diesen Gründen wurden die Flugzeuge der 1. und 3. Schlaggruppe durch die 5., 9., 10., 11. und 12. FRA der 1. Staffel nicht festgestellt, welche dann natürlich auch keinen Start durchführten. Das Gleiche lässt sich für  die 14., 15. und 16. FRA feststellen .


So gelang es von 8 FRA des südlichen Teiles der Gruppierung, welche an der Abwehr der Anflüge der israelischen Flugzeuge der 1. und 3. Gruppe teilnehmen sollten, nur einer, nämlich der 13. FRA, eine "Skyhawk" abzuschießen. Das zumindest störte den Gegner, der Feuerstellung der 10. FRA einen gezielten Bombenschlag zuzufügen.

Das Fehlen des Luftabwehrfeuers von Seiten der 2. Staffel gestattete den israelischen Jagdbombern außerdem, die Feuerstellungen der 9. und 11. FRA zu zerstören.

  S 125 NEVA . Ägypten 1973 .    Rakete 5W24

Quelle : istoschnik raketi fakela  , Nevski Bastion 1994

 


 

F 117  am 19. März 1999

 

     

  jugoslawische Luftverteidigung. S 1125 NEVA schießt  in der Nacht

 

                 

                        Kabine UNK

     

                              Arbeitsplatz BC

 

           

 

                   Arbeitsplatz LO     Leitoffizier

 

           

            Rampe

        

              Typenschild  F 117

 

       

RADAR vom Typ P18 . 250 m von Feuerleitkabine UNK entfernt.
Luftlage wird am Arbeitsplatz des Schiessenden dargestellt.

USA TODAY    vom 26. Oktober 2005

USATODAY.com - Serb discusses 1999 downing of stealth

   

Verantwortlich für den Abschuss eines Flugzeuges vom Typ  F-117 und eines Flugzeuges  F-16 ist die 3.Fla Raketenabteilung der 250. Fla Raketen Brigade Belgrad.

Oberst Dani Zoltan gab nach seiner Pensionierung von der jugoslawischen Armee im Jahr 2005 einige Informationen der Presse bekannt. Er gilt in Serbien als Held. Der 29. März wird jedes Jahr in der 3./ 250 Fla Raketenabteilung Belgrad als Feiertag mit einem extra gebackenen Kuchen in Form eines F 117 Flugzeuges begangen.


Er sagt im Interview :

"Long before the 1999 war, I took keen interest in the stealth fighter and on how it could be detected," said Dani, who has been hailed in Serbia as a war hero. "And I concluded that there are no invisible aircraft, but only less visible."

 

"At times, they acted like amateurs," Dani said, listing some ways the Serbs managed to breach NATO communications security, including eavesdropping on pilots' conversations with AWACS surveillance planes."


"I personally listened to their pilots' conversations, learning about their routes and bombing plans," Dani said"

 

Die 250.  war für die Luftverteidigung im Raum Belgrad zuständig und bestand aus S125 NEVA ( SA3 ) 8 Einheiten. Die 3. SAM Batterie hatte einige spezielle Erfahrungen sammeln können. Nach Training ( gemeint ist die Übungsanlage und Kabine "AKKORD"* Übersetzter ) mit Zielen geringster effektiver Reflexionsfläche sowie Auswertung diverser Artikel über die F117, wurde überlegt wie man mit solchen Luftzielen umgehen könnte.

Bereits 1998 wurden kleinere Veränderungen an der Antenne UNW und in der Leitkabine UNK vorgenommen *. An den Antennen der Aufklärungs- und Zielzuweisungsmittel P18 wurden geringe Veränderungen vorgenommen. Das geschah mehr oder weniger in Eigeninitiative.

In " Versuch   und    Irrtum "wurde alle Maßnahmen optimiert.  An dem TV Kanal Begleitsystem wurden keine Veränderungen vorgenommen *

Rechtzeitig wurde das Training auf Ziele mit geringster effektiver Reflexionsfläche aufgenommen. Die Bedingungen und Gefahren zeichneten sich nach seinen Worten bereits 1998 ab. Zielsuche mit kürzesten Abstrahlzeiten wurden immer und immer wieder geübt *

Ziele wurden  tief in der möglichen Startzone bekämpft , um die Flugzeit der Raketen auf das Ziel innerhalb der Vernichtungszone sehr kurz zu halten ( und damit die Abstrahlzeit )

Nach Auffüllung mit Reservisten wuchs die Personalstärke der Einheit auf 200 Soldaten auf. Zusätzlich wurden 2 Startrampen 4ling  und Flugkörper zugeführt.

Laut Oberst Zoltan nutze diese SAM Einheit nur die eigenen Aufklärungsmittel P18 und Luftraumbeobachter.

In der ersten Nacht der Angriffe der NATO (24. März ) sollten die Abfang_Jäger der Luftwaffe kämpfen und die Luftverteidigung wurde zurückgehalten.

Mit Tagesanbruch und optischer Sicht begannen die Flak und Luftverteidigung zu handeln. Die LV ging davon aus , nur geringe Möglichkeiten zu haben und wollte so lang wie nur möglich durchhalten.

Am 4. Kriegstag wurde durch die 3. Batterie eine F117 vernichtet.

"Es wurden 2 Raketen geschossen *. Der Treffpunkt lag bei einer Höhe von 8 Km in einer Entfernung von 13 Km * Der gesamte Vorgang dauerte 18 Sekunden * "

Er selbst arbeitete als Schiessender * am Tochtersichtgerät in der Kabine UNK und leitetet das Feuergefecht .

Kommunikation gab es mit den zentralen Gefechtstand der LV nur über Draht (kein Handy oder Funk ) Unregelmäßig wurde für den erwarteten Anflug im Sektor Zielsuche durchgeführt       ( P18 )

                            

Tochter-Sichtgerät des Schiessenden. Angekoppelt an die P15 / P12 / P18 Radarsysteme

Er erinnert sich :

Während Verlegungen musste die Entdeckung durch Flugzeuge verhindert werden. Wichtig war  , Stellungen für ein bestmögliches Schiessen gegen die Flugzeuge zu finden. Für die kurzfristige Feuereröffnung wurden nur minimale Komponenten mitgeführt:

Die Antennenanlage UNW , 2 ( der 4 ) Startrampen, die Kabine UNK ,das P18  Rundumradar und Stromversorgung Kabine des Komplexes SA3.

Für die Gefechtslage aus dem Marsch wurden 60 Minuten gebraucht.

Am neuen Standort hielt man sich nie länger als einige Stunden auf. 100.000 Km wurden während des 78 tägigen Luftkrieges zurückgelegt, diese meist Nachts ( ohne Licht ) und ohne jeglichen Verkehrsunfall. Es kam zu keinen Verlusten.

Die Abstrahlzeiten ( gemeint ist die RLS , Raketenleitstation , Übersetzer ) wurden sehr kurz gehalten.

Das P18 Rundumradar wurde nicht von HARM Anti Radiation Raketen  getroffen , musste aber 23 mal nach Anzeichen vom Start der ARM ( Zielteilung und "fading" ) das RADAR ausschalten .

RADAR Dummys in der Umgebung stellten zusätzlichen Schutz dar.